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Mit dem Spiel scheint dieser Film eher weniger zu tun zu haben, aber das dürfte angesichts der Ego-Shooter-Natur der Vorlage auch größtenteils irrelevant sein. Ausgangslage für einen geradlinigen Actionfilm ist hier dennoch geboten. Und - das muss man Uwe Boll auch mal zugestehen - inszenatorisch hat er sich entwickelt. Bei den vielen Actionsequenzen wartet er hier und dort auch mit ein paar Kameraeinstellungen auf, die ungewöhnlich sind und das Geschehen gut akzentuieren. Das Drehbuch von Michael Rösch und Peter Scheerer ist durchwachsen. Wann immer nicht geschossen wird, zerfällt es in sich, wobei die an sich gute Schauspielriege dann auch mit der einen oder anderen Szene zu kämpfen hat. Hier fallen vor allem die Liebesszene oder die Szene, in der Schweigers Figur an den Sidekick gefesselt ist, auf, denn diese haben doch eher hanebüchene Dialoge aufzuweisen. Zu bemerken gilt hier jedoch auch, dass das im Original etwas besser funktioniert, was daran liegt, dass ein paar der deutschen Darsteller, die sich hier selbst synchronisieren, damit ihre Probleme haben, womit sich wieder einmal bewahrheit, dass es schon deutliche Unterschiede zwischen "normaler" Schauspielerei und Synchronisation gibt. Wer von FAR CRY nicht mehr als geradlinige Action mit viel Geballer, hübsch anzusehenden Explosionen und ein paar ordentlich gemachten Fights erwartet, der wird hier mehr als zufrieden sein. Fazit: Viel Action mit einem souveränen Til Schweiger in der Hauptrolle.
Moviemans Kommentar zur DVD: Top-Bild, wuchtiger Ton und ein Audiokommentar von Dr. Boll. Was will man mehr?
Bild: Rein technisch betrachtet sieht dieser Actionfilm fast besser aus als es sein dürfte. Die Farben sind warm und wohlfeil strukturiert. Sie bleiben in sich stimmig und neigen nicht zur Saumbildung. Rauschen ist in minimaler Form vorhanden und entspricht üblichem Filmkorn. Die Kompression arbeitet unauffällig. Der Kontrast ist ausgewogen. Schwarzflächen wirken schön tief. Dunkle Elemente vor dunklen Hintergründen heben sich exzellent ab (Haare bei 00:41:10). Die Schärfe ist praktisch porentief rein (Gesicht bei 00:01:21). Auch im weit entfernten Hintergrund sind die Bildelemente detailreich wiedergegeben (Bäume bei 00:05:59). FAR CRY sieht einfach prächtig aus!
Ton: FAR CRY lebt ganz und gar von der Action. Hier wird geschossen, was das Zeug hält. Und das heißt, dass Kugeln von rechts nach links und von vorn nach hinten zischen. Direktional wird hier exzellent gearbeitet. Der Hall von Schüssen wirkt tief und durchdringend nach. Explosionen kommen mit echtem Druck und enormer Wucht daher und breiten sich ansprechend im Wohnzimmer aus. Die Sprachverständlichkeit ist gut, wobei die englische Fassung etwas besser klingt, was aber auch daran liegen mag, dass die Schauspieler oftmals versierter darin sind, zu spielen als zu synchronisieren (und das gilt besonders für Udo Kier und Natalia Avedon, die beide Probleme mit der Synchronarbeit haben).
Extras: Neben ein paar eher nichtssagenden Interviews, in denen Til Schweiger, Ralf Moeller und Co. ein paar Plattitüden zu ihren Rollen abgegeben dürfen, einer langweiligen B-Roll und ein paar Einblicken in die Dreharbeiten plus die Erschaffung der CGI-Effekte steht und fällt das Bonusmaterial natürlich ganz und gar mit dem Audiokommentar von Uwe Boll, der sowohl in deutscher als auch englischer Sprache genossen werden kann. Boll ist wie immer gut aufgelegt und nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Mitunter neigt er zur Selbstüberschätzung, aber immerhin ist es erfrischend, jemandem zuzuhören, der sich sehr offen gibt. Und zum Lachen gibt es hier natürlich auch wieder einiges...P.S. Das Bonusmaterial liegt nicht in 1080p vor. --movieman.de
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Jack Carver ist ein ehemaliger Elitesoldat der Special Force. Mittlerweile hat er sich zur Ruhe gesetzt und führt ein beschauliches Leben als Bootsführer an der amerikanischen Westküste. Eines Tages lässt sich die Journalistin Valerie von ihm zu einer Militärinsel bringen. Dort ist ihr Onkel als Colonel stationiert. Doch die Insel birgt ein Geheimnis: Ein verrückter Wissenschaftler züchtet dort genetisch modifizierte Superkrieger und ist alles andere als begeistert über den unangemeldeten Besuch.
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Ein weiteres Mal nimmt der deutsche Regisseur Uwe Boll ein erfolgreiches Computerspiel als Vorlage für einen Actionfilm. Das Ergebnis ist nicht unbedingt besser als illustre Vorgänger wie "Alone in the Dark", aber doch allemal noch ansehnlicher besetzt, u. a. mit Superstar Til Schweiger, dessen Anwesenheit in diesem Film sich zwar nicht so recht erklären lässt, wohl aber dafür sorgt, dass dieser Ausflug in holprig inszenierte, sinnfreie Action bei Genrefans ankommen dürfte.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Actioner nach dem populären Game, in dem Til Schweiger zum rabiaten Kämpfer wird.
Kurzbeschreibung
Seit der Draufgänger Jack Carver seinen Dienst bei Special Forces quittiert hat, führt er ein beschauliches Leben als Bootsführer für die Touristen an der US-Westküste. Als jedoch die attraktive Journalistin Valerie auftaucht ist es jedoch damit vorbei. Sie bittet ihn, sie zu einer Militärinsel zu bringen. Sie ist die Nichte eines dort stationierten Colonel, der einem unglaublichen Geheimnis auf der Spur ist! Kaum an Land wird Valerie sofort geschnappt und Jacks Boot in die Luft gesprengt. Er kann sich in letzter Sekunde vor der Explosion retten und gerät in ein gefährliches Abenteuer. Auf der Insel regiert der zwielichtige Dr. Krieger, der für das Militär unerlaubte Gen-Experiment durchführt und eine monströse Kampfeinheit geschaffen hat. Jack muss ihn aufhalten und Valerie retten, notfalls im Alleingang gegen eine ganze Armee...
Produktbeschreibungen
Ex-Elite-Soldat Jack Carver (Til Schweiger) führt ein beschauliches Leben als Bootsführer für Touristen an der US-Westküste. Damit ist es jedoch vorbei, als die attraktive Journalistin Valerie (Emmanuelle Vaugier) auftaucht und ihn bittet, sie zu einer Militärinsel zu bringen. Sie ist die Nichte eines dort stationierten Colonel (Ralf Moeller), der einem ungeheuren Geheimnis auf der Spur ist! Kaum an Land, wird Valerie allerdings sofort geschnappt und Jacks Boot in die Luft gesprengt. Er rettet sich in letzter Sekunde vor der Explosion - und gerät in ein gefährliches Abenteuer: Auf der Insel herrscht der zwielichtige Dr. Krieger (Udo Kier), der für das Militär geheime Gen-Experimente durchführt und eine monströse Kampfeinheit geschaffen hat. Jack muss ihn stoppen und Valerie retten, notfalls im Alleingang gegen eine