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Father,Son,Holy Ghost [Vinyl LP]
 
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Father,Son,Holy Ghost [Vinyl LP]

Girls Vinyl
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (9. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Pias UK/Turnstile Music (rough trade)
  • ASIN: B005ETNTIW
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.193 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Honey Bunny
2. Alex
3. Die
4. Saying I Love You
5. My Ma
6. Vomit
7. Just A Song
8. Magic
9. Forgiveness
10. Love, Like A River
11. Jamie Marie

Produktbeschreibungen

motor.de

Gr��enwahnsinnig, dreist zusammengeklaut, ironiefrei gestrig � und immer die ganz gro�e Geste. Aber es hat was! Es gibt den Trick, den Pfad der L�cherlichkeit einfach so weit zu beschreiten, dass man irgendwann wieder das Reich der Ernsthaftigkeit zu erreichen glaubt. Er ist ziemlich riskant, weil er voraussetzt, dass der H�rer den ganzen weiten Weg mitgeht, obwohl er wei�, dass der Boden, �ber den er gerade gezerrt wird, schon seit langer Zeit verbrannt ist. Oder � noch schlimmer � weil der bemerkt, dass da vor ihm nur eine Art Sitzriese wandelt, der immer mehr schrumpft, je n�her man ihm auf den Fersen ist. Es hei�t also z�gig voranzuschreiten und sich unter keinen Umst�nden umzuschauen. So ungef�hr funktioniert auch dieser zweiter Longplayer des weirden Duos aus San Francisco. Ein wild zusammen gew�rfeltes St�ck Zitatkultur war schon das Deb�t �Album� von vor zwei Jahren, das seinem Titel ob des fehlenden roten Fadens schlicht Hohn sprach. Geblieben ist die gr��enwahnsinnige Attitude, die v�llige Abwesenheit von Ber�hrungs�ngsten auch noch mit dem klebrigsten Musikgrundstoff und der unbedingte Wille zur ganz gro�en Geste. �Father, Son, Holy Ghost� � solch einen Albumnamen w�rde man jeder anderen Band links und rechts um die Ohren hauen. Bei den Girls hingegen bleibt man im Zwiespalt zwischen dem Abscheu vor der Abgeschmacktheit und der Bewunderung vor so viel Dreistigkeit einfach stecken. Neu ist, dass sich diesmal so etwas wie ein dramaturgischer Bogen spannt, sich das Prinzip der hemmungslosen Wilderei in der Rockmusik auf eine h�rbare Art verfestigt hat. Girls � �Vomit� Es sind meist die aus heutiger Sicht nicht unbedingt als cool angesehenen Ecken, in denen sich Girls ausgiebig suhlen. Das f�ngt beim Bubblegumrock-Intro �Honey Bunny� an, das zwischendurch unversehens mal noch in elegisch breitgeklopften Romantikkitsch abdreht. Wie man die eigentlich simple Folkatmosph�re von �Just A Song� in einen psychedelischen Farbschleier samt Querfl�te zieht, haben vor zwanzig Jahren schon Mercury Rev auf deren Deb�t zelebriert. Es war schon damals eine Referenz an zwanzig Jahre fr�her. Vorher gibt es allerdings mit dem ob seiner bedeutungsschwangeren Bombastheit v�llig durchgeknallten �Vomit� � angemerkt sei: es geht um Liebe und es klingt astrein wie Pink Floyd, Mitte Siebziger � schon mal den H�hepunkt, auch wenn es noch den einen oder anderen l�ngeren oder dicker aufgetragenen Schmachtriemen abzuliefern gilt, bevor man sich nach einer knappen Stunde ersch�pft ergeben hat. Man muss Girls allerdings zugestehen � und das rettet sie dann eben doch �, dass sie tats�chlich genau wissen, was sie da tun. Das ist alles mit einer genauen Vorstellung geschrieben und produziert, wie es zu klingen hat; mit einem profunden Wissen um die richtigen Kn�pfe, die man dr�cken muss, um den richtigen Ansatz, die eigentlich angebrachte Reserviertheit auszuhebeln � obwohl man ja genau sehen kann, welches Spiel hier getrieben werden soll. Es ist entweder unverfroren oder d�mlich � aber es hat Stil. Nur halt nicht den eigenen.

Kurzbeschreibung

Die Girls sind zurück! Mit "Father, Son, Holy Ghost" veröffentlicht die Band aus Frisco ihr bis dahin stärkstes Werk! Zwei Jahre nach dem gefeierten Erstling "Album" und ein Jahr nach dem follow-up Mini-Album "Broken Dreams Club" präsentiert die Band aus San Francisco ihr bis dato ausgereiftestes Album. Klassisches Songwriting trifft auf spannende, ausgefeilte Produktion - schließlich hatte die Band, im Kern bestehend aus Christopher Owens und Chet "JR" White, diesmal deutlich mehr Studiozeit und unterschiedlichstes Equipment als noch beim Erstling zur Verfügung. Die Songs besitzen eine unglaubliche emotionale Tiefe, mal überschwänglich, mal verzweifelt. Und so ist es auch kein Wunder, dass Girls trotz ihres un-googelbaren Bandnamens momentan eine der meistgebloggten Bands sind. Sicherlich eine der spannendsten Veröffentlichungen des Jahres!

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Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... was es nicht alles gibt! Da treffen sich zwei Mädels und bringen unter dem Namen Boy" eine gutgelaunte Sommerplatte unters Volk und just zur gleichen Zeit melden sich zwei Jungs unter dem Namen "Girls" zurück und verzücken die Musikbranche mit dem Nachfolger ihres hochgelobten Debüts "Album", das schon im Jahre 2009 hohe Wellen geschlagen hat. Doch nicht genug der Eigenartigkeiten, ist doch Christopher Owens, der Sänger der Combo, ein ehemaliges Mitglied der in Amerika in den Spätsechzigern gegründeten Erweckungsbewegung Children Of God. Das zu wissen, setzt einen ziemlich merkwürdigen Bezug zum Albumtitel und zu so manchem Songtext auf "Father, Son, Holy Ghost" - doch dazu später.

Die Musik der beiden ist eine zwar merkwürdige, aber durchaus bezaubernde Mischung aus Beach Boys, Guns'n` Roses und Pink Floyd und wer so virtuos quicklebendigen Surfsound mit Hard- und Progrock zu vermischen versteht, der sollte eigentlich vor Selbstbewußtsein platzen - nicht so die zwei. Schüchtern, fast kindlich pubertär nehmen sie den Hörer mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen der juvenilen Gefühlswelt, fast möchte man dem Album deshalb Wedekind'sche Dimensionen unterstellen. Für die verschämten und unbedarften Zeilen, mit denen die zwei ihr Frühlingserwachen" illustrieren, muß man sie einfach lieben.

Begonnen beim noch hoffnungsvollen "Honey Bunny" ("They don't like my boney body, they don't like my dirty hair ... you will love me for all the reasons everyone hates me") über das verliebt-verträumte "Alex" ("I'll sing you a song, would you listen to a lover's song? ... Anywhere, anyway, only you") bis hin zum wütenden, kopflosen und trotzigen "Die" ("We're all going straight to hell") - Girls verstehen es nahezu perfekt, die Balance aus zuckersüßer Melodie, gelegentlicher Atempause und beinhartem Rockfetzen über alle Songs zu halten. Keine Angst, weder vor einfachen Texten noch vor einfachen Akkorden - nur dann kann man so rührend über beschämende Zurückweisung singen ("Saying I Love You"), sich glaubhaft im Selbstmitleid verkriechen ("Just A Song") ode die Magie des Neuanfangs beschwören ("Magic").

Natürlich ist es grober Kisch, wenn Owen allen Ernstes auch noch seine Mutterliebe thematisiert ("My Ma") oder im monströsen "Vomit" zu krachenden Gitarren samt Orgeln und Backroundchor seiner Angebeteten ins Dunkel hinterhertaumelt - wer aber will ihnen das übelnehmen? Und zugegeben, wenn in "Forgiveness" fast acht Minuten zu Worten, die man in deutscher Übersetzung niemals hören will ("Nothing's gonna get any better, if you don't have a little hope, if you don't have a little love, in your soul, nothings gonna get any better, if you're drowning in your fear, if you've got nothing but sorrow, in your soul") die Selbstreinigung gepriesen wird, dann wird einem schon mal etwas schummrig zumute.

Aber es spricht ja nichts dagegen, sich ab und zu auch von den einfachen Dingen angreifen zu lassen und sich mit den Jungs zu freuen, wenn sie am Ende ernüchtert, aber versöhnt verkünden: "Maybe it's allright, I mean, I went and found the modern world, but I miss the way life was when you were my girl." Komplizierter müssen die Dinge nicht sein. Vielleicht macht man es sich zu einfach, vielleicht geht man den beiden gerade mächtig auf den Leim - trotzdem: Nichts weniger als das Album des Jahres (so far). mapambulo:blog
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Musik genau nach meinem Geschmack! Einfach super!!!Leider ist Titel 3 für meinen Geschmack schlecht.Sonst ist die CD ein absoluter Hammer.
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