Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Kracher, 27. August 2009
Wow, was für ein Hammer Album. Wer dachte, Blood Angel's Cry hätte gerockt, der findet in My fatal Kiss einen mehr als würdigen Nachfolger, von der sich manch andere Band in diesem Genre eine entsprechende Scheibe abschneiden können. Genug des Vorspiels, hier mein vorläufiger Senf zu den einzelnen Tracks:
1. Ignition
Sehr guter Opener. Kraftvolle Gitarrenriffs zu Maschinengewehrsalven des Drummers begleitet von der Powerstimme der Sängerin. Typisch und ein Markenzeichen der Band die lateinischen Chor-Einwürfe. Die Melodie ist ein echter Ohwurm. Besonders gut gefällt mir hier im Mittelteil die Marsch-artige Passage - hier habe ich marschierende Soldaten vor Augen, ich weiß selbst nicht wieso - und der markige Schluss-Schrei der Sängerin. Genial!
2. My Fatal Kiss
Im etwas moderneren Gewand kommt der Titel daher, der dem Album seinen Namen verleiht. Das rockt. Die Sängerin singt tiefer - das geht unter die Haut und macht echt Eindruck. "In your face", wird man meinen. Ich hab richtig Gänsehaut beim Hören. Auch hier eine Melodie mit Ohrwurm-Potential. Geprägt von schrillem Gitarrenslide und einem abrubten aber nicht unpassenden Ende. Großartig.
3. Why [Did You Stop The World From Turning]
Mein absoluter Lieblingssong! Beginnt leicht wie eine Ballade mit Akkustik-Set-Charakter und steigert sich dann in den Refrain-Parts gekonnt zum erstgradigen Krypteria-Bombast. Im Mittelteil hält der Song kurz inne, gleichsam wie in Trance oder in Antizipation des sich ankündigenden Höhepunkts. Ein episches Meisterwerk! Danke für diesen Song!!!
4. For You I'll Bring The Devil Down
Der Text des Titels ist bereits Poesie. Hier - wie übrigens aber auch bei den anderen Liedern - lohnt es sich, mal auf die Texte zu achten. Ich habe diesen Song wohl bislang am Meisten gehört oder besser gesehen, ganz einfach weil es auch ein Video davon gibt - das übrigens meiner Meinung nach großartig ist. Insgesamt im Vergleich zu den anderen Songs der Platte nicht ganz so metallisch, das stört mich jedoch gar nicht. Gut gelungen.
5. Deny
Das Intro erinnert mich an eine Szene im Film KILL BILL. Einen Kirche, Glocken(ähnlich) und Choräle... bis mit Maschinengewehrsalven alles niedermäht wird (in diesem Fall vom Drummer). Die Sängerin flüstert, singt und schreit, dass es eine reine Freude ist. "Maschines create our dreams!" Mehr davon.
6. The Freak In Me
Mein 2. Favorit der Scheibe! Überaschend experimentell im Verhältnis zu den übrigen Songs, aber das reißt mich hier richtig vom Hocker. Im modernen Gewand, hart und weich zugleich mit Tönen und Atmosphären, die einem nicht mehr aus den Gehirnwindungen wollen. Eindeutig steh ich auch hier auf den "tieferen" Ansatz der Sängerin, wobei es teilweise auch engelsgleich hoch hinaus geht. Am Ende geht wird es "scary". I Love This Song!
7. Never Say Die
Ein weiterer Ohrwurm in diesem schnell, peitschendem Kracher. Gut gefallen mir hier die Einsätze des Klaviers und die Chor-Einwürfe. Das Ende wird zum Anfang, und die Sache ist rund!
8. Dying To Love
Es beginnt mit einer Spieldose oder einem Glockenspiel bis die Gitarre ansagt, wo es lang geht. Ein Liebeslied der etwas anderen Art. Eindrucksvoll, wie die Sängerin von einfühlsam, verzehrend über sehnsüchtig und verzweifelt bis deterministisch moduliert. Auch hier kehrt das Lied zum Anfang zurück. Einfach genial.
9. Shoot Me
Der für mich wohl treibendste und härteste Song des Albums, das wird direkt von Beginn an klar gemacht. Metal in seiner schönsten Form!
10. God I Need Someone
Die Ballade des Albums! Wunderschön wiegt sich die Stimme der Sängerin zu Streichern, Bass und Gitarre und zum Chor. Der Song lädt zum Träumen ein, wäre da nicht die melancholische Message des Texts, der dem Track seine Tiefe verleiht. Danke auch für diesen Song!
11. Now [Start Spreading The Word]
Hier gesellt sich die Geige früh zum Metall. Hymnenartig. Großartiges Gitarren-Solo.
Mein Fazit: Absolut Empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zwischen Interessant und Langeweile = Durchwachsen, 29. August 2009
Nach Bloodangel's Cry nun also der nächste Wurf der Goth-Symphonie-Metaler aus Aachen. Nach gutem Beginn, mit den Stücken "Ignition", "Fatal Kiss" und "Why did you stop the world from turning", fallen viele der restlichen Stücke, leider deutlich ab. Es geht zwar recht deftig zur Sache und produktionstechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln nur fehlen mir die Highlights, die aus einem durchschnittlichen Album, ein tolles Album werden lassen. Zu ähnlich klingen viele der Stücke, oft weiß man gar nicht, welches Stück gerade läuft. Es geht oft "links rein und rechts sofort wieder raus", obwohl in der Mitte etwas ist, dass es filtern und beurteilen kann ;) Nach 30 Minuten kommt die Langeweile bei mir auf und man schaltet ab. Sängerin Ji-In Cho sollte ruhig mutiger werden und auch einmal versuchen in anderen Tonlagen oder auch Tempi zu singen. Das würde die Sache wesentlich interessanter gestalten. Ferner sollte sie versuchen "druckvoller" zu performen, sie läuft sonst ständig Gefahr, im symphonischen Soundgewand zu sehr in den Hintergrund zu geraten.
Schade eigentlich, da die Band das Potential hätte, wirklich interessante und abwechslungsreichere Musik zu gestalten. Nur Bedarf es den Mut (und oder das Können?), dieses auch musikalisch umzusetzen. Dieses "Krypteria-Album" habe ich mir noch einmal "blind" gekauft, in das nächste Album werde ich definitiv vorher hineinhören.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Raubt mir den Schlaf!, 28. August 2009
Tja, was soll ich sagen, wegen dieser fiesen Ohrwürmer gelingt mir das Schlafen nicht mehr! Dieses Album hat meine Freundin gekauft, weil sie die Band so klasse findet und was soll ich sagen, mir ist ihr Geschmack meistens nicht hart genug. Jetzt läuft diese verflixte Scheibe von morgens bis abends und jetzt hab ich ihr die Platte abgenommen und sie kreist bei mir im Auto im CD-Player, weil man einfach sagen muss, dieses Album ist echt mal ein wirklicher Hammer, zum ersten Mal bin ich mit meiner Freundin der gleichen Meinung.
Außerdem sagt meine Freundin, dass sie die Sängerin von Krypteria scharf findet! Jungs, da geht doch was :-)
Jetzt mal was zur Musik: Die Songs bohren sich in eure Gehörgänge bis sie bluten! Dann, wenn das Großhirn zerstört ist, zuckt der gesamte Körper rhythmisch im Takt bis die Nackenwirbel brechen. Ach ja, wie gesagt, schlafen könnt ihr wegen der Würmer im Ohr auch nicht mehr. Grunzen sucht man auf diesem Album vergeblich, dafür wird astrein gesungen, sogar der Drummer kann singen wie die Hölle (Nr 13 aufm Album/Duett). Die Mannschaft von Jean geht mächtig nach vorn. Sehr gutes Bass/Schlagzeug-Gespann. Aber der 6 Saitenmann zaubert nicht nur mördergeile Riffs, sondern kann auch richtig abdudeln, was man oft in dieser Musikrichtung vermisst. Übrings drückt diese Scheibe jede Membran bis zum Anschlag und quält meinen Subwoofer,geeeeeeeeeeil! Da wurde wohl nicht gespart, sehr geil!
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