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Farm der Tiere: Ein Märchen.
 
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Farm der Tiere: Ein Märchen. (Taschenbuch)

von George Orwell (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 36., Aufl. (1973)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257201184
  • ISBN-13: 978-3257201185
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Farm der Tiere
OT Animal Farm OA 1945 DE 1946Form Fabel Epoche Moderne
Mit Animal Farm schuf George Orwell eine Satire auf das Diktatorenwesen und die Auswüchse eines Massenstaates. Die bekannteste Fabel des 20. Jahrhunderts zeigt die Geschichte einer fehlgeschlagenen Revolution, nach welcher der ursprüngliche Zustand wieder erreicht ist.
Orwell hatte das Werk als anti-stalinistische Satire konzipiert, um die englische, gegenüber Josef Stalin (1878–1953) unkritische Öffentlichkeit über die »Korruption der ursprünglichen Idee des Sozialismus« in der Sowjetunion aufzuklären. Der Satz »Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere«, der das anfängliche Gleichheitsstatut der an sich solidarischen Tiere im letzten der zehn Kapi-tel in die Restauration eines Zweiklassensystems zurücksinken lässt, wurde zum geflügelten Wort.
Inhalt: Auf der Herren-Farm von Mr. Jones planen die Tiere einen Aufstand gegen ihren Besitzer. Die Idee der Revolution hegt ein alter Keiler namens Old Major, der den Ausbeuter Mensch vertreiben und den Tieren die Produkte ihrer Arbeit zukommen lassen will. Kurz darauf stirbt Old Major, unter der Führung der Schweine Schneeball und Napoleon gelingt die Vertreibung von Jones. Die Herren-Farm wird in die Farm der Tiere umbenannt und Napoleon und Schneeball übernehmen die Leitung.
Das Gebot, dass alle Tiere gleich sind und sechs weitere Gebote werden postuliert, die aber bald umgedeutet werden. Schneeball und Napoleon liegen bald im Streit miteinander, letzterer vertreibt mithilfe einer Gruppe scharfer Hunde Schneeball und lässt sich immer mehr verherrlichen. Die Schafe benutzt er als jubelnde Hurra-Schreier. Napoleon räumt den Schweinen schließlich Sonderrechte ein, da sie die Denkarbeit leisten. Die arbeitenden Tiere werden bewusst auf einen niederen Bildungsstand gehalten, um sie besser manipulieren zu können. Das arbeitsame Pferd Boxer endet beim Abdecker, die »Herren«-Schweine beginnen den Menschen gleich auf zwei Beinen zu gehen. Zuletzt erklären die Schweine, sie hätten mit den verfeindeten Nachbarn Frieden geschlossen. Die anderen Tiere der Farm beobachten die Schweine und die Menschen bei ihrer Feier im Farmhaus und können nicht mehr zwischen den Schweinen und den Menschen unterscheiden.
Wirkung: Orwell bezeichnete Animal Farm als sein erstes Werk, in dem er »politische und ästhetische Intentionen« zu einer Einheit verschmelzen konnte (Warum ich schreibe, 1946). Die Einsicht in die politischen Zusammenhänge, in die einzelnen Charaktere, vermag er in seiner schlichten, klaren Prosa mittels scharfen Witzes und einer Mischung von Humor und Pathos sinnfällig zu vermitteln.
Die unverminderte Aktualität und Beliebtheit des Werks zeigt sich u. a. in der einzigen von den Erben Orwells autorisierten Dramatisierung von Peter Hall (1984) oder den von Adrian Mitchell verfassten und von Richard Peaslee vertonten Gedichten.


Pressestimmen

"George Orwell, Prophet der Schreckenswelt von 1984, vielzitierter Autor auch der grimmigen Fabel Farm der Tiere, ist heute der meistgelesene englische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Und mit später Bewunderung wird inzwischen auch jener einst so mißachtete, jener andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und vielen Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, von den Dreißigern und Vierzigern, in denen sich Europas Gesicht verändert hat." (Der Spiegel)


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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Revolution am Bauernhof, 3. Juni 2008
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Old Major hatte einen Traum, einen Traum den er allen anderen Tieren auf der Farm der Jones mitteilen will. Als hoch angesehener alter Keiler und preisgekrönt hat er das Ohr der Tiere und so lauschen alle seinen Worten, als er sich mit verheißungsvollen Worten an sie wendet. Der Mensch ist das größte Problem der Bauernhofgesellschaft. Er beutet die Tiere aus, ermordet und unterjocht sie, doch selbst produziert er nichts. Außer zum Ausbeuten ist der Mensch zu nichts gut, die Tiere sollten sich also befreien und gegen ihren Unterdrücker revoltieren. Kaum drei Tage nach seiner Ansprache ist Old Major friedlich entschlafen, doch mit seiner Vision einer freien Gesellschaft hat er eine glorreiche Vision hinterlassen.

Die drei einflussreichsten Schweine spinnen Old Majors Gedanken weiter und schaffen aufgrund seiner Rede den Animalismus, eine neue und gerechtere Gesellschaftsform. Unter der Führung von Schwatzwutz, Napoleon und Schneeball kommt es zur Revolution, die Jones werden vertrieben, zu Recht, denn Mr. Jones hatte sich seit geraumer Zeit nicht mehr um sie gekümmert. Umgehend werden die 7 Gebote des Animalismus erlassen und auf die Rückwand der großen Scheune geschrieben:

1. Alles was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind
2. Alles was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund
3. Kein Tier soll Kleider tragen
4. Kein Tier soll in einem Bett schlafen
5. Kein Tier soll Alkohol trinken
6. Kein Tier soll ein anderes Tier töten
7. Alle Tiere sind gleich

Die Erinnerung an die Diktatur der Menschen soll in jeder Hinsicht getilgt werden, so wird die "Herren-Farm" in "Farm der Tiere" umbenannt und das Farmerhaus zum Museum umfunktioniert. Die Tiere sind glücklich nun endlich für sich selbst arbeiten zu dürfen und die erste eigene Ernte ist sogar ein weit größerer Erfolg als erwartet. Sogar ein Rückeroberungsversuch der Menschen wird im Laufe der Zeit abgewehrt. Doch die Schweine, welche mit der Zeit im Interesse der Gemeinschaft als Klügste begonnen haben Schreiben und Lesen zu lernen, um den Tieren das Wissen der Menschen zu erschließen erlangen immer mehr eine Führungsrolle auf der Farm...

Neben 1984 ist die Farm der Tiere wohl George Orwells bekanntestes Werk. Nicht nur wegen der brillanten Allegorie und Persiflage der frühen Sowjetunion, sondern vor allem weil das Buch als Zeichentrickfilm adaptiert auch schon durch das Kinder- und Feiertagsprogramm mancher TV-Sender gegeistert ist. Die Paralellen zwischen der Farm der Tiere und der Sowjetunion sind beinahe offensichtlich, allerdings braucht man den Schlüssel zum Verständnis (Napoleon=Stalin, Schneeball=Trotzki, Old Major=Lenin/Marx, Farmer Jones=Zar Nikolaus II.) nicht zu kennen, um das Grundthema einer mit der Zeit pervertierten Revolution zu begreifen.

Das Werk selbst profitiert eindeutig von seiner einfach verständlichen Sprache, die bei Orwell gerne kritisiert wird. Dessen ungeachtet wird gerne übersehen dass die Farm der Tiere gerade wegen ihrer Einfachheit auch einem jüngeren und sonst Literatur gegenüber weniger aufgeschlossenem Publikum zugänglich gemacht wird. "Alle Tiere sind gleich, Aber manche sind gleicher.", wie das schlussendlich letzte verbliebene Gebot auf der Farm der Tiere lautet ist nur ein Beispiel für die Interpretationsfähigkeit Orwells Meisterswerks. Diskutiert man über dieses Werk wird man im Gespräch vielleicht auf Betrachtungsweisen stoßen, die einem selbst gar nicht in den Sinn gekommen wären. Das Scheitern der animalistischen Vision ist keineswegs dogmatisch, erfasst aber zumindest den Kern der realen Problematik einer sozialistischen Revolution. Eine permanente innere Revolution, ohne Elitenbildung, ohne Verfolgung, Ausgrenzung und Ermordung von Regimegegnern findet in der Realität jedenfalls keine Beispiele, die Farm der Tiere aber so manche. Prinzipiell ist Orwells Theorie auch nicht auf den Kommunismus beschränkt, denn Visionen von einer freieren Gesellschaft und Revolutionen die am Ende ihre Ideale verrieten gab es schon viele.

Fazit:
Für jedermann verständlich, amüsant und vielfach interpretierbar, ein faszinierendes Werk.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geniale Fabel zur Bildung von Machtstrukturen, 9. Dezember 2004
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Die weltberühmte "Animal Farm" ist die Geschichte von einer englischen Farm, auf der die Tiere revoltieren und den Farmer vertreiben. Anhand dieser Farm zeigt Orwell auf, wie sich über die Jahre Machtstrukturen, Korruption und Ungerechtigkeit bis hin zu totalitären Verhältnissen in einem Staat ausbilden.

Die anfängliche "Basisdemokratie" mit einem Parlament und einem Grundgesetz wird schnell durch die intelligenten Schweine dominiert. Zunehmend entwickeln sie sich zu einer Art politischen Kaste, die auf Kosten der anderen lebt. Während die Masse der Tiere, das "Volk", geradezu naiv an die Gerechtigkeit und auch den guten Willen der Schweine glaubt, nehmen die Schweine, allen voran der gerissene Napoleon, dreist immer mehr Sonderrechte in Anspruch und verbiegen das Gesetz. Schließlich übernehmen sie vollständig die Rolle des Farmers. Als der Unmut steigt, unterdrücken sie die Tiere durch eine trainierte Hundemeute, die in Polizeifunktion bedroht und sogar tötet. Das Buch endet mit einem heimlichen Treffen zwischen den Schweinen und eigentlich feindlichen menschlichen Nachbarn, bei denen die anderen Farmer dazu gratulieren, dass die Tiere mehr denn je arbeiteten - unter schlechteren Bedingungen als je zuvor.

Das Buch entstand 1945 und war durch 2 Weltkriege, Nationalsozialismus und Stalinismus geprägt. Doch auch die Parallelen zu den Zuständen der heutigen Welt sind frappierend: wie bei Orwells Schweinen gibt es Sonderrechte und Immunität für die politische Klasse; Gesetze und Rechtsprechung, die sich immer mehr von dem natürlichen Rechtsempfinden entfernen; moralische Werte, die vom Volk gefordert, aber von Politikern nicht gelebt werden; gezielte Desinformation; inszenierte Bedrohungen, Feindbilder und Kriege; zunehmende Überwachung und Beschneidung der Freiheitsrechte. Die von Orwell beschriebenen Methoden und Vorgänge wiederholen sich in der Geschichte immer wieder. Die "Farm der Tiere" wird ein für alle Zeiten aktuelles Buch sein.

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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Weltliteratur, 25. November 1999
Von Ein Kunde
Bei dem Buch "Farm der Tiere" von George Orwell handelt es sich um ein wunderbar erzähltes Märchen des weltbekannten Autoren von "1984". Die Handlung dürfte bekannt sein, sei es durch die erstklassige Zeichentrickverfilmung, durch Hörspiele oder durch Erzählungen anderer, ein jeder kennt die Geschichte von der "Farm der Tiere" und dessen geläufige Aussage "Alle Tiere sind gleich - aber manche sind gleicher". Das Buch sei wärmstens empfohlen, da es alle gestellten Erwartungen leicht übertrifft und dadurch zu den besten Büchern gehört, die jemals geschrieben worden sind. George Orwell gelingt es, mit einer ausgesprochen dichten Erzählhandlung den Leser einerseits zu amüsieren, um ihn gleichzeitig zum nachdenken zu animieren. Ein Buch, das keinen Vergleich zu scheuen braucht - ein Klassiker der Weltliteratur, das in keinem Bücherregal fehlen darf. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen Durchaus lesenwetes Werk
Das kleine Buch "Farm der Tiere" liest sich sehr leicht und flüssig. George Orwell gibt hier einen Einblick in die Entwicklung von allen möglichen Diktaturen, obwolh in diesem... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von R., Reza veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Orwell blickt in die Zukunft
Die Tiere der Herrenfarm stürzen ihren Herren, um eine neue Gesellschaft aufzubauen.

Die Ähnlichkeit zwischen der realen Geschichte des Kommunismus und Orwells Fabel... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von N. Korn veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre
Eigentlich gibt es zu diesem Buch jede Menge Meinungen.Inzwischen füllen die Amazon Rezensionen sicherlich mehr Seiten, als Orwells Fabel selbst. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kai Richter veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Alle Tiere sind gleich, manche Tiere sind aber gleicher
George Orwell, der bereits mit 1984 eine Desutopie vorlegte, die totalitäre Systeme "angriff", hat mit "Die Farm der Tiere" einen weiteren Klassiker geschaffen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andre Kramer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Kurz und knapp: Must have der politischen Fabeln
Ein einfach herrliches Buch,
leider kam ich auf der Schule nie in den Genuss, das Buch, wie meine Freunde im Parallelkurs, zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von S. Schlicksupp veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, der immer noch zum Nachdenken anregt
Nahezu jeder hat schon einmal von dieser Geschichte, zumindest von dem Zitat "Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher" gehört. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Athene veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Tierisch gut
Die Tiere auf einer englischen Farm gehen auf die Barrikaden. George Orwell schildert in der Fabel in einer bildhaften Sprache die Faszination einer erbarmungslosen Revolution... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Léonie M. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Farm der Tiere
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
1. Weil ich geschichtlich sehr interessiert bin
und 2. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Verenchen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen super Umsetzung, politische Parabel
Mit "Farm der Tiere" hat George Orwell ein Meisterwerk geschaffen; es handelt sich um eine Satire, eine politische Parabel zum Kommunismus. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Arrabica veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Unter Schweinen
Ob Orwell sich bewußt darüber war, als er Farm der Tiere schrieb, dass er mit seinem Bauernhof einen modernen Klassiker verfasste, der es in die Schulbücher schaffte, wo er... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Polar veröffentlicht

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