Nach der Ägypten-Ausstellung und dem Ausflug nach Dunwich steht den wackeren Ermittlern und vor allem Arkham selbst eine neue Herausforderung ins Haus: Das konträr diskutierte Theaterstück "Der König in Gelb" kommt in die Stadt - und mit ihm der Wahnsinn über alle, die sich diesem fragwürdigen Kunstgenuss hingeben... Können die Ermittler also das Ende verhindern, bevor der Vorhang (endgültig) fällt?
Ähnlich wie die erste Expansion kommt mit "The King in Yellow" wieder "nur" ein Pack Zusatzkarten und einige Erweiterungeregeln zum Basisspiel hinzu, verpackt in einem handlichen Kästchen.
Neben neuen Gegenständen oder Zaubern kommt zusätzlich das spezielle Szenario zu "The King in Yellow" mit einigen simplen aber spannenden Mechanismen zum Tragen, das als Light-Version sporadisch das Basisspiel ergänzt oder als Hardcore-Variante - in der das Theaterstück in drei Akten "live" mitläuft. Jeder Akt löst mehr Wahnsinn in Arkham aus während Hasturs Avatar als "Herald" durch die Straßen schleicht und sich Arkhams Bevölkerung dank "Blight"-Karten in paranoide Gegenspieler oder einen rasenden Mob verwandeln. Die ganzen Besitzer der Geschäfte und Locations in Arkham bekommen nun Gesichter, und der Wahnsinn des "Königs in Gelb" kann sie ganz schnell in üble Gegner verwandeln...
Insgesamt ist die Ergänzung überschaubar und leicht in das Basisspiel integrierbar. Der Druck auf die Spieler wächst, vor allem bei der Hardcore-Version, die nur mit den neuen im Set enthaltenen Karten arbeitet und den Spielern recht schnell die Resourcen auf dem Spielbrett blockieren kann. Tough!
Für weitere Unterhaltung und Wahnsinn ist mit dieser kleinen Kiste also durchaus gesorgt, auch wenn das Set keine Offenbarung darstellt. Insofern 3 Sterne, was für hartgesottene Arkham-Horror-Fans.