Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach
Sue und
Fiona, diesen einmal in Moll und einmal in Dur erklingenden Porträts weiblicher Selbstzerstörung, überrascht der letzte Teil von Amos Kolleks New-York-Trilogie. Auch in
Fast Food, Fast Women spielt die so grazile wie exhibitionistische Anna Thompson die Hauptrolle. Doch viel mehr verbindet diese Komödie auch nicht mit ihren Vorgängern. Herrschte in diesen ein auf seine Art faszinierender, aber eben auch völlig niederschmetternder Realismus vor, waltet hier nun die Milde eines Märchens.
Das Radikale an Sue und Fiona war die Ausschließlichkeit, mit der Kollek seinen (Anti-)Heldinnen folgt. Es gibt in diesen Filmen einfach keine Alternative und auch keinen Kontrapunkt zu den masochistischen Exzessen und der Hilflosigkeit ihrer Titelfiguren. In Fast Food, Fast Women öffnet sich der Blick für ein Panorama des Lebens in Downtown New York. Die von Anna Thompson verkörperte Kellnerin Bella ist nur eine unter vielen Einsamen, die alle ein bisschen Glück und Wärme suchen. Mehrere Jahre lang hatte sie eine Affäre mit einem viel älteren Broadway-Regisseur, der immer nur versprochen hat, dass er seine Frau verließe. Da Bella sich nach einer festen Beziehung und einer Familie sehnt, trifft sie sich mit dem als Taxifahrer arbeitenden Schriftsteller Bruno (Jamie Harris), den seine Frau mit zwei Kindern sitzen gelassen hat. Nur gesteht Bella ihm aus Angst nicht ihre Sehnsucht und gibt stattdessen vor, keine Kinder zu mögen.
Wie schon in den ersten Teilen der Trilogie schaffen sich die Menschen auch hier ihre Probleme zum größten Teil selbst. Sie verschwenden Gedanken darauf, was die anderen vielleicht über sie denken und von ihnen erwarten, und verlieren dabei jede Spontaneität. Die Irrungen und Wirrungen, die daraus erwachsen, sind aber vor allem komisch. Man lacht über Bellas Neurosen und die Ticks der alten Männer, die sich jeden Tag in dem Diner treffen, in dem die Kellnerin seit Jahren arbeitet. In diesem Lachen liegt nichts Bösartiges, es wirkt vielmehr befreiend. Amos Kollek hält den modernen Großstadtneurotikern wie einst Woody Allen, den er immer als sein großes Vorbild nennt, einen Spiegel vor. --Sascha Westphal
Video Jakob Kurzinhalt
Da sich unter ihren Stammkunden kein heiratswilliger Mann befindet, lässt sich die Kellnerin Bella auf ein Blind Date ein. Es ist der Schriftsteller Bruno, bei dem sie ins Schwarze trifft, mit ihrer Aussage, dass sie keine Kinder möchte. Er hat nämlich schon zwei uneheliche Kinder!
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Kellnerin Bella ist trotz ihrer manchmal etwas schroffen Art die gute Seele eines New Yorker Diners. Als solche kümmert sie sich auch um die (Liebes-)Nöte ihrer Gäste. Dabei plagen sie selbst genug. Seit über zwölf Jahren mit einem verheirateten Regisseur liiert, scheint sie kurz vor ihrem 35. Geburtstag weiter von einer eigenen Familie entfernt als je zuvor. Als sie den erfolglosen Autor Bruno kennenlernt, spielt Bella daher aus Taktik die kinderhassende Femme fatale. Zu dumm nur, dass Brunos Ex-Frau diesem gerade ihren Nachwuchs aufgehalst hat...
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Nach klugen, auf diversen Filmfestivals prämierten Selbstfindungsdramen wie "Sue - Eine Frau in New York" oder "Fiona" schickt Regisseur Amos Kollek seine Lieblingsschauspielerin Anna Thomson ("Tropfen auf heiße Steine") als Kellnerin in Manhattans Single-Dschungel. Das Ergebnis ist eine perfekt besetzte, amüsante Großstadtkomödie voller schrulliger Typen und intelligenter Wortgefechte.
Blickpunkt: Film
Mit seiner Stammbesetzung Anna Thompson bietet Amos Kollek ("Fiona", "Sue") einen liebevollen Blick auf New Yorker Beziehungsnöte: Um ihren Blind Date nicht abzuschrecken, gaukelt ihm die Kellnerin Bella vor, Kinder zu hassen. Was sie nicht ahnt: Der geschiedene Bruno hat schon zwei davon...
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Überraschend leichter New-York-Streifzug von Amos Kollek, in dem eine Reihe von Stadtneurotikern nach Liebe und Glück fahndet.
Kurzbeschreibung
Die Kellnerin Bella hat bald Geburtstag - ein Tag, an den sie nur mit Grauen denkt. Mit 35 Jahren wollte sie ihrem Single-Leben längst Adieu gesagt haben. Doch in der pulsierenden Metropole New York ist Bella bislang noch nicht ihr Mr.Right begegnet. Also trifft sie sich weiterhin mit ihrem verheirateten Lover George, mit dem sie immerhin schon 12 Jahre zusammen ist. Doch dann begegnet ihr der Schriftsteller Bruno. Das "Blind Date" entpuppt sich als ziemlich netter Typ, charmant und gut aussehend, und vor allem noch zu haben. Um Bruno nicht zu vergraulen, schlägt Bella eine andere Taktik ein: Sie gibt sich cool, Heirat und Kinder kämen für sie nicht in Frage. Ein herber Schlag für Bruno, der Bella zwar unwiderstehlich findet, von seiner Ex-Frau aber gerade zwei Kinder aufgebürdet bekommen hat...
Produktbeschreibungen
Bella (Anna Thomson) hat bald Geburtstag - ein Tag, an den sie nur mit Grauen denkt. Mit 35 Jahren wollte sie ihrem Single-Leben längst Adieu gesagt haben. Doch in der pulsierenden Metropole New York ist Bella bislang noch nicht ihr "Mr. Right" begegnet. Also trifft sie sich weiterhin mit ihrem verheirateten Lover George, mit dem sie immerhin schon 12 Jahre zusammen ist. Doch dann begegnet ihr der Schriftsteller Bruno (Jamie Harris). Das "blind date" entpuppt sich als ziemlich netter Typ, charmant und gut aussehend, und vor allem noch zu haben. Um Bruno nicht zu vergraulen, schlägt Bella eine andere Taktik ein: Sie gibt sich cool, Heirat oder Kinder kämen für sie nicht in Frage. Ein herber Schlag für Bruno. Er findet Bella zwar unwiderstehlich, aber Bruno ist Familienmensch