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Fatherland: 20th Anniversary Edition (Englisch) Taschenbuch – Special Edition, 26. April 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Arrow (26. April 2012)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0099576570
  • ISBN-13: 978-0099576570
  • Größe und/oder Gewicht: 11 x 3,2 x 17,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.467 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Clever and ingenious... Its breeding is by Orwell, out of P. D. James, a detective story inside a future shock" (Daily Mail)

"A writer who handles suspense like a literary Alfred Hitchcock" (NELSON MANDELA)

"Robert Harris has recreated the whole structure of a totally corrupt society in a way that makes the flesh creep" (JOHN MORTIMER)

"Powerful and chilling... convincing in every detail" (MARTHA GELLHORN)

"Gripping in the way John Buchan, Len Deighton and John LeCarré are. The writing is superb" (WOODROW WYATT)

Werbetext

What if Hitler had won the war? The 20th Anniversary edition of this iconic novel, a number one bestseller from the award-winning master of the literary and historical thriller genre: Robert Harris. A gripping historical thriller, set in an alternative world, where Hitler won the war, and the Nazis the world.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 11. Juli 2004
Format: Taschenbuch
„Harris hatte sich für sein Buch eine wilde Geschichte ausgedacht: Die Deutschen hätten den Zweiten Weltkrieg gewonnen; Adolf Hitler immer noch an der Macht, feierte 1964 seinen fünfundsiebzigsten Geburtstag", schrieb Ulrich Wickert in seinem letzten Buch „Die Zeichen unserer Zeit" über den Roman „Fatherland" von Robert Harris. Und wunderte sich, warum in Deutschland die Übersetzung und Druck eines Buches, das in 30 Sprachen übersetzt und zum internationalen Bestseller wurde, von fünfundzwanzig Verlagen abgelehnt wurde. Möglicherweise deshalb, weil das fiktive Land in Harris Kriminalroman so sehr und so schmerzhaft an das heutige Deutschland erinnert. Ein Verbrechen, das vertuscht wird weil es um politische Interessen geht, ein Meisterstück der politischen Medieninszenierung, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wirksam dämpft und von den Tatsachen ablenkt. Aber auch das schlechte Wetter, farblose Beamten, polnische Putzfrauen und Gärtner, Nachbar, Arbeitskollegen und sogar eigene Kinder, die im Dienste einer falsch begriffenen Bürgerpflicht andere denunzieren - betrifft das vielleicht heute nur eine vertrauliche Meldung an das Finanzamt.
Für Ulrich Wickert, hat Harris gegen deutsche Tabus verstoßen indem er aus Judenverfolgung einem „Unterhaltungsroman" gemacht und eine gesellschaftlich unvertretbare Möglichkeit in Erwägung gezogen hat, Hitler habe den Krieg gewonnen. Und deswegen würde Harris „Fatherland" auf solche Ablehnung in Deutschland stoßen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 27. Mai 2006
Format: Taschenbuch
Man malt sich die Welt lieber nicht allzu genau aus, in der Robert Harris seinen Krimi "Fatherland" ansiedelt: Hitler hat am Ende doch noch den Zweiten Weltkrieg gewonnen, das Deutsche Reich reicht bis zum Ural und in den Kaukasus, und die Teile Europas, die nicht von Deutschland besetzt sind, haben den Status von Satellitenstaaten. Nach Kriegsende wurden auch die unzähligen Beweise für den Holocaust vernichtet (nicht ganz allerdings, wie sich herausstellen soll), es existieren nur Gerüchte. Das Deutsche Reich ist ein Überwachungsstaat Orwell'scher Prägung. Ein Horrorszenario fürwahr, das man sich nicht vorstellen will. Und wenn das Grauen zum Alltag wird, arrangiert man sich eben mit dem Grauen, garniert es gar mit den biederen Requisiten des Spießertums. Schließlich gewöhnt sich der Mensch an alles... Diese Überlegung bildet die Atmosphäre, in der Robert Harris einen Krimi ansiedelt:

Im April 1964 stehen die Staatsakte zu Führers 70. Geburtstag vor der Tür, und ein Besuch des amerikanischen Präsidenten Joseph (!) Kennedy steht an -- eine weitere Demutsgeste des freien Auslands.

Und nun wird die Leiche eines hochrangigen SS-Veteranen gefunden. Sturmbannführer Xavier (!) March von der Berliner Kripo ermittelt, ein ehemals wohlgelittener Kriegsveteran, der aber bei der Obrigkeit nicht allzu hoch angesehen ist, denn er gehört beileibe nicht zu den hundertzwanzig-prozentigen Parteigängern. Bald bemerkt March Unstimmigkeiten und Merkwürdiges bei seinen Ermittlungen, stößt auf eigenartige Zufälle, kommt mit der Gestapo ins Gehege. Und er trifft auf die amerikanische Journalistin Charlotte Maguire, deren Recherchen seine eigenen Ermittlungen mehr als ergänzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thunder Fist am 4. August 2008
Format: Taschenbuch
Allgemein kann man vermutlich sagen, dass es Robert Harris in "Fatherland" vorzüglich gelungen ist das Genre der Alternate History (Was wäre passiert, wenn...) mit den Elementen eines Krimis beziehungsweise Thrillers zu mischen. Das Buch liest sich extrem leicht, ständig wird neue Spannung erzeugt und, auch nicht selbstverständlich, Harris baut seine Geschichte so verwinkelt auf, dass es dem Leser unmöglich ist schon Anfangs den Ausgang der Geschichte zu erraten.

Was für mich persönlich, als Liebhaber der Geschichte im Allgemeinen und der Geschichte des zweiten Weltkriegs im Besonderen, an Fatherland faszinierte ist, wie Harris eine Dystopie aufzeichnet. Wie hätte Europa aussehen können, wenn die Nazis siegreich gewesen wären. Meiner Meinung nach beschreibt Harris dabei sehr eindrücklich wie es hätte sein können. Detailreich und (soweit ich es sehe) historisch einwandfrei. Man merkt, der Mann hat sich mit dem Gedanken auseinandergesetzt, nicht blos um dieses Buch zu schreiben, sondern aus eigenem Interesse.

Für alle Fans von Alternate History ein absolutes Muss. Für alle die einfach kurzweilige Unterhaltung gemixt mit geschichtlicher Brisanz suchen, sind bei Fatherland auch bestens aufgehoben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buecheroeli am 13. Mai 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer hat nicht schon mal das Gedankenspiel durchgespielt, was wäre wenn. Was wäre wenn die Wiener Kunstakademie Hitler aufgenommen hätte, und was wäre, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte. Ersteres wurde genial von Eric-Emmanuel Schmitt in La Part de l'autre umgesetzt. Letzteres kenne ich nur von Robert Harris. Und ich finde, ihm ist das sehr gut gelungen. Das Berlin Albert Speers, die Verleugnung des Holocausts, die fehlgeschlagene Lebensraumpolitik, Partisanenbewegung, Appeasement im Westen, alles wirklich interessant und nachvollziehbar. Gut, er hat ein paar Mal über die Stränge geschlagen (die SS-Akademie in Oxford ...).

Daneben auch noch ein guter Thriller. "Nur" 4 Punkte weil es dann doch ein paar Längen gab und es insgesamt nicht gerade grosse Literatur war.

p.s. Wie aber kann Harris auf die Idee, seine Hauptperson Xavier March zu nennen? Da das Buch ansonsten gut recherchiert war ein erstaunlicher Fehler. Ansonsten sind die Namen ja durchaus gutdeutsch (Krebs, Jäger).
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