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Faserland. Audiobook. 2 Cassetten
 
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Faserland. Audiobook. 2 Cassetten [Hörkassette]

Christian Kracht
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Produktinformation

  • Hörkassette
  • Verlag: HÖR Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895848425
  • ISBN-13: 978-3895848421
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 10,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (185 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 985.674 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian Kracht
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vielleicht sollte sich über Faserland nur jemand äußern, der weiß, was eine "Barbourjacke" ist. So oft wie dieses Kleidungsstück erwähnt wird, muss es jedenfalls etwas ungeheuer Tolles und Symbolträchtiges sein für junge, schicke Menschen mit dem nötigen Kleingeld, die an Sylter Stränden Champagner trinken oder mit Porsches Seevillen am Bodensee ansteuern.

Krachts Icherzähler lässt sich mittreiben, nimmt teil am müßigen Luxusleben, steigt in den besten Hotels ab, Hamburg, Frankfurt, Zürich, stilvolle Partys, viel Alkohol, noch mehr Zigaretten, und bleibt doch bei all dem seltsam unbeteiligt. Nur hin und wieder kann er sich für Momente zu ein klein wenig Hass oder Mitleid aufraffen. So etwas wie Begeisterung glimmt einzig in ihm auf, wenn er von Isabella Rossellini träumt, mit der er Kinder haben und auf einer Schweizer Alm leben möchte, weit weg von Deutschland, dieser großen Maschine im Norden, "die sich selber baut".

Karg ist dieses Faserland, sein Reiz steckt eher zwischen den Zeilen, vielfältige Deutungen sind möglich; vielfältig waren auch die Reaktionen auf das Buch, reichten von Begeisterung bis Abscheu. Nun können sich die Kritiker davon überzeugen, dass Christian Kracht ein ausgezeichneter Interpret seines Textes ist (was man wirklich nicht von vielen Autoren behaupten mag): ruhig und von sanfter Melancholie ist diese Stimme, der man gerne noch etwas länger -- die Lesefassung ist etwas gekürzt -- gelauscht hätte und die viele Fragen zurücklässt. Zum Beispiel, wie wohl Isabella Rossellini in einer Barbourjacke aussehen mag... --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de-Hörbuchrezension

Vielleicht sollte sich über Faserland nur jemand äußern, der weiß, was eine "Barbourjacke" ist. So oft wie dieses Kleidungsstück erwähnt wird, muss es jedenfalls etwas ungeheuer Tolles und Symbolträchtiges sein für junge, schicke Menschen mit dem nötigen Kleingeld, die an Sylter Stränden Champagner trinken oder mit Porsches Seevillen am Bodensee ansteuern.

Krachts Icherzähler lässt sich mittreiben, nimmt teil am müßigen Luxusleben, steigt in den besten Hotels ab, Hamburg, Frankfurt, Zürich, stilvolle Partys, viel Alkohol, noch mehr Zigaretten, und bleibt doch bei all dem seltsam unbeteiligt. Nur hin und wieder kann er sich für Momente zu ein klein wenig Hass oder Mitleid aufraffen. So etwas wie Begeisterung glimmt einzig in ihm auf, wenn er von Isabella Rossellini träumt, mit der er Kinder haben und auf einer Schweizer Alm leben möchte, weit weg von Deutschland, dieser großen Maschine im Norden, "die sich selber baut".

Karg ist dieses Faserland, sein Reiz steckt eher zwischen den Zeilen, vielfältige Deutungen sind möglich; vielfältig waren auch die Reaktionen auf das Buch, reichten von Begeisterung bis Abscheu. Nun können sich die Kritiker davon überzeugen, dass Christian Kracht ein ausgezeichneter Interpret seines Textes ist (was man wirklich nicht von vielen Autoren behaupten mag): ruhig und von sanfter Melancholie ist diese Stimme, der man gerne noch etwas länger -- die Lesefassung ist etwas gekürzt -- gelauscht hätte und die viele Fragen zurücklässt. Zum Beispiel, wie wohl Isabella Rossellini in einer Barbourjacke aussehen mag...

Spieldauer: 115 Minuten, 2 CDs. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
81 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Also, es fängt damit an, daß ich mir eine Zigarette anzünde und Krachts Buch Faserland lese und ich denke, daß alle Taxifahrer Nazis sind oder Drogen nehmen oder irgendwie komisch aussehen. Und in ganz Deutschland, dieser großen Maschine im Norden, wird seitenweise geraucht, getrunken und gekotzt. Das ist ja nicht schlimm, aber irgendwie das einzige das passiert, in diesem Buch meine ich. Ich weiß nicht, ob ich mich da klar ausdrücke. Naja, ich meine das also so: (jetzt zünde ich mir erst mal eine Zigarette an) : der Kracht hat so viel Zeit und so viel Zigaretten und immer ein paar Geldscheine locker in den Taschen und hätte da also viel mehr daraus machen müssen. Zum Beispiel einfach 154 schöne weiße leere Blätter beim Verlag abgeben. Ich weiß, das klingt jetzt komisch, aber ich sage das trotzdem mal: dieses Buch, das leere meine ich, hätte mir viel besser gefallen. Aber vielleicht verstehe ich das auch falsch. Der Mann im Vorwort meint nämlich, daß der Erzählton in Wirklichkeit ganz schön kunstvoll gebaut ist. Wenn das so ist, dann sind wir alle Popliteraten. Wahrscheinlich habe ich dann aber nicht so viel Interessantes und Abwechslungsreiches zu bieten wie mein Kollege, der andere Popliterat, also Kracht meine ich. (Ich zünde mir mal rasch eine weitere Zigarette an). Also, ich lese das Laberbuch und lese da solche bedeutungsvollen Sätze wie "Ich gehe ans offene Fenster...ich ziehe mich erst mal an...also, ich liege da im Hotelzimmer...ich sitze eine Weile auf der Bettkante...ich ziehe meine Kreditkarte aus der Barbourjacke...ich zünde mir eine Zigarette an...die griechische Sonne prallt mir aufs Hirn..." Die Liste könnte problemlos über weitere 153 Seiten fortgeführt werden. Und wieso prallt die ihm aufs Hirn, die Sonne meine ich? Ich weiß das klingt jetzt wieder komisch, ich kann mich da irgendwie schlecht ausdrücken, aber diese ganzen Nigels, Rollos, Eugens, Karins und sonstigen Barbourjackenträger, also diese ganze Geschichte ist so unnötig und platt und schlecht und voller dummer Klischees und so leer und nur voller Rauch, daß man eigentlich nicht nur den Autor ohrfeigen möchte, sondern auch alle Verantwortlichen des Verlags. Also, der Roman geht so: die Romanfigur steht auf Sylt und trinkt eine Flasche Jever. Dann trifft er Karin, raucht eine Zigarette, trinkt Bier, erzählt etwas über Barbourjacken und fährt weiter nach Hamburg. Dort ertappt er Nigel beim Gruppensex, trinkt Bier, fährt geschockt nach Frankfurt. Da klaut er Alexanders Barbourjacke, trinkt Bier und fährt weiter nach Heidelberg. Dort folgert er, daß alle Deutschen im Alter nicht nur wie Nazis aussehen, sondern Taxifahrer sich der Haschischbrocken wegen verdingen. Trinkt Bier und landet in München. Weitergetrunken und weitergefahren nach Meersburg mit Rollo, dessen Porsche unser Held sich klaut, um in Zürich bei einer Schachtel Zigaretten über das böse Deutschland zu sinnieren. Und....? Jawohl, trinkt Bier !!! Letzte Bitte: Christian, bleib in Bangkok und schreib nur noch auf thailändisch.
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43 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Namenlose Massenkritik 10. April 2007
Von N. K.
Format:Taschenbuch
Anfangs kam mir dieser namenlose Ich-Erzähler ja wie eine sprechende Wanderreklame für Markenprodukte vor. Das hat etwas genervt. Schnell wurde hinter all den Marken aber das System unserer Konsumkultur sichtbar. Und schon wurde das Buch interessant. Bis ins kleinste Detail kann dieser Namenlose seine Kindheitserinnerungen emotional beschreiben. Mit gehöriger Bescheidenheit schildert er seine drogengefüllten Partyerlebnisse und macht vor allem klar, dass ein teures Leben (egal ob in Nord- oder Süddeutschland oder gar in der Schweiz gelebt) nicht wirklich aufregend ist. Und dass all diese herrlichen Markenprodukte nicht die innere Leere zu füllen vermögen. Wirklich ein guter kleiner Roman über unseren Massenkonsum und die menschliche Vereinsamung. Und dazu noch ein herrlich klarer Schreibstil. Was will man da noch mehr erwarten?
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31 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Im Fernsehen ist es seit langem traurige Realität: Was in den USA erfolgreich ist, wird schamlos ins Deutsche kopiert. Doch damit nicht genung: Da schreibt der junge Autor Bret Easton Ellis einige schlichtweg geniale Romane über die Oberflächlichkeit der reichen amerikanischen Teenager und Yuppies und erschafft dabei einen einzigartigen neuen Schreibstil, da wirft sich der Herr Kracht in die Bresche und kopiert das Ganze auf eine Art und Weise, wie sie billiger nicht sein könnte. Einige Passagen sind sogar fast 1:1 übernommen. Desweiteren fesselt Krachts Protagonist den Leser nie wirklich und die ganze Geschichte wirkt sehr zusammengesetzt. Und dann musste natürlich auch noch die dumpfe Melancholie mit hineingebracht werden, ohne die man in Deutschland anscheinend kein Buch schreiben kann. Insgesamt waren es vier verschwendete Stunden das Buch zu lesen.

Fazit: Klicken Sie schnell ins Suchfenster und tippen Sie "Bret Easton Ellis" ein! Diese schlechte Kopie hier können Sie getrost vergessen!

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Christian Kracht veröffentlichte seinen ca. 150-seitigen Roman im Jahr 1995! Interessant wäre da eine Reise durch das wiedervereinte "Faserland" Deutschland gewesen: zum... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Christian Gloggengiesser veröffentlicht
Tristesse Germania
Es fängt mit einer Flasche Jever bei Fisch Gosch auf Sylt an und endet kurz vor der Mitte des Bodensees  dazwischen erzählt der Journalist Christian Kracht in seinem... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von jphintze veröffentlicht
Leere der Dekadenz
Wunderbar, wie Christian Kracht in seinem Roman "Faserland" die Freudlosigkeit, die erfolglose Sinnsuche und die Leere der deutschen Dekadenz der 1990er Jahre einfängt.
Vor 28 Tagen von U. Meierhöfer veröffentlicht
Catcher in the Rye reloaded
Wenn man dem Autor einen Vorwurf machen kann, dann sicher den, dass er sich doch sehr eng an Salinger orientiert hat. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von buecheroeli veröffentlicht
Gähn!
Tut mir leid, ich habe mir das Buch bestellt und einmal gelesen weil ich es lesen musste. Ich kann mich nur der Rezension "Nach Goethe der beste Mann !, 2. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von It'snotlupus veröffentlicht
Der Fänger im Roggen - reloaded...
'Faserland' ist laut Klappentext eines der wichtigsten Bücher der 90er Jahre. Ich mag jetzt nicht beurteilen, inwieweit es auch einflußreich war. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Leserleser veröffentlicht
Spirit of german 90s
Christian Krachts Protagonist, offensichtlich der deutschen High-Society entstammend, reist scheinbar ziellos durch Deutschland, besucht vermeintliche Freunde und konsumiert dabei... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Paul Turm veröffentlicht
uch zeigt Kracht in einigen Passagen Erzähltalent, welches vieles...
Barbourjacken-Träger, Syltkenner, Salem-Absolvent, gelangweiltes Kind reicher Eltern ohne Betätigung - zur Hauptperson von Christian Krachts Faserland läßt... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Redaktion BookOla veröffentlicht
Popliteratur
Lange ist es leider her, dass Herr Kracht sich in die popliterarischen "Abgründe" begeben hat (macht aber auch nix, seine neueren Werke machen nicht weniger Spaß)! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Die Quelle veröffentlicht
Zu überspitzt!
Der Roman "Faserland" von Christian Kracht handelt von einem jungen Mann, der die Republik von Sylt bis an den Bodensee durchquert. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von K.K veröffentlicht
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