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Fast Food Gesellschaft: Fette Gewinne, faules System Taschenbuch – 5. März 2003

4.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Ein Hamburger ist für Eric Schlosser nicht nur eine Scheibe gebratenes Hackfleisch zwischen zwei Brötchenhälften, sondern ein Sinnbild dafür, wie moderne Gesellschaften heute essen und wirtschaften, wie sie mit ihrer Umwelt, ihrer Kultur und ihren Mitmenschen umgehen. Für den amerikanischen Journalisten steht fest: Wir leben in einer Fastfood-Gesellschaft -- und in seinem faktenreichen und lesenswerten Buch beschreibt er, warum er dies für keinen guten Zustand hält.

Zunächst widmet sich der Autor der Geschichte des Fastfoods in den USA. Ende der 40er-Jahre revolutionierten die Brüder Richard und Maurice McDonald die amerikanische Esskultur mit einem völlig neuen Konzept: Auf der Speisekarte standen nur noch wenige Gerichte. Geschirr und Gläser wurden durch Plastik und Pappe ersetzt. In der Küche arbeiteten die Angestellten im Fließbandverfahren, und statt von Kellnerinnen bedient zu werden, holten sich die Kunden ihr Essen direkt an der Theke. Mit diesen Methoden ließ sich mehr Essen in kürzerer Zeit zu billigeren Preisen anbieten. Aus dem SB-Restaurant der McDonald-Brüder wurde binnen weniger Jahre ein Weltkonzern. Es blieb nicht der Einzige.

Doch der globale Siegeszug der Burger und Co. hat Schattenseiten. Schlosser zeigt sie deutlich auf: Der immense Bedarf der Ketten an billigem Fleisch und Kartoffeln hat die Landwirtschaft in den USA grundlegend verändert. Agrarfabriken und Massentierhaltung haben kleine Betriebe verdrängt. In den Pommes-Fabriken und Schlachthöfen werden nur noch Billigjobs angeboten, Gewerkschaften sind verpönt. Die Lebensmittel werden unter industriellen Bedingungen produziert, was zu Qualitätsminderung führen kann. Der "typische" Geschmack des Fastfoods stammt größtenteils aus Aromalabors. Und was die gesundheitlichen Folgen übermäßigen Burger-Genusses angeht, so stellt Schlosser fest, dass "sich überall da, wo sich die amerikanischen Fastfoodketten niederlassen, die Hüften runden".

Eric Schlossers Buch ist sorgfältig recherchiert, spannend geschrieben und zugespitzt im Urteil. Es ist kein ideologischer Kreuzzug gegen das schnelle Essen -- Schlosser prangert nur besonders drastische Auswüchse an. Sein Fazit: "Der niedrige Preis eines Fastfood-Hamburgers spiegelt nicht seinen wahren Preis. Die Gewinne der Fastfoodketten werden auf Kosten der Gesellschaft gemacht". --Christoph Peerenboom -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein fulminantes, wenn auch nicht appetitförderndes Werk" (Stuttgarter Zeitung, 27.09.02)

"Schlossers Bericht von fettigen Burgern und fetten Bürgern, Frittendesign und Bakterienbefall hielt sich wochenlang in der New York Times Bestsellerliste und gilt im Lande derzeit als der beste Appetitzügler." (Stern 14/02)

"Das Buch liest sich atemberaubend wie ein Thriller; Schlosser ist ein großer Erzähler, und sein Buch hat alles, was ein Thriller braucht: Es geht um Geld, Macht, Moral, um Leben und Tod, um Aufsteiger und Verlierer." (Der Tagesspiegel, 20.10.2002)

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich grundlegend geändert. Die Fastfood-Industrie boomt. Wer genießt es nicht, seinen Gaumen schnell mal bei Mc Donalds zu verwöhnen. Kindergeburtstage in diesen Restaurants sind der Renner. Kaum einer macht sich jedoch einen Gedanken, was er eigentlich zu sich nimmt, wenn er einen Hamburger und die ach so leckeren Pommes isst. Weiß er, unter welchen Bedingungen Fastfood produziert wird? Informieren wir uns über die Inhaltsstoffe, die im Fleisch stecken? Ahnen wir, auf welch subtile und raffinierte Weise unsere Geschmacksnerven manipuliert werden? Ahnen wir etwas von den Qualen der Tiere, die unter grausamen Bedingungen gezüchtet und in Schlachthöfe getrieben werden? Wohl kaum. Genau da setzt Eric Schlosser, ein amerikanischer Journalist, in seinem Buch an. Datailliert und schonungslos deckt er die "dunkle Seite von McFood & Co" auf. Zwar schildert er dabei amerikanische Verhältnisse, aber es fällt nicht schwer, Parallelen zu unserer Gesellschaft zu ziehen. Fast könnte das Buch deprimieren, doch der Autor macht in seinem letzten Satz dem Verbraucher Mut: "Selbst in dieser Fastfoodgesellschaft können Sie immer noch entscheiden." Was bleibt, sind Gedanken über unsere Einstellung zu unserer Nahrung, zu unserer Gesundheit und zu den geschundenen Tieren.
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Format: Taschenbuch
Fast Food Nation gehört zu jenen Büchern, die jeder in unserer schnelllebigen Zeit gelesen haben sollte.
Der Autor gibt detailliert Aufschluss über die Entwicklung des Fast-Food-Gewerbes und seine Auswirkungen auf die von ihm abhängigen Wirtschaftszweige in den letzten 30 Jahren. Mit der Zunahme der Produktion und auch der Veränderung innerhalb der Produktionsmethoden wurden die Bedingungen für die Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen kontinuierlich schlechter. Der Autor berichtet über eine Veränderung der Firmenlandschaft, einer Abwanderung in rentablere Gegenden, sowie über die Schlechterstellung der Arbeitnehmer/innen in puncto Entlohnung, Arbeitsklima, Arbeitplatzsicherheit, erhöhte Gefahr am Arbeitsplatz, hygienische Versäumnisse und reduzierte Gewerkschaftsbildung. Der Wert des Arbeiters/in wird nicht über seine Person definiert, sondern ausschließlich über die erbrachte Leistung.
Es handelt sich um eine schockierende, aber unverzichtbare Aufklärung über den Wandel der Zeit und die Auswirkungen auf eine Gesellschaft, die sich durch Massenproduktion und Massenkonsum auszeichnet.
Was muten wir uns und unserem Körper eigentlich zu, wenn wir in einen Hamburger beißen und warum?
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Format: Taschenbuch
Eric Schlosser hat mit diesem Buch (hoffentlich) einen Klassiker geschrieben. Wer glaubt, Mc Donald's und Burger King, Kentucky Fried Chicken und Co. seien nur Beispiele für den amerikanischen Traum im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", irrt. Schlosser zeigt, wie große und kleinere Fast Food-Ketten gnadenlos ihre Mitarbeiter ausbeuten, in Korruption und politische Skandale verwicklelt sind und wie gutgläubige Franchisenehmer in allen Ländern unter massiven Druck gesetzt werden. Darüber hinaus hat Schlosser gründlich recherchiert, was aufgrund dieser (Un-)Kultur der Umwelt, den Tieren und - nicht zuletzt - dem ahnungslosen Hungrigen im Burger-Restaurant angetan wird. Kot im Hamburger ist z.B. nicht nur verdammt eklig, sondern auch lebensgefährlich. Eric Schlosser bringt ans Licht, was sonst nur allzu gern verschwiegen wird. Dieses Buch des preisgekrönten Autors sollten so viele Leute wie möglich lesen.
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Format: Taschenbuch
Nach dem Lesen des Buches überdenkt man seine vielleicht positive Einstellung zum Fast Food! Die Herstellungsmethoden von Fleisch, Pommes etc. in den USA sind gelinge gesagt grauenhaft und Menschen verachtend. Man merkt schnell das es der LebensmittelINDUSTRIE ausschließlich um Gewinnmaximierung und nicht um das Wohl des Kunden und seine Gesundheit geht.
Jedem der FastFood kritisch hintergragen möchte sei dieses Buch sehr empfohlen!
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Format: Taschenbuch
Ein wirklich gutes Buch. Der erste Teil ist vielleich etwas zäh - der er die Geschichte diverser FastFoodKetten in Amerika erläutert. Aber später ist das Buch echt der Hammer. Wie die Ketten ihre Mitarbeiter und Kunden behandeln - unglaublich.
Allerdings ist hinzuzufügen dass sich das Buch nur auf Amerika bezieht. Ich hoffe doch schwer dass es diese (vor allem qualitativen) Mängel in Österreich so nicht gibt.
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