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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
150 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sinnvolles Programm, leider zu wenig belegt.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Fatburner: Das Programm mit Garantie. Fett verbrennen - dauerhaft abnehmen: Fett verbrennen - dauerhaft abnehmen. Mit Fettrechner zum Aufspüren von Fettfallen. (Sport) (Taschenbuch)
Das Grundkonzept des Buches ist gut: Vermehrte Bewegung führt zu einem "Training" des menschlichen Fettverbrennungssystems und dadurch zu einer "besseren Futterverwertung". Gewarnt wird vor zu hohen Belastungsintensitäten beim Sport, da diese vornehmlich die Ausdauer des Herz-Kreislauf-Systems trainierten, nicht aber die Fettverbrennung.Auf der Ernährungsseite wird kein definierter Ernährungsplan vorgegeben, sondern es werden allgemeine Hinweise zum Bevorzugen bzw. zum Meiden bestimmter Nahrungsmittel gegeben. Sinnvoll ist hier, daß die Autoren die ideologischen Exzesse der letzten Zeit, nämlich allein das Fett als Dickmacher zu verteufeln, aber den Kohlenhydraten sozusagen einen Freibrief auszustellen, nicht mitgehen. Die typischen Mode-Aussagen wie: "Mit Kohlenhydraten kann man sich gar kein relevantes Fettdepot anessen, weil es für den Körper unheimlich schwer ist, aus Kohlenhydraten Fette herzustellen", wie sie reihenweise in den Gazetten für Abnehmwillige postuliert wurden und werden, sind völlig absurd. Jeder Medizinstudent lernt in den ersten Semestern im Gegenteil, wie günstig die Stoffwechselwege von den Kohlenhydraten zu den Fettdepots angelegt sind, und jeder weiß zudem, wie leicht es ist, sich mit zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken und Naschwerk (auch fettfrei, wie Gummibärchen usw.) eine veritables Maß an Übergewicht anzufuttern - entsprechende Veranlagung vorausgesetzt. Auch die Gänsemast erfolgt(e?) im wesentlichen durch die zwangsweise Verabreichung hoher Dosen an Mais, und obwohl hier die Fettzufuhr ausgesprochen niedrig ist, entwickeln die Tiere die erwünschte Leberverfettung. Das im Buch vorgestellte Programm ist sinnvoll und erfolgversprechend, und es wird in motivierender Weise vorgetragen. Vermutlich sind die langfristigen Erfolgsaussichten per saldo höher als bei Programmen, die ihren fast ausschließlichen Schwerpunkt auf Veränderungen des Ernährungsverhaltens legen. Damit ist das Buch empfehlenswert. Der kritische Leser wird dennoch an der einen oder anderen Stelle stutzen. Die enge Verflechtung des Programms mit dem Pulsuhrenhersteller Polar, der auch als Unterstützer aufgeführt wird, hinterläßt einen schalen Beigeschmack, zumal sich ein essentielles Testverfahren des Programms ausschließlich auf Geräte dieses Herstellers stützt (Ermittlung der "individuellen Pulsfrequenz" durch eine Bewertung der Herzfrequenzvariabilität). Fast alle genannten medizinischen oder ernährungsphysiologischen Aspekte werden ohne die Angabe von Belegen, also Studien oder sonstigen Quellen, angeführt. Damit muß man sie streng genommen allesamt als "Behauptungen" kennzeichnen, wennschon die meisten sicher mit der medizinischen Lehrmeinung übereinstimmen. Einiges bleibt dennoch fragwürdig, wie beispielsweise die Hinweise zum Thema Süßstoff. Allein der Geschmacksreiz "süß" durch einen künstlichen Süßstoff würde die Bauchspeicheldrüse zum vermehrten Insulinausstoß bringen, was den Blutzuckerspiegel senke und Heißhungerattacken auslöse. Werde daraufhin gegessen, so sorge der erhöhte Insulinspiegel dafür, daß die zugeführte Energie BESONDERS intensiv in die Fettdepots gedrückt würden. - Medizinisch ist das fragwürdig. Die Insulinausschüttung ist nicht vorrangig von gustatorischen Reizen getriggert, sondern - neben einer ständigen Basalsekretion - vom Blutzuckerspiegel. Irgendwelche Geschmacksreize spielen hier kaum eine Rolle, ansonsten würde man ja schon durch Zähneputzen mit gesüßten Zahnpasten zum Insulinausstoß kommen. Auch die geschilderte Konsequenz ist unlogisch: Die angebliche Insulinausschüttung führt zu einem Absinken des Blutzuckerspiegels und dadurch zu einer Heißhungerattacke. Gleichzeitig ist der Insulinspiegel aber mit abgesunken, da er ja vom Blutzuckerspiegel abhängig ist, außerdem beträgt die Halbwertszeit von natürlichem Insulin ungefähr 5 Minuten. In der Heißhungerattacke aufgenommene Nahrung trifft daher im Körper keineswegs auf einen hohen Insulinspiegel, wie die Autoren behaupten. Auch an anderen Stellen hat man das Gefühl, daß die medizinischen Realitäten gern mal von einer flotten oder simpel-eingängigen Präsentationsweise in den Hintergrund gedrängt werden, und das Fehlen von Quellenangaben läßt erst gar keine Beweisnot aufkommen. Insbesondere die Argumentation, weshalb eine rein ernährungsseitig aufgebaute Gewichtsreduktion gar nicht funktionieren könne, wird bedenklich undifferenziert geführt. Und auch hier belegt die normale Lebenserfahrung das Gegenteil: Natürlich werden Fettdepots als Energiespeicher angelegt, und genauso natürlich werden diese auch wieder abgebaut, wenn es zu Hungerperioden kommt. Den Autoren zufolge, scheint ein Fettabbau ohne körperliche Aktivität praktisch unmöglich, was nicht nur dem Sinn der Energiespeicherung widerspricht, sondern auch den millionenfachen bitteren Erfahrungen der Hungernden in der Nachkriegszeit. Dem Buch täte mithin vor allem eine konsequente Einführung von Belegen (Zitate wissenschaftlicher Studien usw.) gut, denn dann müßten die Autoren die verschiedenen Ungereimtheiten reflektieren und vielerorts revidieren. Das Werk würde dadurch sehr gewinnen, wennschon es sich dann evtl. wieder etwas an die klassischen, ähnlich gelagerten Programme annähern müßte und die "Einzigartigkeit" der postulierten Maßnahmen (z. B. die sehr strengen, "Polar-orientierten" Pulsfrequenzbereiche) schwinden könnten. Am Ende laufen alle Programme dieser Art auf dasselbe Ziel hinaus: Ausdauerbewegung im niedrigen Pulsbereich und raffinierte Kohlenhydrate und Fette reduzieren. Um sich von der Konkrurenz abzuheben, postuliert der eine Autor noch dies und der andere jenes hinzu - am Ende gewinnt der Leser dann, wenn er einfach "macht" und es nicht beim Lesen der Bücher beläßt. Wobei "machen" hier natürlich nicht heißt, daß er noch die Zusatzprodukte der Autoren, also irgendwelche Vitaminmixes o.ä. kauft!, sondern "machen" heißt hier schlicht "aktiv werden", also Walken, Joggen oder Fahrradfahren. Viel Erfolg! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Motivierend, einfach und verständlich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Fatburner: Das Programm mit Garantie. Fett verbrennen - dauerhaft abnehmen: Fett verbrennen - dauerhaft abnehmen. Mit Fettrechner zum Aufspüren von Fettfallen. (Sport) (Taschenbuch)
Im Marathon-Buch von Peterson war schon einiges zum Thema Fett-weg drin, aber das Fatburner trifft "den Nagel auf den Kopf" denn ich habe viele Fehler entdeckt die mir bei meinen Versuche das Gewicht zu kontrollieren das Leben schwer gemacht haben. Mit dem richtigen Puls und weniger Süssgetränken geht es jetzt viel müheloser. Einzig der Titel ist wenig gut gewählt da die meisten Fatburner-Bücher eher Rezeptbücher sind - dieses hier erklärt in normaler Sprache vor allem die richtige Bewegung und es motiviert ungemein!
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mein erstes Ziel erreicht - 4cm an meiner Problemzone weg!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Fatburner: Das Programm mit Garantie. Fett verbrennen - dauerhaft abnehmen: Fett verbrennen - dauerhaft abnehmen. Mit Fettrechner zum Aufspüren von Fettfallen. (Sport) (Taschenbuch)
Den Titel des Buches fand ich etwas "reisserisch", weil Produkte und Programme mit "Garantie" gibt es zu Hauf wie jeder von uns Molligen weiss. Mit gemischten Gefühlen las ich die Lektüre und bekam mit jeder Seite mehr den Eindruck "dass macht Sinn!". Mein bisheriges Wissen und meine (gescheiterten)Versuche wurden schon im zweiten Kapitel entlarvt. Besonders erleuchtend waren für mich die Aspekte zu Zucker und Süsstoff. Enorm motiviert stellte ich mein "aerobes" Jogging auf ein fettverbrennendes Walking um, liess Light- und Zuckerprodukte weg. Das Resultat bis jetzt: 4cm am Bauch sind bereits weg und ich fühle mich täglich besser!
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