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Faserland: Roman [Taschenbuch]

Christian Kracht
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (216 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

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Vielleicht sollte sich über Faserland nur jemand äußern, der weiß, was eine "Barbourjacke" ist. So oft wie dieses Kleidungsstück erwähnt wird, muss es jedenfalls etwas ungeheuer Tolles und Symbolträchtiges sein für junge, schicke Menschen mit dem nötigen Kleingeld, die an Sylter Stränden Champagner trinken oder mit Porsches Seevillen am Bodensee ansteuern.

Krachts Icherzähler lässt sich mittreiben, nimmt teil am müßigen Luxusleben, steigt in den besten Hotels ab, Hamburg, Frankfurt, Zürich, stilvolle Partys, viel Alkohol, noch mehr Zigaretten, und bleibt doch bei all dem seltsam unbeteiligt. Nur hin und wieder kann er sich für Momente zu ein klein wenig Hass oder Mitleid aufraffen. So etwas wie Begeisterung glimmt einzig in ihm auf, wenn er von Isabella Rossellini träumt, mit der er Kinder haben und auf einer Schweizer Alm leben möchte, weit weg von Deutschland, dieser großen Maschine im Norden, "die sich selber baut".

Karg ist dieses Faserland, sein Reiz steckt eher zwischen den Zeilen, vielfältige Deutungen sind möglich; vielfältig waren auch die Reaktionen auf das Buch, reichten von Begeisterung bis Abscheu. Nun können sich die Kritiker davon überzeugen, dass Christian Kracht ein ausgezeichneter Interpret seines Textes ist (was man wirklich nicht von vielen Autoren behaupten mag): ruhig und von sanfter Melancholie ist diese Stimme, der man gerne noch etwas länger -- die Lesefassung ist etwas gekürzt -- gelauscht hätte und die viele Fragen zurücklässt. Zum Beispiel, wie wohl Isabella Rossellini in einer Barbourjacke aussehen mag...

Spieldauer: 115 Minuten, 2 CDs. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Gäbe es einen Literatur-Oscar, dann wäre hier eine Nominierung für die beste Nebenrolle der Saison durchaus drin.«
Eberhard Falcke, Die Zeit

»Wertvolle dokumentarische Einblicke in die Gedankenwelt einer ebenso orientierungslosen wie arroganten Jeunesse dorée.«
Martin Halter, Tages-Anzeiger, Zürich

»Endlich mal wieder ein Buch, über das Deutschland spricht.«
stern

Der Verlag über das Buch

»Kracht bejammert nicht die verstellte Welt, er bilanziert sie.« Der Spiegel

»Ein Hauch von Genialität weht um ihn.« Bunte

»Kultbuch der 90er.« Frankfurter Neue Presse

»Gäbe es einen Literatur-Oscar, dann wäre hier eine Nominierung für die beste Nebenrolle der Saison durchaus drin.« Eberhard Falcke in der ›Zeit‹

»›Faserland‹ amüsiert und ärgert zugleich.« Hajo Steinert in der ›Weltwoche‹

»Die ganz Schlauen werden bemerken, daß dieses Buch keine Substanz hat, statt dessen nur Oberfläche, Rhythmus und eine kleine Melodie – wie ein Popsong. Genau.« Alexander Ruddert in der ›Vogue‹

»Damit setzt Kracht die amerikanische Gegenwartsliteratur ins Deutsche um, die sich an Markenartikeln und Konsum orientiert und mit dem Kultbuch ›American Psycho‹ von Bret Easton Ellis einen Höhepunkt fand.« Nicole Bröhan in der ›Berliner Morgenpost‹

»Wertvolle dokumentarische Einblicke in die Gedankenwelt einer ebenso orientierungslosen wie arroganten Jeunesse dorée.« Martin Halter im ›Tages-Anzeiger‹

»... ich habe das Gefühl, diese Prosa hätte sogar den großen alten [Thomas] Mann amüsiert.« Martin Krumbholz im ›Freitag‹

»Eine großartige und intelligente Keimzelle für den Gesellschaftsroman der 90er.« Volker Handloik in der ›Märkischen Allgemeinen‹

»Endlich mal wieder ein Buch, über das Deutschland spricht.« Stern

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christian Kracht, 1966 geboren, ist Schweizer. Nach ›Faserland‹ (1995) schrieb er den Asien-Klassiker ›Der gelbe Bleistift‹ (2000). Außerdem veröffentlichte er ›Ferien für immer‹ (1998; zusammen mit Eckhard Nickel), die Anthologie ›Mesopotamia‹(1999) und arbeitete an dem Performance-Projekt ›Tristesse Royal‹ (1999) mit. 2001 erschien sein Roman ›1979‹. Von 2004 bis 2006 gab Kracht zusammen mit Eckhart Nickel die Literaturzeitschrift ›Der Freund‹ heraus. Seine Bücher sind in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt veröffentlichte er ›New Wave‹ (2006).

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