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Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken: Farbpsychologie, Farbsymbolik, Lieblingsfarben, Farbgestaltung
 
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Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken: Farbpsychologie, Farbsymbolik, Lieblingsfarben, Farbgestaltung [Gebundene Ausgabe]

Eva Heller
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 311 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: Neue Ausg. (15. März 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426271745
  • ISBN-13: 978-3426271742
  • Größe und/oder Gewicht: 25,6 x 17,8 x 3,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 144.760 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Eva Heller lebt in Frankfurt am Main, studierte in Berlin Soziologie und Psychologie, wurde zuerst Wissenschaftlerin und Gastprofessorin für Psychologie, danach Cartoonistin und Schriftstellerin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das neue Standardwerk über Farben, 21. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken: Farbpsychologie, Farbsymbolik, Lieblingsfarben, Farbgestaltung (Gebundene Ausgabe)
Dies ist die neue und erweiterte Ausgabe von „Wie Farben wirken", seit vielen Jahren Standardwerk der Farbpsychologie. Für die neue Ausgabe befragte Heller wieder 2000 Männer und Frauen jeden Alters. Bei der Frage nach der Lieblingsfarbe führt eindeutig Blau, aber erstmals ist Grün beliebter als Rot. Auch die unbeliebtesten Farben wurden erfragt, am häufigsten genannt: Braun. Außerdem fand Heller heraus, wie sich Farbvorlieben im Lauf des Lebens ändern. Und dass Männer andere Farben mögen als Frauen. Vor allem wurden wieder von den Befragten viele (insgesamt 160!) Gefühle und Eigenschaften Farben zugeordnet.

Neu und interessant, wie viele Vornamen eigentlich Farbbezeichungen sind z.B. Selina, Chloe, Bruno, Robin, es ist auch aufschlussreich für die männliche oder weibliche Wirkung einer Farbe. Auch als Familienname sind Farben häufig, "Schwarz" ist männlich und deshalb viel verbreiteter als z.B."Violett". Neu auch die Zuordnung von Farben zu Sternzeichen in der Astrologie. Und die wissenschaftliche Abhandlung zu „Heilen mit Farben".
Für Gestalter besonders wichtig sind die typischen Farbkombinationen, die sich aus den Befragungen ergaben. Weil jede Farbe viele verschiedene Wirkungen haben kann, und zu jeden Gefühl mehr als eine Farbe assoziert wird, entsteht erst durch die Kombiation der richtigen Farben eine eindeutige Farbbotschaft. So wirkt Grün mit Rot und Rosa gesund, aber Grün mit Violett wirkt giftig. Gelb-Orange-Rot wirkt lustig, aber Gelb-Grün-Grau sind die typischen Farben des Neids. Jeder versteht sofort, welche Farbkombinationen angenehm wirken, welche aufdringlich, leidenschaftlich oder langweilig, sachlich oder originell, hässlich oder elegant.
Heller erklärt, wie Farben exakte Wirkungen bekommen. Und das, obwohl im Alltagswissen vieles so beliebig scheint: Wir essen gern Grünes, sogar wenn es „Giftgrün" ist. Aber obwohl Blau so beliebt ist, essen wir kaum Blaues. Und warum sind betrunkene Deutsche blau? Aber betrunkene Franzosen grau? Es gibt eine Fülle kulturell unterschiedlicher Farbwirkungen, die das Buch für international Interessierte besonders spannend macht (das Buch erschien u.a. auch in China).

Und eine Fülle von Abbildungen in aufwendigem Kunstdruck: 135 Abbildungen der Farben von Gefühlen und Eigenschaften und über 100 Abbildungen zur Farbsymbolik in der Kunst, zur kreativen Farbgestaltung, besonders in der Werbung, zu Farbbedeutungen anderer Kulturen. Nirgendwo finden sich mehr Informationen über Farbwirkungen - und was für professionelle Nutzer noch wichtiger ist, diese Informationen sind wissenschaftlich sicher. Hier werden nicht, wie bei diesem Thema leider häufig, unbewiesene Behauptungen nochmal nacherzählt. Obwohl ein wissenschaftlichen Buch, trotzdem ein kurzweiliges Lesevergnügen.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Erschöpfend ausführlich, 16. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken: Farbpsychologie, Farbsymbolik, Lieblingsfarben, Farbgestaltung (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist inhaltlich grundsätzlich mit Marbarethe Burns' »Das Rätsel Farbe« zu vergleichen, nur sehr viel umfangreicher. Man muss leider sagen zu umfangreich. Über viele Seiten hinweg jagt eine Information die Nächste. Jeder Satz reisst kurz eine Detailinformation an. Punkt. Nächste Informaion. Das erschöpft. Punkt. Nächste Information.

Wer es also erschöpfend mag, bekommt mit diesem Buch die geballte Ladung auf 310 Seiten. Wer es etwas reduzierter mag und einen flüssigen Schreibstil vorzieht, der sollte eher zum Buch von Frau Burns greifen.

Interessant ist allerdings die Befragung die Frau Heller mit 2000 Personen in Deutschland gemacht hat, bezüglich Lieblingsfarben und Emotionen die mit einzelnen Farben verbunden werden. Der praktische Nutzen der Farbtafeln für Gestalter darf allerdings bezweifelt werden; zumal mir unklar geblieben ist, wie sie auf die Farbkombinationen gekommen ist.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Konkurrenz?, 27. Juni 2006
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken: Farbpsychologie, Farbsymbolik, Lieblingsfarben, Farbgestaltung (Gebundene Ausgabe)
Um Kunden mehr als nur den Pantone-Farbfächer unter die Nase zu halten, ziehe ich auch Eva Hellers Standardwerk aus dem Gestell, um Zweifelnde von meiner Wahl zu überzeugen. Und siehe da, es wirkt. Es wirkt, weil ich nun den Heldenbonus ins Spiel bringen kann. Und der hat bekanntlich grosses Gewicht. Eine Heldin der Farbpsychologie ist die Berliner Soziologin, Psychologin und Autorin von Unterhaltungs- und Kinderliteratur inzwischen tatsächlich geworden. Sie schaffte es sogar zu einem Eintrag in Wikipedia. Wahrscheinlich ist es gerade ihre Vielseitigkeit, die der Farbenfrau eine gewisse Lockerheit bewahrte, von der wir Leser profitieren. Denn obwohl sie ihr Fachgebiet durchaus wissenschaftlich angeht, steht allgemeine Verständlichkeit ihrer Ausführungen an erster Stelle.

Seit der letzten Aktualisierung dieses Buches sind nun schon gut fünf Jahre vergangen. Eine Zeitspanne, in der aus anderen Disziplinen doch Neues über unsere Farbenwelt entdeckt wurde, das ich in Eva Hellers Klassiker ebenfalls lesen möchte. So wurden zum Beispiel neue Befragungsmethoden entwickelt, die der Erkenntnis mehr Rechnung tragen, dass wir mit Sprache vor allem unser eigenes Verhalten rechtfertigen. Meinungsforschung, die weniger auf das Ausfüllen von Fragebogen setzt, kommt denn auch vielfach auf andere Resultate als bisher. Ich kann mir vorstellen, dass dies auch auf die männliche und weibliche Zuordnung von Farben Einfluss hätte. In einer Aktualisierung wünschte ich mir auch, dass Eva Heller bestehende Widersprüche auflöst oder auf sie eingeht. Geradezu fantastisch wäre es, wenn der nächsten Auflage eine CD beiliegen würde, auf der die tollen Farbtafeln auch auf dem Bildschirm zu sehen wäre. Man könnte dann spielerischer damit umgehen. Als Eva Heller mit ihren Recherchen begann, wachte die Emotionsforschung gerade erst auf. Doch als ob die Wissenschaft menschlicher Gefühle zu lange geschlafen hätte, legen ihre Vertreter eine Aktivität an den Tag, die wir langsam wahrnehmen sollten. Denn es macht den Anschein, dass wir einigen Irrtümern aufgesessen sind. Auch was Farben und Gefühle betrifft.

Mein Fazit: Solange kein Werk vorliegt, das die Studien, Statistiken und Forschungsergebnisse der letzte Jahre aufnimmt, gibt es kein besseres Buch zum Thema. Wenn es nicht bald eine neue Auflage gibt, die neue Erkenntnisse aufnimmt und verarbeitet, wird Eva Hellers Buch das Prädikat "Standardwerk" verlieren. Wo ist eigentlich die Konkurrenz?
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