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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Fascination, 4. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Fascination (DVD)
Nur wenige Wochen nach dem tödlichen Badeunfall ihres Mannes überrascht die ebenso reiche wie schöne Maureen Doherty (Jacqueline Bisset) ihren erwachsenen Sohn Scott (Adam Garcia) mit unerwarteten Plänen: Von einer Kreuzfahrt kehrt sie mit Urlaubsbekanntschaft Oliver zurück und teilt Scott kurzerhand mit, dass sie ihn in Kürze zu heiraten gedenkt. Eine Verbindung, die Scott so kurz nach dem Tod seines Vaters weder akzeptieren will noch kann. Und auch Kelly, Scotts attraktive Stiefschwester in spe (Alice Evans), hält nichts von den Heiratsplänen ihres Vaters. Mehr noch: Sie ist sogar überzeugt davon, dass der Tod von Scotts Vater kein Zufall war. Auf der Suche nach Beweisen für ihren Verdacht kommen sich die beiden näher und beginnen ihrerseits eine heiße Affäre miteinander. Doch je mehr Puzzleteile das Pärchen ans grelle Tageslicht Floridas befördert, desto mehr beginnt Scott zu begreifen, dass er niemanden trauen kann - nicht seiner Mutter, nicht deren Mann Oliver - und am Allerwenigsten seiner Stiefschwester Kelly oder seinen Gefühlen für sie ... Mit sicherer Hand verwandelt Regisseur Klaus Menzel in seinem Regiedebüt die Hochglanzwelt der Reichen und Schönen in einen verstörenden Alptraum, der vor Spannung, rätselhaften Wendungen und falschen Fährten nur so strotzt und so den Vergleich mit dem „Meister des Suspense-Thrillers" Alfred Hitchcock nicht zu scheuen braucht. Ganz bewusst inszenierte er jedoch die finstere Geschichte einer zerstörerischen Liebe vor einer heiter-romantischen Palmenkulisse als „Film Noir unter praller Sonne", so Menzel. Für die Rolle der eleganten Millionärsgattin konnte er Jacqueline Bisset gewinnen - seine Traumbesetzung. Um kein „Nein" zu riskieren, fädelte Menzel auf Umwegen ein persönlichen Treffen mit der legendären Actrice ein. Dieser wiederum imponierte Menzels Entschlossenheit und Enthusiasmus - und sie sagte zu. „Ich war fasziniert von der Idee, jemanden zu spielen, der ein Mörder sein könnte", erzählte Bisset später in einem Interview. Mit dieser Rolle knüpft die britische Schauspielerin an ihre früheren Kino-Erfolge an, mit denen sie in den 70er Jahren zur Ikone des neuen europäischen Films avanciert war: mit Franςois Truffauts Die amerikanische Nacht, Sidney Lumets Mord im Orient Express oder dem erschütternden Drama Unter dem Vulkan an der Seite von Albert Finney. Jacqueline Bisset arbeitete außerdem mit Filmlegenden wie Frank Sinatra, Steve McQueen, Paul Newman und Roman Polanski. Im Laufe ihrer Karriere wurde sie viermal für den Golden Globe nominiert. Mutig besetzte Menzel die Rollen des Liebespaares Kelly und Scott mit den Newcomern Alice Evans (102 Dalmatiner) und Adam Garcia (Coyote Ugly). Der smarte Adam - übrigens weder verwandt noch verschwägert mit Hollywoods Latin-Lover Andy Garcia - gehört zu den begabtesten Musicalkünstlern in der Talentschmiede des Londoner West Ends. Für seine Darstellung als Tony Manero in der Bühnenfassung von Saturday Night Fever erntete der gebürtige Australier höchstes Kritikerlob. Als verliebter Millionärssohn Scott, der in einen gefährlichen Strudel aus Obsession, Rache und Leidenschaft gerät, arbeitet sich der inzwischen 31-jährige beharrlich in die erste Reihe Hollywoods vor. Wer dem paranoiden Schauder nach Hitchcock-Art, gewürzt mit einer Prise Erotik, nicht widerstehen kann, der dürfte an "Fascination" seine Freude haben.
Fazit: Ein Millionär ertrinkt; kurz darauf verkündet die Witwe ihre erneute Verlobung. Ihr Sohn hegt einen fürchterlichen Verdacht und gerät schon bald in einen Strudel aus Obsession, Leidenschaft und Rache. Auf den Spuren Alfred Hitchcocks verstrickt der packende Erotik-Thriller "Fascination" zwei reiche Familien in ein unheilvolles Intrigenspiel mit mörderischen Folgen. Jacqueline Bisset, die Film-Diva der 70er Jahre, zeigt in "Fascination", dass Sie auch im Alter von 60 Jahren nichts von ihrem Sex-Appeal eingebüßt hat. MGM Home Entertainment bringt den spannenden Thriller auf einer technisch guten DVD die leider frei von Extras ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Film!, 8. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Fascination (DVD)
Ich kann den miesen Rezensionen nur widersprechen - ich finde den Film wirklich klasse, spannend, etwas prickelnd - und ich finde nicht, dass sich Handlung und Ende erahnen lassen, was bei vielen anderen Filmen heutzutage der Fall ist! Man fragt sich die ganze Zeit auf welcher Seite Kelly nun steht, und ob Scotts Vater wirklich umgebracht wurde. Klar, wer Filme mit viel Geballer und Explosionen mag, ist hier wirklich fehl am Platze. In dem Film wird aber die Story hervorgehoben und kaum Wert auf große Special Effekts gelegt, und das macht den Film für mich echt sehenswert. Des Weiteren ist Adam Garcia wirklich seeeeehr nett anzusehen, insbesondere bei den prickelnden Szenen in diesen Film ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Faszinierend?!, 11. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Fascination (DVD)
Der Film wurde mir empfohlen, was man anhand der überwiegend negativen Kommentare hier kaum glauben kann. Der Film war sicherlich nicht der Schlechteste den ich gesehen habe, trotzdem muss auch ich ein bisschen Kritik üben. Doch zuerst zu den positiven Aspekten. Ich finde den Film von der Technik her echt gut gemacht. Die Kameraführung ist gut, die Musik passt sich den Situationen genau an und der Film vermittelt ein gewisses Flair und eine Spannung. In manchen Passagen erinnert er mich sehr an Ozons "Swimmingpool". Ein Haus am Meer, bewohnt von einer Patch-Work Familie, von denen jeder Einzelne "seine Leichen im Keller hat". Sehr unscheinbar Jaqueline Bisset und Stuart Wilson als "ältere Generation", Alice Evans als kühle Geliebte bzw. Quasi-Schwester, von der man von Anfang an weiß, dass sie zwei Seiten hat. Adam Garcia, als depressiver Überbleibsel, der an seinem Vater hängt und als Einziger dieses ganze Intrigennetz zu durchblicken scheint, wäre da nicht seine "Halb-Schwester", de ihn durch zahlreiche Liebesspiele vom eigentlichen Detektiv-Dasein abhält. Negativ ist mir aufgefallen, dass der Film ziemlich langatmig ist, sprich er hat mich nicht "gefesselt". Die Dialoge sind eher schwach und man durchschaut sehr schnell, wer die Guten und wer die Bösen sind, und wartet letztendlich nur noch darauf, dass es der Hauptdarsteller mitbekommt. Am ehesten identifizieren kann man sich mit Garcias Part, obwohl auch sein Charakter sehr kühl gehalten ist. Ebenfalls finde ich schade, dass man die Lovestory zwischen Garcia und Evans dazu benutzt, die Handlung aufzulockern, jedoch stimmt zwischen den beiden die Chemie- meiner Meinung nach- überhaupt nicht und ihr Zusammenspiel wirkt daher sehr unecht. Überhaupt scheinen die Schauspieler eher aneinander vorbei als miteinander zu spielen. Als Zeitverschwendung würde ich den Film jedoch nicht betrachten, eher dann als leichte Unterhaltung. Von mir gibts daher insgesamt 3 Sterne.
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