Die Hauptperson in Robert A. Heinleins Roman "Farmer im All" ist George Lerner, ein Erdbewohner, der sich mit seinem Sohn aufmacht, einen neuen Planeten zu kolonisieren. Die anfängliche Euphorie verschwindet aber mit der Zeit, zumal allmählich klar wird, wie unwirtlich und kalt die neue Heimat in Wirklichkeit ist. Das mit der Kolonisierung verbundene Terraforming wird in dem Buch sehr anschaulich geschildert, wen also ausführliche Beschreibungen von Maschienen, Planierungsarbeiten in einer anderen Umgebung eher als Einschlaflektüre dienen, sollte die Finger davon lassen, aber man muss dennoch anmerken, dass der Autor es versteht die dramatischen Szenen (Verzweiflung, Kapitulation vor dem fremden Planeten) dem Leser mit bemerkenswerter Tiefe zu beschreiben. Wenn ich ehrlich bin, konnte ich mir, nachdem ich das Buch gelesen habe nicht vorstellen, dass dem Kopf des Autors auch das eher geschmacklose "Starship Troopers" entsprungen ist. Fazit : Wer mal eine andere Seite von Robert A. Heinlein kennenlernen möchte, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen !