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Faserland, 2 Cassetten [Hörkassette]

Christian Kracht
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (218 Kundenrezensionen)

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Hörkassette --  

Kurzbeschreibung

2000
Einmal durch die Republik, von Nord nach Süd: Christian Krachts namenloser Ich-Erzähler berichtet von seiner Deutschlandreise. Er erzählt von SPD-Trotteln und Nazi-Schweinen, von Partys und Bars, von Himmelfahrtsnasen der Mädchen und vom Kotzen mit Stil, von der Schönheit der Leere und vom plötzlichen Wunder des Rauchrinemachens. Alles ist dem Erzähler klar, und gleichzeitig entgleitet ihm alles.
Christian Kracht erzählt mit Detailwut, in seinem Hass liegen Humor und Schwermut. Mit einem machmal slapstickhaften Blick auf die deutsche Provinzialität schreibt er den Roman einer Jugend, die sich ohne die klassischen Auswege der Rebellion oder der Anpassungdennoch nicht arrangieren will.
Der kleine Bildungsroman Faserland veränderte in Deutschland die Wahrnehmung einer ganzen Generation, von der es vorher hieß, sie habe gar keine Wahrnehmung

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Produktinformation

  • Hörkassette
  • Verlag: HÖR Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895848425
  • ISBN-13: 978-3895848421
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 10,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (218 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.288.840 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

In Saanen in der Schweiz wurde Christian Kracht am 29. Dezember 1966 geboren. Nach der Schule nahm er in den USA das Studium der Filmwissenschaften auf, arbeitete bei verschiedenen Presseerzeugnissen und begann dann zu reisen - durch Asien ebenso wie nach Schwarzafrika oder durch den Südpazifik. Er zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Werke sind in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt.

Produktbeschreibungen

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Vielleicht sollte sich über Faserland nur jemand äußern, der weiß, was eine "Barbourjacke" ist. So oft wie dieses Kleidungsstück erwähnt wird, muss es jedenfalls etwas ungeheuer Tolles und Symbolträchtiges sein für junge, schicke Menschen mit dem nötigen Kleingeld, die an Sylter Stränden Champagner trinken oder mit Porsches Seevillen am Bodensee ansteuern.

Krachts Icherzähler lässt sich mittreiben, nimmt teil am müßigen Luxusleben, steigt in den besten Hotels ab, Hamburg, Frankfurt, Zürich, stilvolle Partys, viel Alkohol, noch mehr Zigaretten, und bleibt doch bei all dem seltsam unbeteiligt. Nur hin und wieder kann er sich für Momente zu ein klein wenig Hass oder Mitleid aufraffen. So etwas wie Begeisterung glimmt einzig in ihm auf, wenn er von Isabella Rossellini träumt, mit der er Kinder haben und auf einer Schweizer Alm leben möchte, weit weg von Deutschland, dieser großen Maschine im Norden, "die sich selber baut".

Karg ist dieses Faserland, sein Reiz steckt eher zwischen den Zeilen, vielfältige Deutungen sind möglich; vielfältig waren auch die Reaktionen auf das Buch, reichten von Begeisterung bis Abscheu. Nun können sich die Kritiker davon überzeugen, dass Christian Kracht ein ausgezeichneter Interpret seines Textes ist (was man wirklich nicht von vielen Autoren behaupten mag): ruhig und von sanfter Melancholie ist diese Stimme, der man gerne noch etwas länger -- die Lesefassung ist etwas gekürzt -- gelauscht hätte und die viele Fragen zurücklässt. Zum Beispiel, wie wohl Isabella Rossellini in einer Barbourjacke aussehen mag... --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Gäbe es einen Literatur-Oscar, dann wäre hier eine Nominierung für die beste Nebenrolle der Saison durchaus drin.«
Eberhard Falcke, Die Zeit

»Wertvolle dokumentarische Einblicke in die Gedankenwelt einer ebenso orientierungslosen wie arroganten Jeunesse dorée.«
Martin Halter, Tages-Anzeiger, Zürich

»Endlich mal wieder ein Buch, über das Deutschland spricht.«
stern -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Faserland ist ein Werk, bei dem man zwischen den Zeilen lesen und auf die leisen Töne achten muss, um es in seiner Vielschichtigkeit angemessen zu verstehen. Im ersten Moment ist jeder sicherlich irritiert von diesem namenlosen Ich-Erzähler, der arrogant und selbstgefällig durch Deutschland reist, säuft und raucht von Party zu Party; eine Welt, die nur aus Markenartikeln besteht. Wer das Werk nur auf dieser Ebene versteht, dem entgeht, dass in Faserland gerade die Flucht aus diesem snobistischen Milieu, in dem es keine echten Freundschaften gibt und die Menschen innerlich leer und einsam sind, dargestellt wird. Daher verbrennt der Ich-Erzähler ja auch die symbolträchtige Barbourjacke auf dem Frankfurter Flughafen. Ebenso im Gespräch mit seinem Freund Rollo, der kurz darauf mit Drogen vollgepumpt in einem See ertrinkt, ist dem Ich-Erzähler völlig klar, was echte Freundschaft wäre und er weiß, dass er selbst nicht fähig ist, ein solcher Freund zu sein. Insofern entpuppt sich die Reise des ich-Erzählers als Suche nach sich selbst und als Kritik an einem bestimmten Lebensstil; letztlich als Flucht.
Bei dieser Reise beschreibt der Ich-Erzähler wunderbar ironisch-sarkastisch Deutschland und seine Menschen: eine ehrliche und schön politisch unkorrekte Kritik: Faserland - Fatherland - Vaterland. Jedesmal, wenn ich mit einem ICE fahre, muss ich z.B. an die Textstelle denken, in der der Ich-Erzähler sich über den Ausdruck "Bordtreff" aufregt und sich überlegt, welche Designer mit bunten Brillen und Armani-Sakkos sich den blöden Begriff ausgedacht, dafür Millionen kassiert haben und jetzt Rotwein in der Toskana trinken!

Insofern halte ich Faserland wirklich für ein großartiges, vielschichtiges Werk und ich kann alle nur bitten, auch zwischen den Zeilen zu lesen und das Buch nicht voreilig wegzulegen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polarisiert 30. Oktober 2013
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
„Faserland“ liest sich schnell und wird doch ermüdend, weil überhaupt nichts passiert, jedenfalls nichts wirklich Spannendes. Der Erzähler ist ein junger Mann, der quer durch Deutschland reist. Er trifft auf alte Bekannte, geht auf Partys, trinkt viel, und scheint sich auf einer Art Sinnsuche zu befinden. Die häufigsten Ausdrücke hier sind „ich meine“, „irgendwie“ und „ich kann das nicht genau beschreiben“. So entsteht leicht der Eindruck, der Roman sage überhaupt nichts aus. Ob er etwas aussagt, hängt ganz davon ab, wie man ihn liest.

Hier wird ein Lebensgefühl beschrieben, das nicht jeder nachvollziehen kann, beschrieben auf eine überheblich-respektlose Art, die provokant sein will und das auch schafft. Die Fülle an Kritiken und Sekundärliteratur zu diesem Roman scheint angesichts seines bescheidenen Umfangs und der saloppen Schreibweise seines Autors völlig überzogen und schraubt beim Leser die Erwartungen in die Höhe. So kommt es, dass die einen in „Faserland“ ein Meisterwerk der zeitgenössischen deutschen Literatur sehen, die anderen ein zu Unrecht gehyptes Sch…buch.

Deshalb ist es am besten, man liest den Roman selbst, bevor man irgendetwas über ihn liest. Viel Zeit erfordert das eh nicht. Es ist auch empfehlenswert, ihn nicht in einer Sitzung, sondern Stück für Stück zu lesen, um ihn wirken zu lassen. Vielleicht wirkt er gar nicht, dann sollte man ihn aus der Hand legen. Wahrscheinlicher ist aber, dass er wirkt und einen zum Nachdenken bringt, selbst wenn man ihn ganz schrecklich findet. Über das, was einem gegen den Strich geht, denkt man sowieso mehr nach als über das, was einem gefällt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus dem Leben eines Tagediebs 10. April 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Christian Krachts erster Roman, erschienen 1995, schildert eine Woche aus dem Leben eines Tagediebs, dessen Lebensinhalt darin besteht, Party zu machen und sich eine Zigarette nach der anderen anzuzünden.

Erzählt wird die Geschichte vom Protagonisten selbst, einem jungen Mann aus gutem Hause, dessen Vater auf internationaler Ebene Geschäfte macht. Die Schulzeit hat er wie Autor Christian Kracht selbst auf dem Internat Schloss Salem am Bodensee verbracht, aus dem er allerdings rausgeschmissen wurde. Selbst zur Abiturprüfung, die offenbar schon einige Zeit zurückliegt, ist er alkoholisiert angetreten. Eine Haushaltshilfe namens Bina wird mehrfach erwähnt und scheint für den Heranwachsenden eine größere Rolle gespielt zu haben als die eigenen Eltern, die in der Erzählung überhaupt nicht genannt werden. Der Roman handelt davon, wie sich diese Hauptfigur müßiggängerisch von einer deutschen Stadt in die nächste taumeln lässt, von einer rauschhaften, drogenverseuchten Party in die nächste. Die Stationen sind Sylt, Hamburg, Frankfurt, Heidelberg, München, Lindau und schließlich Zürich. Er kommt bei Freunden unter, Nigel in Hamburg, Rollo in Lindau, oder übernachtet in Hotels. Wider alle Logik trifft er an den verschiedenen Orten ständig Bekannte von früher (oder von Sylt) wieder, als wäre ganz Deutschland eine einzige Party-Subkultur für Eingeweihte. Im Cafe Eckstein in Frankfurt stiehlt er seinem ehemaligen Zimmergenossen Alexander, der ihn gar nicht bemerkt, dessen Barbourjacke.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Finsterland
Es ist wirklich nicht erstaunlich, warum dieser Roman, „Faserland“, bei seinem Erscheinen 1995 auf ein geteiltes, in der Tendenz negatives Echo stieß. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Thomas Gebauer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut geschrieben
und unterhaltsam. Es hilft natürlich, wenn Kracht der Lieblingsautor ist, aber auch so ist der Roman durch eine intensive Atmosphäre gekennzeichnet und Szenen, die noch... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heislitz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einfach und doch tiefgründig
Das Buch wurde mir von einem lieben und belesenen Freund empfohlen. Nachdem ich Faserland nach fünf Tagen durch hatte, futtern meine Augen nun Libidissi von gleichen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von kolja Schümann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Überflüssig
Ich habe dieses Buch gelesen, da mein Enkelkind es als Abilektüre hatte. Fand es einfach ätzend. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Margret Hassan veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Cooles Buch
Habe das Buch wegen der Schule gekauft. Aber es gefällt mir. relativ cooles thema und interessant. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ...
Der Artikelzustand war top.
Das Buch ist meiner Meinung nach totaler mist. Ich musste es für die Schule lesen und ärgere mich dafür Geld ausgeben zu... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Jacqueline Bertram veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Folterinstrument
Das Buch an sich ist nett zu lesen, was man in den Nineties halt so für brauchbare Literatur hielt, drei Sterne würde ich vergeben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Birdonawire veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Promte Lieferung
Schnelle Lieferung. Das Buch war als Schullektüre gedacht. Habe noch nie so einen Schrott lesen müssen. Na ja nun bin ich durch damit.
Vor 8 Monaten von Michael Martin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles Super
Musste das Buch für die Schule kaufen, war etwas spät dran da das Buch aber sehr schnell kam war alles super. Sonst Klasse Buch meiner Meinung nach. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Kevin Brieger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Als Schullektüre für den Deutsch-Unterricht bestellt, hat meiner Tochter sehr gefallen. Das Buch ist laut ihren Angaben gut zu lesen gewesen, hat einen sehr netten... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Heidi veröffentlicht
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