Auf dem Gebiet der Farbenlehre wurde und wird viel publiziert und es ist schwierig, aufgrund der klar begrenzten Thematik eigene Akzente zu setzen. In gewisser Hinsicht ist dies in diesem Buch gelungen: Tatsächlich wurde die Farbenlehre für den Print derartig akademisch aufbereitet, dass dem Interessierten schnell die Lust am Lesen vergeht. Die Zielgruppe ist somit klar definiert: versierte Fachleute, deren Niveau primär auf wissenschaftlicher Ebene anzusiedeln ist. Allein die Unmengen von Formeln machen es dem durchschnittlichen Fachmann nahezu unmöglich, hier einen sinnvollen Leitfaden für den Arbeitsalltag zu finden. Als Grundlagenbuch - etwa für angehende Mediengestalter - ist das Werk somit ungeeignet.