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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Filmisches Meisterwerk - DVD ohne Originalton :-(, 3. März 2004
Ein Film über ein total verpfuschtes Verbrechen. Belohnt mit einen Oscar für das beste Drehbuch und einen für die beste Hauptdarstellerin (Frances McDormand). Die Brüder Joel und Ethan Coen zeigen sich mit Fargo als Meister außergewöhnlicher, atmosphärisch dichter Geschichten mit viel schwarzem Humor. Der Thriller dreht sich um einen Autoverkäufer, der seine eigene Frau entführen läßt, um an Geld zu kommen. Doch es gibt Komplikationen und etliche Tote, schließlich jagt eine hochschwangere Polizistin die Entführer. Mit Charme und Sarkasmus zeigen die Coen Brüder ein stimmungsvolles der amerikanischen Provinz, in der die Filmemacher selbst aufgewachsen sind. Die bis in die kleinste Rolle gelungene Besetzung macht Fargo zu einem Kunstwerk. Die teilweise blutige, angeblich authentische Story vom völlig verpfuschten Verbrechen spart weder mit Gesellschaftskritik noch mit schönstem, düster-profundem Humor. Aber leider ist die DVD (CONCORDE Home Entertainement-Cine Collection) sparsam in der Ausstattung. Größtes Manko-nur deutscher Ton, allerdings sind die Extras (etwa 15 Minuten) im O-Ton jedoch ohne Untertitel. Schade, auch wenn der Preis recht günstig ist. Film 5 Sterne, DVD: 1 Stern
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Film-Kult;DVD-Flop, 16. November 2003
Die Coen Brüder liefern mit diesem teilweise absurd-komischen Kleinstadt Krime in endloser weißer Schneewüste mal wieder ein kultiges Meisterwerk ab. Die Darsteller erweisen sich wie in jedem Coen-Film mal wieder als absoluter Glücksgriff, allen voran Frances McDormand als schwangere Polizistin die sehr ruhig und routiniert mehrere Morde und eine Entführung aufklärt. Immer ganz ruhig wie es eben zu der Gegend des öden, weißen Minesotas passt. Auch Steve Buscemi als Entführer spielt den kleinen Gangster super-glaubwürdig. Wer sich sowieso immer nur einen Film auf deutsch ansieht, sollte hier zuschlagen. Wer aber den Film voll und ganz genießen will sollte hier die Finger weglassen da nur die deutsche Fassung auf der DVD enthalten ist. Man verpasst den unheimlich zur Stimmung, Komik und zum Flair beitragenden Minesota-Akzent.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rabenschwarze Komödie der Coen-Brüder, 13. Mai 2003
Mit Fargo ist das Geschwisterpaar Joel and Ethan Coen auch beim breiten Publikum in Europa der Durchbruch gelungen. Fargo (1996) ist unter all den Coen Inszenierungen wahrscheinlich die schwärzeste und brutalste Komödie, aber wahrscheinlich auch die Sehenswerteste. Gekrönt wurde der Kultklassiker durch den Oskar für Frances McDormand als „best actress in leading role". McDormand ist für Coen Fans keine unbekannte, denn Sie ist bereits in Blood Simple (1984), Raising Arizona (1987) und in Miller's Crossing (1990; erscheint im Mai 2003 als DVD in den USA) mit von der Partie. Zur Story: Der abgebrannte Autoverkäufer Jerry Lundsgaard (William H. Macy) engagiert zwei Galgenvögel, die seine Ehefrau entführen und vom ebenso reichen Schwiegervater ein Lösegeld erpressen sollen. Es könnte ein perfekter Plan sein, wenn nicht alles schief laufen würde, was schief laufen kann. Die beiden pseudo-Gangster, der eine ein hypernervöses Wrack (Steve Buscemi), der andere ein schweigsamer Psychopath (Peter Stormare), gehen derart stümperhaft zu Werke, dass drei Menschen in der verschneiten Einöde Minnesotas zu Tode kommen. Ein Fall für Marge Gunderson (Frances McDormand), die als hochschwangere Polizistin die Ermittlungen aufnimmt. Zu Steve Buscemi: Fargo ist absolut TOP besetzt. Dies gilt für ziemlich alle Charaktere im Film. Besonders gut hat mir neben Marge Gunderson der hypernervöse Gangster Carl Showalter gefallen. Dieser wird von Steve Buscemi brillant umgesetzt, denn die Rolle ist Buscemi auf den Leib geschneidert. Neben Fargo hat Buscemi seit 1984 noch diverse andere brillanten Nebenrollen gespielt. Meine Favoriten sind die Quentin Tarantino Filme „Reservoir Dogs" (als Mr. Pink) und „Pulp Fiction" (als Buddy Holy). Daneben läuft er auch bei den Coen Brüdern immer wieder zu Hochform auf unter anderem als Danny in „Big Lebowski" (1998) oder als Mink in Miller's Crossing (1990) aber auch als Barmann in „The Hudsucker Proxy" (1994). Zur DVD: Leider muss man hier wieder einmal den Hinweis geben, dass die deutsche Fassung der DVD eine grössere Peinlichkeit ist, denn die DVD hat keine englische Tonspur. Dem aufgeschlossenen Fan kann man da nur die US Version der DVD empfehlen. Allerdings ist diese zur Zeit vergriffen. Für Sammler empfehle ich die Original-US DVD aus dem Jahr 1996, welche immer wieder bei bekannten Internet Auktionen zu bekommen ist. Fazit: Der Film gehört aus meiner Sicht in jede DVD Sammlung und ist mit "The Big Lebowski" einer der besten Coen Brüder Filme (wobei alle (!!!) anderen auch genial sind). Allerdings ist er nichts für schwache Nerven den einige Szenen sind sehr brutal. Daher ist dieser in den USA und in England erst ab 18 Jahren freigegeben. Die Coen Brüder machen für mich das beste amerikanische Kino und sollten daher im Originalton genossen werden. Viel Spass!
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