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Fast ganz die Deine Taschenbuch – 1. November 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423135107
  • ISBN-13: 978-3423135108
  • Originaltitel: Laissez-moi
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 169.550 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Diese Ausgabe von Marcelle Sauvageots Buch Fast ganz die Deine ist ein Dialog. Vielleicht wäre es besser, von Korrespondenz zu sprechen. Immerhin ist jener erste -- größere -- Teil, der aus er Feder der französischen Autorin stammt, ein Brief: ein Brief an den geliebten Verlobten, der sie nach einem Aufenthalt in einem Lungensanatorium verlassen hat, um einer anderen das Ja-Wort zu geben, der sich feige er Notiz verabschiedet hat, aus ihrem Leben gestohlen mit zwei unerhörten, unverschämten Sätzen: „Ich heirate. Unsere Freundschaft bleibt“. Hass und Schmerz kommen in Sauvageots Brief zum Ausdruck, Trauer über die verlorene Liebe, aber auch Wut über die Abfuhr. Es ist das Zeugnis einer verletzten, aber auch selbstbewussten Seele, in einer wundervollen Sprache, geschrieben in kleinen Happen, zwischen dem 7. November und dem 24. Dezember 1930, vier Jahre vor ihrem Tod. Der Brief wurde nie abgeschickt, folglich fehlt die Antwort. Nur dem Kritiker Charles Du Bos ist es zu verdanken, dass dieser Klassiker der französischen Briefliteratur nicht verloren ging.

Jetzt hat die deutsche Schriftstellerin Ulrike Draesner den Monolog einer Verstoßenen zum Anlass genommen, um in einem Nachwort zu Fast ganz die Deine ein paar Antworten zu geben: Leise, bedächtig, zurückhaltend, in ebenfalls wundervoll gesetzter Prosa. Beides zusammen -- jener Brief der Sauvageot, den Paul Valéry als eine Art harmonischen Widerspruch begriff, und Draesners Replik -- ergibt diese Korrespondenz, die diese Ausgabe von Fast ganz die Deine so großartig macht. Eine gelungene Mixtur zu einem großartigen Stück Literatur. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Klappentext

"'Fast ganz die Deine' ist eine echt französische (Liebes-) Geschichte, die die tiefsten Gefühle mit federleichter Schwingung erzählt. Anna Thalbach, wohl eine der größten deutschen Vorleserinnen, gibt dem traurig-schönen Text ihre ganze Seele - und nicht den leisesten Anhauch von Kitsch."
Jury hr2-Bestenliste -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 28. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
"Ich habe heute viele Briefe bekommen, deinen lese ich als letzten. Ich hoffe, er enthält das, worauf ich warte." Lungenkrank im Sanatorium und noch verliebt in einen Mann, dessen Verhalten sie ängstigt, mit Furcht um das Ende ihrer Liebe. Und dieser Brief, den sie als letztes liest, beginnt: "Ich heirate, ... unsere Freundschaft bleibt." Das Buch beginnt hier, als einzigartiger Brief an ihren Geliebten, nicht anklagend, feststellend und klar versucht sie ihre Position zu finden und zu definieren. So erkennt sie, dass der Wunsch, "nicht enttäuschen wollen", nur einer Unehrlichkeit entspringt, "du willst mir nicht zeigen wer du bist!". Ihre persönliche Diskussion um das Für und Wider dieser Beziehung ist geprägt von deutlicher Sachlichkeit, gepaart nicht widersprüchlich mit hindurchströmender Liebe und den sich daraus ergebenden Wünschen. Aber es bleibt: "soll ich an dir oder an der Liebe zweifeln?" Und den Verdacht, den sie ihm zuspricht, er fühle sich nur mittelmäßig, verdrängt sie. Ihr war immer am liebsten was von ihm kam.

Dieser Brief ist der Versuch eines Verstehen wollens einer nicht umkehrbaren Situation. Er ist der deutliche Vergleich zwischen Liebe und Freundschaft und er ist die Entlarvung männlicher Sichtweisen bei Freundschaft durch die Sachlogik dieser Frau.

"Der Rest Hoffnung, eine bereits vergangene Illusion wieder zu finden, ist töricht. Denn nichts beginnt von vorn." Und so bleibt sie bei der Trennung für sich, dem nicht wieder sehen wollen, solange ein Rest Liebe sie bewegt. Hier sieht man das Paradoxe, dass sie umgibt. Klarheit reicht für den Augenblick und wechselt. Der Taumel in den Gefühlen bewegt den Leser gleich mit.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pandora am 4. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Briefromane haben in den letzten Jahren einen großen Aufschwung erhalten, nicht zuletzt durch Neuauflagen von "Die Leiden des jungen Werther" (Goethe) oder "Der Brief an den Vater" (Kafka). Auch immer mehr moderne Zeitgenossen setzen sich in Briefen und kritischen Schriften mit dem Leben, Liebe, Freundschaft und dem allgemeinen Sinn des Seins auseinander. Aber kein Anderer wie Marcelle Sauvageot hat ein so lebendiges und authentisches Zeugnis über ihre gefallene Liebe abgegeben.
Marcelle Sauvageot wurde 1900 in Frankreich geboren und litt den Großteil ihres Lebens an Tuberkulose. Als sie 1930 von Paris nach Hauteville ins Sanatorium zurückkehrt, erhält sie einen Brief ihres (ehemaligen) Geliebten, indem lapidar steht: "Ich heirate... Unsere Freundschaft bleibt."
Dieser "Roman" enthält ihre Antwortbriefe auf sein Angebot und sie analysiert genau, dass er sie z.B. für die Trennung verantwortlich macht aufgrund ihres starken Egoismus.
Die Autorin ist ihrer Zeit weit voraus, setzt sich intensiv mit dem eigenen Leben auseinander und erschafft ein literarisches Werk, was von Schriftstellern und auch Kritikern hochgelobt wird.
"Das erste von einer Frau geschriebene Buch, aus dem nicht Unterwerfung spricht... Ein Buch voll erhabener Traurigkeit; ein Buch voller Würde! Großartig!", schreibt die Lyrikerin Clara Malraux.
Auf dieses Buch gekommen bin ich durch Elke Heidenreichs Büchersendung "Lesen!", die im April das Thema "Trennung" spezifizierte. Sie selbst ist begeisterte Leserin dieses Buches gewesen und empfiehlt es allen, die Liebeskummer haben. Für alle, die es lesen, meint sie wird deutlich, dass sie schreibt, um Leben zu können und um Abschied zu nehmen: »Sie jammert nicht, sie klagt nicht an.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ein dünner Band, ein Kommentar, ein Abschied vom Verlobten. M.S. antwortet mit einer sehr persönlichen Abrechnung auf seine Ankündigung, eine andere zu heiraten. Allein im Sanatorium, um ihre Tbc auszukurieren, an der sie wenig später doch versterben wird, versucht die Autorin, ihre Gefühle verstehen zu lernen, den Schritt und Schnitt des anderen nachzuvollziehen, auf den sie keinen Einfluss hatte, der sie überraschte. Der Leser wird Zeuge des Abschiednehmens, des Kampfes, des Loslassens. Eindringlich und erhellend, ein häufiges Wiedererkennen, eine Hilfe, ein Trost. Ich liebe dieses Buch und bewundere M.S. für ihre Klarsicht und Offenheit sich selbst gegenüber.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 16. März 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin Marcelle Sauvageot hat dieses gefühlvolle Buch „Ganz die Deine" geschrieben. Sie wurde 1900 geboren und dies ist das einzige Buch das es von ihr gibt und geben kann. Sie erlebte 1930 in eine unglückliche Liebesgeschichte mit einem Mann, mit dem sie fast verlobt war. Wegen eines Lungenleidens kommt sie in ein Sanatorium. Dort erhält sie den Abschiedsbrief dieses Mannes. Er erklärt ihr, dass die Liebe doch nicht ausreicht, die Krankheit zu stark ist und er schließt mit den Worten:" Ich heirate ..... unsere Freundschaft bleibt"
Und sie sitzt nun in diesem Sanatorium, sie wird noch drei Jahre zu leben haben, und sie schreibt eine Sequenz dieser nie abgeschickten Briefe an ihn. Sie wird noch drei Jahre leben. Und in diesen Briefen schreibt sie in ausdruckstarker Form, aber doch auch sehr feinfühlig, was Liebe ist, was Liebe bedeuten kann. Sie schreibt über die Würde die sie dem Partner lassen muss, damit die Liebe bestehen bleiben kann. Und von Anfang an ist in diesem Buch nur eine Person auf der Bühne, das ist diese leidenschaftlich Liebende und der Geliebte bleibt als Projektionsfigur schattenhaft. Und in dieser Sequenz von Brieffragmenten zeigt sie uns, dass Liebe als Leidenschaft, die einsamste Sache auf der Welt ist. Wir haben es bei diesem Konvolut im Grunde mehr mit einem Dokument als mit einem literarischen Zeugnis zu tun. Und wenn in diesem Dokument der Leidenschaft, Liebe als Krankheit apostrophiert wird, und wenn dazu dann n och die physische Krankheit kommt, dann wird das Leidensmaß unerträglich.
Es gibt sehr viele schöne Reflexionen über Liebe und Freundschaft und dennoch sucht die Verlassene etwas, was absurd ist, nämlich den Liebesbeweis. Doch es gibt keinen Beweis für dies Liebe.
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