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Faserland Taschenbuch

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Wilhelm Goldmann Verlag GmbH
  • ISBN-10: 3442433614
  • ISBN-13: 978-3442433612
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (228 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 595.124 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

In Saanen in der Schweiz wurde Christian Kracht am 29. Dezember 1966 geboren. Nach der Schule nahm er in den USA das Studium der Filmwissenschaften auf, arbeitete bei verschiedenen Presseerzeugnissen und begann dann zu reisen - durch Asien ebenso wie nach Schwarzafrika oder durch den Südpazifik. Er zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Werke sind in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt.

Produktbeschreibungen

Im ersten Moment ist jeder sicherlich irritiert von diesem namenlosen Ich-Erzähler, der arrogant und selbstgefällig durch Deutschland reist, säuft und raucht von Party zu Party; eine Welt, die nur aus Markenartikeln besteht. Wer das Werk nur auf dieser Ebene versteht, dem entgeht, dass in Faserland gerade die Flucht aus diesem snobistischen Milieu, in dem es keine echten Freundschaften gibt und die Menschen innerlich leer und einsam sind, dargestellt wird. Daher verbrennt der Ich-Erzähler ja auch die symbolträchtige Barbourjacke auf dem Frankfurter Flughafen. Ebenso im Gespräch mit seinem Freund Rollo, der kurz darauf mit Drogen vollgepumpt in einem See ertrinkt, ist dem Ich-Erzähler völlig klar, was echte Freundschaft wäre und er weiß, dass er selbst nicht fähig ist, ein solcher Freund zu sein. Insofern entpuppt sich die Reise des ich-Erzählers als Suche nach sich selbst und als Kritik an einem bestimmten Lebensstil; letztlich als Flucht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Wurst am 12. Februar 2013
Format: Taschenbuch
Faserland ist ein Werk, bei dem man zwischen den Zeilen lesen und auf die leisen Töne achten muss, um es in seiner Vielschichtigkeit angemessen zu verstehen. Im ersten Moment ist jeder sicherlich irritiert von diesem namenlosen Ich-Erzähler, der arrogant und selbstgefällig durch Deutschland reist, säuft und raucht von Party zu Party; eine Welt, die nur aus Markenartikeln besteht. Wer das Werk nur auf dieser Ebene versteht, dem entgeht, dass in Faserland gerade die Flucht aus diesem snobistischen Milieu, in dem es keine echten Freundschaften gibt und die Menschen innerlich leer und einsam sind, dargestellt wird. Daher verbrennt der Ich-Erzähler ja auch die symbolträchtige Barbourjacke auf dem Frankfurter Flughafen. Ebenso im Gespräch mit seinem Freund Rollo, der kurz darauf mit Drogen vollgepumpt in einem See ertrinkt, ist dem Ich-Erzähler völlig klar, was echte Freundschaft wäre und er weiß, dass er selbst nicht fähig ist, ein solcher Freund zu sein. Insofern entpuppt sich die Reise des ich-Erzählers als Suche nach sich selbst und als Kritik an einem bestimmten Lebensstil; letztlich als Flucht.
Bei dieser Reise beschreibt der Ich-Erzähler wunderbar ironisch-sarkastisch Deutschland und seine Menschen: eine ehrliche und schön politisch unkorrekte Kritik: Faserland - Fatherland - Vaterland. Jedesmal, wenn ich mit einem ICE fahre, muss ich z.B. an die Textstelle denken, in der der Ich-Erzähler sich über den Ausdruck "Bordtreff" aufregt und sich überlegt, welche Designer mit bunten Brillen und Armani-Sakkos sich den blöden Begriff ausgedacht, dafür Millionen kassiert haben und jetzt Rotwein in der Toskana trinken!

Insofern halte ich Faserland wirklich für ein großartiges, vielschichtiges Werk und ich kann alle nur bitten, auch zwischen den Zeilen zu lesen und das Buch nicht voreilig wegzulegen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Charlie W. am 30. Oktober 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
„Faserland“ liest sich schnell und wird doch ermüdend, weil überhaupt nichts passiert, jedenfalls nichts wirklich Spannendes. Der Erzähler ist ein junger Mann, der quer durch Deutschland reist. Er trifft auf alte Bekannte, geht auf Partys, trinkt viel, und scheint sich auf einer Art Sinnsuche zu befinden. Die häufigsten Ausdrücke hier sind „ich meine“, „irgendwie“ und „ich kann das nicht genau beschreiben“. So entsteht leicht der Eindruck, der Roman sage überhaupt nichts aus. Ob er etwas aussagt, hängt ganz davon ab, wie man ihn liest.

Hier wird ein Lebensgefühl beschrieben, das nicht jeder nachvollziehen kann, beschrieben auf eine überheblich-respektlose Art, die provokant sein will und das auch schafft. Die Fülle an Kritiken und Sekundärliteratur zu diesem Roman scheint angesichts seines bescheidenen Umfangs und der saloppen Schreibweise seines Autors völlig überzogen und schraubt beim Leser die Erwartungen in die Höhe. So kommt es, dass die einen in „Faserland“ ein Meisterwerk der zeitgenössischen deutschen Literatur sehen, die anderen ein zu Unrecht gehyptes Sch…buch.

Deshalb ist es am besten, man liest den Roman selbst, bevor man irgendetwas über ihn liest. Viel Zeit erfordert das eh nicht. Es ist auch empfehlenswert, ihn nicht in einer Sitzung, sondern Stück für Stück zu lesen, um ihn wirken zu lassen. Vielleicht wirkt er gar nicht, dann sollte man ihn aus der Hand legen. Wahrscheinlicher ist aber, dass er wirkt und einen zum Nachdenken bringt, selbst wenn man ihn ganz schrecklich findet. Über das, was einem gegen den Strich geht, denkt man sowieso mehr nach als über das, was einem gefällt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Gebauer am 12. August 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist wirklich nicht erstaunlich, warum dieser Roman, „Faserland“, bei seinem Erscheinen 1995 auf ein geteiltes, in der Tendenz negatives Echo stieß. Da kommt dieser junge Christian Kracht, aus offenbar wohlhabendem Hause stammend und ist für den in Eindeutigkeit verliebten deutschen Literaturbetrieb eine einzige Irritation. Konventionelles Autorengehabe verweigert er ebenso wie konsistente und daher leicht verdauliche Selbstauskünfte in Interviews. Er provoziert. Und zwar zuallererst durch seinen Erstlingsroman, in dem er einen Endzwanziger durch ein wohlstandskaputtes, tatsächlich widerwärtiges Deutschland bis hinunter in die Schweiz reisen lässt. Hilflos attributierte man den Roman mit Oberflächlichkeiten wie „Schnöseltum“, „Markenfetischismus“ oder, allen Ernstes, „nicht gesellschaftskritisch“. Vor allem aber eins war der Roman angeblich, damals, 1995: „Pop-Literatur“.
Nun gibt es bei Christian Kracht keine Zufälle. So zupft er sich etwa für jeden Fernsehauftritt säuberlich den rechten Hemdkragen in Unordnung. Und wenn auf dem Klappenumschlag der gebundenen Ausgabe zu lesen ist „Als Geburt der Popliteratur in Deutschland wurde Krachts schnoddrig-verzweifeltes Debüt bezeichnet. Es war nicht ihre Geburt, es war ihre Hinrichtung“, dann nur, weil der Autor es so wünschte. Vielleicht wünschte er es, weil es wahr ist. Und vielleicht auch, weil es belegt, dass Christian Kracht den auf ihn folgenden Pop-Literaten intellektuell schon enteilt war, als diese gerade mal zur Startlinie schritten. Dass Kollegen wie Kritiker dies nicht bemerkten, hängt mit einer spezifischen Qualität aller Bücher Christian Krachts zusammen: An ihrer Oberfläche sind sie Unterhaltungsliteratur, und zwar im Wortsinne. Sie unterhalten.
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