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In Fantomas geht ein Juwelendiebstahl auf das Konto des Maskierten. Verfolgt vom hyperaktiven Inspektor Juve (Louis de Funès) schlüpft Fantomas (Jean Marais) in verschiedene Rollen und nimmt schließlich, um die Verwirrung komplett zu machen, sogar das Aussehen des Kommissars an, um am Ende dem unnachgiebigen Gesetzeshüters scheinbar doch ins Netz zu gehen. Nach dem großen kommerziellen Erfolg des Films schob man ein Jahr darauf bereits mit Fantomas gegen Interpol den zweiten Teil nach, in dem Juve erneut von Fantomas gedemütigt wird. Vor Wut rasend jagt er das Phantom, das diesmal mit einer Strahlenkanone die Herrschaft über die Erde erlangen will. Im 1967 gedrehten letzten Teil, Fantomas bedroht die Welt, erpresst der Übeltäter die reichsten Männer der Welt. Wer nicht pariert wird exekutiert. Natürlich tritt der ewige Widersacher, Inspektor Juve, auf den Plan, um, unterbrochen von diversen Tobsuchtsanfällen, die Verfolgung aufzunehmen.
Von der Kritik gnadenlos verrissen, machten die drei Filme mächtig Kasse. Das lag einerseits an der marketingtechnisch geschickten Symbiose aus Elementen des Fantomas-Kults mit der gerade aufkommenden James-Bond-Hysterie, zum anderen jedoch an der kongenialen Besetzung der beiden Hauptrollen mit dem großartigen Jean Marais und dem gerade zum Superstar avancierenden Wirbelwind Louis de Funès. Der Workaholic Louis de Funès, der in seinem Leben 131 Filme abdrehte und diverse Herzattacken zu überstehen hatte, war die ideale Wahl für die Rolle des umtriebigen Inspektors der französischen Sureté. Grimassierend, fluchend und immer in Bewegung bildete er als geborener Verlierer den angemessenen Gegenpol zum Furcht einflößend cleveren Jean Marais. --Thomas Reuthebuch
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Teil 1: "Fantomas" (1964)
Im ersten Teil der Reihe müssen Inspektor Juve (Louis de Funes), Reporter Fandor (Jean Marais) und dessen Sekretärin (Mylene Demongeot) sich ersteinmal zusammenraufen, und der mysteriöse Fantomas (???) gibt ein geniales Stelldichein über den Dächern von Paris.
Teil 2: "Fantomas gegen Interpol" (1965)
Der zweite Teil ist zwar von der Handlung her nicht der beste, aber wahrscheinlich der lustigste. Fantomas hat einen Wissenschaftler entführt, die Spur führt Inspektor Juve und Reporter Fandor nach Italien zu einem Wissenschaftlerkongress. Höhepunkt des Filmes ist ein irrwitziger Maskenball.
Teil 3: "Fantomas bedroht die Welt" (1966)
Im dritten Teil erpresst Fantomas reiche Staatsbürger, um an die Weltherrschaft zu gelangen. Auf einem Schloss in Schottland in der Nähe von Loch Ness mündet die fantastische Trilogie in einem derart starken Gagfeuerwerk, das diesen Film für mich zu dem besten der ganzen Reihe macht.
Louis de Funes, Jean Marais, Mylene Demongeot - diese drei Stars des französischen Films machen die "Fantomas"-Reihe zu dem, was sie ist, nämlich zu einem für Komödienfans unvergesslichen Ereignis, das man sich immer wieder anschauen kann, denn langweilig werden diese Filme wahrhaftig nie. Am Ende bleibt nur die Frage, die wohl schon so manchen begeisterten Cineasten im Laufe der Zeit beschäftigt hat: Wer ist eigentlich Fantomas?
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