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Fatale Begierde
 
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Fatale Begierde

Kurt Russell , Ray Liotta , Jonathan Kaplan    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 3,55 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Kurt Russell, Ray Liotta, Madeleine Stowe
  • Regisseur(e): Jonathan Kaplan
  • Komponist: James Horner
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 4. Juli 2007
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000RAXL68
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.581 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Sie sind ein Vorzeige-Ehepaar, mit allem was man sich wünscht - Erfolg im Beruf, Anerkennung bei Freunden und sogar einem prächtigen Haus im besten Viertel der Stadt.

Doch der schöne Traum vom glücklichen Leben platzt wie eine Seifenblase, als ein Einbrecher Michaels Frau Karen mit einem Messer bedroht. Jetzt ist es an der Polizei von Los Angeles in der Person des sympathischen Streifenbullen Pete wieder Ordnung in das aufgewühlte Leben des Paares zu bringen. Und Pete ist mehr als hilfsbereit. Er vermittelt den Einbau einer Alarmanlage, kümmert sich sogar außerhalb seiner Dienstzeiten um Karens Sicherheit und gibt Michael sogar die Gelegenheit seinen Einbrecher selbst zu stellen.

Doch damit nicht genug. Pete hat nämlich noch ganz andere Interessen. Karen ist sein Ziel. Um diese Frau zu bekommen, vergißt der Cop alles, was er gelernt hat, wofür er arbeitet. Und der Beschützer verwandelt sich zum Terror in Person.

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Fatale Begierde DV

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film ist einfach mega spannend. Hab ihn grad zum ersten mal gesehenund er hat mir gleich gefallen. Das Psychoduell zwischen Ray Liotta und Kurt Russell ist nicht nur unglaublich spannend sondern auch genial gespick mit kleinen Überrauschungen in Bezug auf den Verlauf des Films. Ray Liottas Mimik gränzt fast schon an genialität. Das Drehbuch ist facettenreich und die Darsteller perfekt ausgewählt. Ich sag nur kaufen das Schmuckstück hab's privat auch. Außerdem ist die neue DVD-Fassung in einer viel besseren Qualität, obwohl die Extras eher entäuschend sind. Alles in allem ganz großes Kino mit Unterhaltungsgarantie!!!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fatale Begierde 25. Mai 2008
Ein wirklich spannender Thriller mit Gänsehautfeeling pur...der einzigartige Ray Liotta spielt einen psychopathischen Cop, der, koste es, was es wolle, die Frau (Madeleine Stowe) von Michael Carr (Kurt Russel) haben möchte! Hört sich nach einfachem Plot an, wird aber durch das super gute Katz und Maus Spiel von Liotta und Russel zu einem verdammt spannenden Film mit der Frage bis zum Schluß: Kann man ein mörderisches Spiel gegen einen Cop und dessen Einfluß und Macht überhaupt gewinnen?
Für alle Ray Liotta Fans ein absolutes Muss!
Enttäuschende Anmerkung: Es gibt keine großen Extras!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Um 1990 herum schwappte die Psychopathen-Welle durch die Kinosäle. Ausgelöst worden war sie durch Blockbuster wie "Eine verhängnisvolle Affäre" und "Kap der Angst", aber auch durch reale Ereignisse, für die schon bald die neue Vokabal "Stalking" die Runde machte. Geistig labile Einzeltäter stürzten sich aufgrund eines eingebildeten Zusammengehörigkeitsgefühls oder einfach auf der Suche nach ihren 15 Minuten Ruhm auf unschuldige Opfer. Diese waren häufig Prominente - in Deutschland z.B. Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble und Monica Seles -, aber zunehmend auch unbekannte Durchschnittbürger und -bürgerinnen. Dies ist der Hintergrund, vor dem "Fatale Begierde", ein Film aus dem Jahr 1992, zu sehen ist. Ray Liotta spielt einen beziehungsgestörten, "zu straff gewickelten" Polizisten, der einem Architekten und seiner Frau (Kurt Russell, Madeleine Stowe) bei einem Einbruch zur Hilfe kommt. Er dringt immer stärker in ihr Leben ein, wobei sich seine Beziehungssucht anfangs noch auf beide, zunehmend aber immer stärker auf die Frau erstreckt.

Insgesamt ist der Film für eine Videosession an einem verregneten Freitagabend sehr zu empfehlen - wenn man denn auf diese Art von Filmen steht. Er besitzt nicht die existentialistische Klasse von "Kap der Angst" oder die melancholisch-tragische Stilsicherheit von "One Hour Photo". Es ist ein Film, der nichts weiter will als zu unterhalten, und das gelingt ihm gut. Wenn man ehrlich ist, ist das Skript ziemlich schwach, weil wenig originell und voller Logiklöcher (ich würde z.B. mal gerne wissen, wie es ein dahergelaufener Streifenpolizist schafft, einem Widersacher mal eben sämtliche Kreditkarten sperren zu lassen). Trotzdem ist der Film auch nach mehrfachem Ansehen noch sehr unterhaltsam. Er ist nämlich überall dort am stärksten, wo er sich auf seine ausgezeichneten Darsteller verlässt. Aus diesem Grund sind die ersten zwei Drittel auch klar besser als die letzte halbe Stunde, in der die Handlung doch in eine etwas übertriebene Comic-Action abkippt.

Getragen wird der Film von Ray Liotta, der für meine Begriffe in diesem Film die Rolle seines Lebens spielt. Anfangs wirkt er wie der topprofessionelle Cop, auf den sich brave Bürger verlassen können, dann wie der etwas schüchterne Single aus der Nachbarschaft, den man gerne zur Grillparty am Wochenende einladen würde, um ihn dort mit einer Bekannten zu verkuppeln. Es schnürt einem schier die Kehle zu, wie Liotta nach und nach immer aufdringlicher und penetranter wird und die Frau seines Widersachers nach anfänglicher Sympathie immer mehr irritiert und in Verlegenheit bringt. Ray Liottas stechenden Blick und sein eigentlich sympathisches Lächeln, welches einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, muss man einfach gesehen haben.

Dass Madeleine Stowe sich nach einer kurzen, aber prägnanten Leinwandkarriere Anfang der 90er Jahre auf ihre Familienfarm nach Texas zurückzog, ist von vielen Kritikern zurecht bedauert worden. Wie nur wenige Schauspielerinnen versteht sie es, einer Rolle auf ganz unaufdringliche Art Tiefe zu verleihen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die Motivation der Handlung in "Fatale Begierde" fußt ja maßgeblich darauf, dass Karen Carr den Polizisten Pete Davis unwissentlich zu seinem Stalking ermuntert - und da hängt der ganze Film davon ab, dass die Darstellerin diese Feinheiten auch ausdrücken kann und nicht nur schrill quietschend die Treppe raufrennt. Wahrscheinlich handelt es sich bei Madeleine Stowe um die am meisten unterschätzte Schauspielerin der 90er Jahre. Das betrifft nicht zuletzt ihre Wandlungsfähigkeit: man könnte sich Jodie Foster als Psychiaterin in einem Science-Fiction-Film vorstellen und Julia Ormond als gefühlsberauschte Generalstochter in einem Historien-Schmachtfetzen - aber nicht umgekehrt. Madeleine Stowe hat sowohl das eine als auch das andere in "Twelve Monkeys" und "Der letzte Mohikaner" absolut glaubwürdig verkörpert.

Kurt Russell spielt seine für ihn typische Verwandlung (von einem sympathisch-unbeholfenen Mr. Nice Guy zur erbarmungslosen Klapperschlange) solide, aber nicht so spektakulär wie ein paar Jahre später in "Breakdown". Seine Rolle ist recht symptomatisch für den Film insgesamt: kein epochales Werk für die Ewigkeit, aber gut gemachte, solide Unterhaltung, die den Erwartungen voll gerecht wird.
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