Dominic Toretto (Vin Diesel) hat sich nach Südamerika zurückgezogen und geht dort seinen einträglichen aber wenig legalen Geschäften nach. So könnte es auch bleiben, doch die Polizei kommt ihm langsam auf die Fersen. Deshalb setzt er sich erneut ab. Aber die Ermordung einer ehemaligen Freundin ruft ihn wieder auf den Plan. Er kehrt in die USA zurück um der Sache nachzugehen, obwohl er dort immer noch gesucht wird.
Die Spur führt zu einer Gangster-Organisation, die Drogen schmuggelt. Als Fahrer eines schnellen Autos versucht er die Bande zu infiltrieren. Dabei trifft er auf Brian O'Connor, seinen Gegenpart aus dem ersten Teil. Der ehemalige Undercover-Cop ist mittlerweile beim FBI und versucht ebenfalls, Mitglied der Bande zu werden. Eher gegen- als miteinander unterwandern die beiden die Gangsterorganisation und versuchen die Drogengang hoch zu nehmen. Dom sitzt dabei zwischen allen Stühlen. Er hat nicht nur die Gangster gegen sich, die Polizei hat wegen seiner früheren Aktivitäten ebenfalls ein starkes Interesse an ihm.
"Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile" ist der etwas sperrige Titel des Films. Eine mehr als deutliche Anspielung darauf, dass jetzt endlich einmal wieder die Originalbesetzung des ersten Teils zusammen gefunden hat. Die Handlung ist eigentlich nicht weiter wichtig, sondern soll nur die Verfolgungsjagden und Actionsequenzen zusammenhalten.
Wer auf Vin Diesel, schnelle Frauen, blitzenden Chrom, glänzendem Lack und tieffliegende Autos steht und sich ansonsten nicht weiter um eine schlüssige Handlung oder die Grenzen der Fahrphysik kümmert, dürfte bei diesem Film durchaus auf seine Kosten kommen. Furios werden die Verfolgungsjagden aneinandergereiht und kaum von Handlung unterbrochen. So soll es wohl auch sein. Der vierte Teil von "Fast & Furious" ist ein Film für die Bleifüße unter uns. Und siehe da: Auch ein Diesel-Modell kann Spaß machen. Allerdings nur, wenn es Originalteile enthält.