Der Farbatlas Waldschäden ist, wie alle Bücher aus der Ulmer Farbatlas - Serie, sehr anschaulich gehalten. Er beschreibt jeweils vom Schadbild ausgehend vor allem Mangelerkrankungen wie z.B. Magnesiummangel, Pilzerkrankungen wie z.B. Schwammpilze und Virusinfektionen der häufigsten Waldbäume (Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche, Douglasie, Eiche, Rotbuche, Ahorn, Esche, Ulme, Vogelkirsche, Linde, Hainbuche, Birke, Eberesche und Pappel). Die Anleitung zur Benutzung des Buches ist zwar kurz geraten, reicht aber nach einiger Übung aus. Das Buch selbst ist dann nach Krankheiten an bestimmten Baumarten geordnet und erlaubt kein systematisches Vorgehen, wie zum Beispiel bei Bestimmungsbüchern aus der Botanik. Die Erkennung des Schadbildes soll rein aus einem Bildvergleich mit den gedruckten Hochglanzphotos herbeigeführt werden. Es finden sich dann noch kurze Hinweise zu Erkennungsmöglichkeiten von Anfangsstadien einer Erkrankung oder eventuellen Abweichungen vom typischen Schadbild. Außerdem, und diese Ausführungen sind meist gut gelungen, Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Krankheiten mit Verweis auf deren Abbildung im Buch. Besonders gut gefällt mir, daß auch neuere Schadwirkungen, wie z.B. Streusalzwirkungen an Straßenrändern Beachtung finden. Schadbilder von selteneren Waldbäumen wie Elsbeere oder Birnen sucht man jedoch vergeblich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)