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Far Cry - Special Edition [Blu-ray]
 
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Far Cry - Special Edition [Blu-ray]

DVD
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Bolls letzter Film?, 25. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Far Cry (DVD)
Uwe Bolls Film "Far Cry" ist der letzte Film der durch einen seiner umstrittenen Medienfonds finanziert wurde.
Ich habe mich ohnehin schon oft gefragt wie er das Geld für seine miserablen Filme auftreibt. Mal sehen ob er noch einen "Knaller" drehen bzw. produzieren kann und wird.

Uwe Boll, ein Mann der mit seinen Kunstwerken Filmgeschichte geschrieben hat, im negativen Sinne selbstverständlich, hat es auch diesmal wieder geschafft und einen Meilenstein hervorgebracht.

Wer kennt sie nicht, seine bisherigen Blockbuster. Da wären BloodRayne I & II, Alone in the Dark, Postal und sein Bester Dungeon Siege-Schwerter des Königs. Letzterer war ein Film der es geschafft hat, dass ich ihn nach kurzer Zeit nicht mehr ertragen konnte und ihn nicht weiter sehen wollte. Da ich jedoch Geld dafür bezahlt hatte, habe ich mich bis zum Ende durchgequält.
Und das obwohl einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler, Ray Liotta, mitgespielt hat. Jason Statham war auch mit von der Partie. Zwei coole Typen mit denen man wirklich einen grandiosen Film hätte drehen können. Nun ja Uwe Boll hat Regie geführt und produziert, da kann man nicht soviel erwarten.

So habe ich auch von Far Cry nicht viel erwartet und siehe da, er hat mich positiv überrascht. Wobei Til Schweiger und Ralf Möller sicherlich nicht mit einem Ray Liotta in einem Atemzug genannt werden dürfen. Hier passen sie aber ganz gut, spielen sie doch in einer Liga mit Uwe Boll. Wahrscheinlich war dies aber auch nur ein Film für sie, den sie des Geldes wegen gedreht haben.

Nun, Uwe Boll hat sich in den letzten Jahren darauf spezialisiert sehr schlechte bis sehr gute Videospiele zu verfilmen. Und dies meist sehr schlecht.

Postal habe ich mir erst gar nicht zu Gemüte gezogen, denn das Spiel war schon extrem mies. Ich habe den zweiten Teil damals ca. 10 Minuten gespielt, die Grafik war zum Erbrechen und die Handlung war absolut stumpfsinnig.
Den ersten wollte ich erst gar nicht antesten, da man dort Kinder mit Molotovcocktails töten konnte. Es ist soweit ich weiß nicht nur indiziert in diesem Land, sondern auch verboten. Richtig so! Sehr schlechtes Spiel also, da konnte die Verfilmung auch nicht besser sein.

Das PC-Spiel Far Cry habe ich hingegen durchgespielt. Entwickelt wurde es von dem deutschen Crytek-Team unter der Regie der Yerli Brüder, vertrieben von Ubisoft. Den inoffiziellen Nachfolger Crysis kennen wohl ebenfalls die meisten, Publisher EA.

Das Besondere an Far Cry war zum einen die bombastische Grafik, und zum anderen die hervorragende KI. Des Weiteren die im Großen und Ganzen spanndende Geschichte.

Uwe Boll hat nur sehr wenig aus dem Spiel übernommen. Was nicht nur schlecht für ihn selbst war, denn der Film hatte gerade mal ein Einspielergebnis von knapp über 550.000¤ in Deutschland bei einem Budget von 34 Millionen Euro (70!! Millionen Deutsche Mark!!), sondern vor allem für diejenigen, die das Spiel gemocht haben. Und auch für solche die es nicht gespielt haben, wäre es besser gewesen hätte er sich mehr ans Original gehalten. Nun gut, jetzt zum Film.

Jack Carver (Til Schweiger) ist ein Säufer und Bootsmann, der seine Brötchen damit verdient Touristen die Wale vor der Küste Kanadas zu zeigen.
Eines Tages möchte eine adrette junge Dame namens Valerie (Emmanuelle Vaugier) von ihm auf eine geheimnisvolle Insel geschifft werden, da ein Angehöriger ihrerseits sich seit längerer Zeit nicht zurück gemeldet hat. Er (Ralf Möller) ist Söldner und spielt ihr via Internet geheime Informationen zu, bis er dabei ertappt wird. (Hört sich spannender an als es ist.) Jack liefert sie auf der Insel ab, die Frau wird von Söldnern entführt, sein Boot mittels Raketenwerfer in seine Einzelteile zerlegt. Er befreit die Frau und macht sich mit ihr auf die Suche nach Max, ihrem Angehörigen. (Ich glaube es war ihr Onkel, habe ich vergessen, ist aber auch nicht wichtig.)
Max wurde nach seiner Entlarvung im Auftrag Dr. Kriegers (Udo Kier) in einen Mutanten verwandelt.

Das Spiel hatte seinerzeit den Film "Die Insel des Dr. Moreau" mit Marlon Brando zum Vorbild.
Mutierte Tiere bekommt man im Gegensatz zum Spiel in diesem Film nicht zu Gesicht. Wohl zu viel Aufwand. Atemberaubende Flüge mit einem Paragleiter wie im Spiel ebenfalls nicht.
Dramatische Aspekte wie die zwischenzeitliche Kommunikation über Funkgerät mit einem Fremden, der Jack behilflich ist, auch nicht. Sorgte dies doch für Spannung im Spiel und wollte erreichen, dass man wissen wollte wer da mit einem Kontakt aufgenommen hat.
Extrem spannende Begegnungen mit mutierten Viechern in dunklen Forschungslaboren fehlen auch. Die sehr gute künstliche Intelligenz ...auch. Die Dialoge sind platt, und die Söldner treffen Jack auf zwei Meter Entfernung nicht mit einem Maschinengewehr. Mutierte Tiere gibt es überhaupt nicht.
Und am wirklich allermeisten fehlt das wunderschöne hellblaue Wasser. Und natürlich SPANNUNG!!!

Ich erinnere mich an den Film "Into the Blue" mit Paul Walker und Jessica Alba. Dieses Szenario wäre "Far Cry" gerecht gewesen. Die zwei Darsteller hätte man auch gleich übernehmen können.

Stattdessen hat man einen im Spiel nicht vorkommenen molligen Charakter eingebaut, der ständig irgendwelche platten Sprüche ablässt. Wobei ich sagen muss, dass dies den Film noch ein Stückchen nach obern gehievt hat. Jack Carver ist nicht besser, und fragt zu oft, wie gut er denn nun im Bett war, nachdem er mit Valerie geschlafen hat.
Wobei mich interessieren würde wo er sein Pistole versteckt hat in seiner Boxershorts, im After?

Nun ja mit gutem Humor darf man nicht rechnen. Mit einem spannenden Film ebenfalls nicht. Zu Anfang habe ich erwähnt, dass mich dieser Film positiv überrascht hat, deswegen auch 2 Sterne. Für James Bond Fans ist dieser Film bestimmt gut geeignet, zwei hübsche Mädels, ein Typ der alles umnietet und keine Story.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Spiel: Ja; Film: AUF KEINEN FALL 0 Sterne, 17. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Far Cry (DVD)
Uwe Boll, Deutschlands berüchtigster Vertreter in der IMDb (7 der 100 schlechtesten Filme der Filmdatenbank gehen auf seine Kappe und deutsche Steuergelder) hat folgendes Standartmodell für Filme: Man nehme ein Computerspiel, und mache einen Film mit dem gleichen Namen aber komplett anderer Handlung.
Während FarCry als Spiel endlich mal wieder ein heimisches Softwareunterhaltungsprodukt weltweit (positiv) etablieren konnte, schafft es der Film die Nachteile aller B-Ego-Shooter der letzten Jahre in einem D-Film zu komprimieren (auch eine Leistung): Schlechte Action gepaart mit einer hirnlosen Story, Dschungelcamp-Schauspielern und vergessenswerten Dialogen.
Vielleicht hat die Finanzkrise auch ein gutes und dieser Mann wird endlich mal kein Geld mehr finden um mehr zu drehen als Clips für Youtube.
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