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Fast im Jenseits: Oder warum Gott Frankenstein liest [Taschenbuch]

David Eagleman , Jürgen Neubauer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Taschenbuch, 18. September 2010 EUR 8,95  

Kurzbeschreibung

18. September 2010
Wie das Leben nach dem Tod aussieht? David Eagleman hat darauf nicht nur eine Antwort gefunden, sondern vierzig! Wir könnten unser Leben noch einmal leben, aber endlich sinnvoll sortiert, nach ähnlichen Tätigkeiten. Vielleicht sind wir auch Cyborgs, gebaut von viel dümmeren Lebewesen, damit wir ihnen ihr Dasein erklären. Und Gott selbst? Existiert wahrscheinlich. Aber ob ER eine Frau, ein Mann oder eine Mikrobe ist? Leidet SIE unter dem Burn-out- Syndrom? Oder ist ER auch nur ein Mensch wie du und ich? Die Gedankenexperimente, die der Neurowissenschaftler David Eagleman hier versammelt, sind wahnwitzig und hochspekulativ, urkomisch und unterhaltsam - und in ausnahmslos jeder Geschichte blitzt Weisheit und Poesie auf. Er denkt über den Tod nach und erklärt uns dabei das Leben.

Wird oft zusammen gekauft

Fast im Jenseits: Oder warum Gott Frankenstein liest + Inkognito: Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns + Die Ich-Illusion: Wie Bewusstsein und freier Wille entstehen
Preis für alle drei: EUR 58,84

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (18. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833306637
  • ISBN-13: 978-3833306631
  • Originaltitel: Forty Tales from the Afterlives
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 280.763 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Bilanz
NACH IHREM TOD leben Sie Ihr Leben ein zweites Mal, nur dass diesmal die Ereignisse in einer sinnvolleren Reihenfolge angeordnet sind: Ähnliche Momente werden zusammengefasst. Sie fahren zwei Monate lang mit Ihrem Auto die Straße vor Ihrem Haus auf und ab. Sie haben sieben Monate lang Sex. Dreißig Jahre lang schlafen Sie, ohne ein einziges Mal die Augen zu öffnen. Fünf Monate lang sitzen Sie auf dem Klo und blättern in Zeitschrift en. Sie nehmen alle Schmerzen auf einmal auf sich, siebenundzwanzig heftige Stunden lang. Knochenbrüche, Autounfälle, Schnittwunden und Geburten. Wenn Sie das überstanden haben, verläuft der Rest Ihres Daseins im Jenseits schmerzfrei. Sechs Tage Nägelschneiden. Fünfzehn Monate lang verlorene Gegenstände suchen. Achtzehn Monate Schlangestehen. Zwei Jahre Langeweile: Blicke aus Busfenstern und Warten in Flughafenterminals. Ein Jahr lang Bücher lesen. Ihre Augen brennen und Ihr ganzer Körper juckt, weil Sie sich vor Ihrer zweihunderttägigen Marathondusche nicht waschen können. Zwei Wochen lang nachdenken über das Leben nach dem Tod. Eine Minute lang erschrecken, weil Sie hinfallen. Siebenundsiebzig Stunden Verwirrung. Eine Stunde lang feststellen, dass Sie den Namen eines Menschen vergessen haben. Drei Wochen lang eigene Fehler einsehen. Zwei Tage lang lügen. Sechs Wochen Warten, dass die Ampel grün wird. Sieben Stunden lang erbrechen. Vierzehn Minuten ungetrübter Freude. Drei Monate lang Wäsche waschen. Zwei Tage lang Unterschrift en schreiben. Sechs Tage lang Trinkgelder ausrechnen. Siebenundsechzig Stunden Herzschmerz. Einundfünfzig Tage lang entscheiden, was Sie anziehen wollen. Neun Tage lang so tun, als wüssten Sie, wovon die Rede ist. Siebzig Tage Sehnsucht. Sechs Monate Fernsehwerbung. Vier Wochen lang nachdenken, ob Sie Ihre Zeit nicht besser nutzen könnten. Drei Jahre lang Essen kauen. Vier Minuten lang überlegen, wie Ihr Leben wohl aussehen würde, wenn Sie die Reihenfolge der Ereignisse ändern könnten. In diesem Moment malen Sie sich ein Leben aus, das gewisse Ähnlichkeit mit Ihrem irdischen Dasein hat. Bei dem Gedanken überkommt Sie ein Glücksgefühl: Ein Leben, in dem sich Ihre Erfahrungen auf kleine, leicht verdauliche Häppchen verteilen und in dem Sie erleben, welch ein Glück es sein kann, von einem Ereignis zum anderen zu springen wie ein Kind, das über den heißen Sand hüpft .
Gleichheit
IM JENSEITS ERKENNEN SIE, dass Gott die Komplexität unseres Daseins nur allzu gut nachvollziehen kann. Sie hatte sich lediglich dem Gruppenzwang gebeugt, als sie ihr Universum nach dem Vorbild der anderen Götter einrichtete und ihre Menschen in Gut und Böse einteilte. Doch schon bald musste sie einsehen, dass jeder ihrer Menschen auf viele Arten gut, und zur gleichen Zeit auf genauso viele Arten verderbt und gemein sein konnte. Wie sollte sie ein Urteil darüber fällen, wer in den Himmel kam und wer in die Hölle? Konnte nicht jemand gleichzeitig Firmengelder veruntreuen und für einen guten Zweck spenden?, überlegte sie. Konnte nicht eine Frau ihren Ehemann hintergehen, aber auf diese Weise zwei Männern Liebe und Geborgenheit schenken? Konnte nicht ein unschuldiges Kind unabsichtlich ein Geheimnis ausplaudern und damit eine Familie entzweien? In jungen Jahren fiel ihr die Einteilung der Menschen in Gut und Böse leichter, doch je mehr Erfahrung sie sammelte, umso mehr litt sie unter ihrer Rolle als Richterin. Sie entwickelte komplexe Formeln, um Hunderte von Faktoren gegeneinander abzuwägen, und ließ sich von einem Computer seitenlange Ewigkeitsentscheidungen ausspucken. Im Grunde ihres Herzens widerstrebte ihr diese Automatisierung zutiefst, und als der Computer schließlich eine Entscheidung traf, mit der sie nicht einverstanden war, sah sie ihre Chance gekommen und zog den Stecker. Am selben Nachmittag hörte sie sich die Klagen der Toten zweier kriegführender Nationen an. Beide Seiten hatten gelitten, beide beschwerten sich zu Recht und beide brachten ihre jeweilige Position überzeugend vor. Sie hielt sich die Ohren zu und wimmerte vor Leid. Sie wusste, dass ihre Menschen vieldimensionale Wesen waren und konnte nicht mehr mit der rigiden Entscheidungsstruktur leben, die sie sich selbst in ihrer Jugend vorgegeben hatte. Nicht alle Götter quälen sich so mit der Urteilsfindung herum. Wir können von Glück sagen, dass wir nach unserem Tod vor eine Schöpferin treten, die nur zu gut versteht, wie viele Herzen in unserer Brust schlagen. Monatelang ging sie mit hängendem Kopf in ihrem himmlischen Wohnzimmer auf und ab und grübelte, während draußen die Schlangen der Wartenden immer länger wurden. Ihre Berater empfahlen ihr, die Entscheidungen doch zu delegieren, aber sie liebte ihre Menschen einfach zu sehr, um sie anderen anvertrauen zu wollen. In einem Moment der Verzweiflung dachte sie spontan, sie könnte die Menschen doch einfach bis in alle Ewigkeit in der Schlange warten, oder selbst ihre Entscheidungen treff en lassen. Dann kam ihr jedoch eine andere Möglichkeit in den Sinn. Sie konnte es sich ja leisten! Deswegen wollte sie jedem Menschen ohne Unterschied einen Platz im Himmel geben. Irgendwo hat schließlich jeder Mensch einen guten Kern, das war doch Teil des ursprünglichen Bauplans. Nach diesem Geistesblitz kehrte ihr alter Schwung zurück und ihre Wangen röteten sich vor Freude. Sie schloss die Hölle, feuerte den Teufel und veranlasste, dass alle Menschen - Neuankömmlinge wie Alteingesessene, Sünder wie Gerechte - an ihrer Seite im Himmel saßen. Die neue Regelung gewährt jedem Paradiesbewohner die gleiche Sprechzeit mit ihr. Die meisten halten sie für übermäßig besorgt und geschwätzig, aber es kann niemand behaupten, wir wären ihr egal. Das Wichtigste an ihrer Neuregelung ist die absolute Gleichbehandlung aller Menschen. Nach dem Tod gibt es nicht mehr Harfenklänge für die einen und Feuer für die anderen. Es heißt nicht mehr Wasserbett oder Pritsche, Sushi oder trocken Brot, Sekt oder Selters. Alle Menschen sind Brüder und Schwestern. Im Jenseits wird zum ersten Mal eine Idee Wirklichkeit, die es auf der Erde nie bis zur Umsetzung geschafft hat: die Gleichheit. Die Kommunisten sind verblüfft und verärgert, denn nun haben sie zwar endlich ihre ideale Gesellschaft , aber die haben sie einer Gottheit zu verdanken, und an so etwas glauben sie nun mal nicht. Die Leistungselite ist empört, dass sie bis in alle Ewigkeit mit einem Haufen Faulenzer in einer Welt ohne jedes Anreizsystem festsitzt. Die Konservativen haben keine Mittellosen, auf die sie herabschauen, und die Sozialdemokraten keine Geknechteten mehr, die sie aufrichten können. Nun liegt Gott nachts im Bett und weint, denn es gibt nur eines, auf das sich alle einigen können: dass dies die Hölle ist.
Die Freunde
WENN SIE STERBEN, bemerken Sie zwar, dass sich irgendetwas verändert hat, doch im Grunde sieht alles ganz genauso aus wie vorher. Sie stehen auf, frühstücken und putzen sich die Zähne. Mit einem Küsschen verabschieden Sie sich von ihrer Familie und machen sich auf den Weg ins Büro. Auf dem Weg zur Arbeit fällt Ihnen lediglich auf, dass Sie nicht im Stau stecken. Das Gebäude wirkt halb leer, so als wären Ferien. Doch Ihre Kollegen sind alle da und begrüßen Sie so herzlich wie eh und je. Sie haben den Eindruck, dass Sie mit einem Mal merkwürdig beliebt geworden sind. Sie kennen jeden, der Ihnen über den Weg läuft . Irgendwann stellen Sie fest, dass sie im Jenseits sind, und dass dies nur von den Menschen bewohnt wird, die Sie aus Ihrem irdischen Dasein kennen. Das ist lediglich ein winziger Bruchteil der Erdbevölkerung - etwa 0,00002 Prozent - aber es kommt Ihnen immer noch viel vor. Es sind nur noch die Menschen da, an die Sie sich erinnern. Vielleicht gehört die Frau dazu, mit der Sie im Aufzug Blicke gewechselt haben, vielleicht auch nicht. Ihre Grundschullehrerin ist genauso da wie die meisten Ihrer Klassenkameraden. Ihre Eltern, Cousins, Freunde und Liebschaft en. Ihr Chef, Ihre Großmütter und die Kellnerin, die Ihnen in der...

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für Leser mit Sinn für poesievollen Humor 18. Oktober 2012
Von es
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Ein philosophisches Werk darf man sich nicht erwarten und ich glaube, das ist auch nicht Absicht des Autoren.
David Eagelman bietet spekulative, humoristische und überraschende Gedanken zum Thema Jenseits. Schon die erste Geschichte von der Möglichkeit, sein Leben nach dem Tod noch einmal zu leben, allerdings inhaltlich geordnet nach Schlafen, Essen etc. ist einfach witzig und göttlich. Ja, um Gott geht es später auch, wer ist er, was er treibt, aber stets mit Schalk und Witz geschrieben. Das ist es, was an diesem Buch so begeistert: Ein solches Thema mit so viel Humor und Provokation zu betrachten, jede Geschichte ist ein Genuss.
Weihnachten steht vor der Tür, ich selber habe dieses Buch bereits letztes Jahr verschenkt, werde es auch dieses Jahr wieder tun und kann es empfehlen für Leser mit Sinn für poesievollen Humor.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Lesevergnügen 2. Juni 2012
Von Scimitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Nachdem ich in einem anderen Buch einen Verweis auf dieses Werk gefunden habe habe ich es hier antiquarisch bestellt, weil die Taschenbuchausgabe gerade nicht lieferbar war. Das Buch hat mir mit seinen zahlreichen Kurzgeschichten nicht nur ein unerwartet großes Lesevergnügen sondern auch manchen Schmunzeln und Nachdenken beschert.

Ich kann es nur zur Lektüre empfehlen und werde es mit Sicherheit für künftige Geschenke an Freunde und Verwandte vormerken.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen fast im jenseits 25. März 2012
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
nach den beschreibungen hatte ich ein besseres
buch erwartet.es ist leider recht oberflächlich und
somit ziemlich enttäuschend. kann es nicht empfehlen.
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