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Fantastic Four [UMD Universal Media Disc]
 
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Fantastic Four [UMD Universal Media Disc]

Ioan Gruffudd , Jessica Alba , Tim Story    Freigegeben ab 12 Jahren   UMD Universal Media Disc
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fantastic Four ist eine leichtfüßige und lustige Umsetzung der ersten Superhelden-Familie von Marvel Comics. Es beginnt damit, dass das glücklose Genie Reed Richards (Ioan Gruffudd) die finanzielle und intellektuelle Hilfe seines ehemaligen Schulkameraden und Rivalen Victor Von Doom (Julian McMahon, Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis) annehmen muss, um sich Experimenten im Weltraum widmen zu können, die mit menschlicher DNS zu tun haben. Mit von der Partie sind auch Reeds bester Freund Ben Grimm (Michael Chiklis, The Shield – Gesetz der Gewalt), seine frühere Freundin Sue Storm (Jessica Alba, Dark Angel, Sin City), die mittlerweile Dooms Angestellte ist und der dieser nachsteigt sowie ihr draufgängerischer Bruder, der Pilot Johnny Storm (Chris Evans, Final Call – Wenn er auflegt muss sie sterben). Natürlich läuft nicht alles so wie geplant, und das Quartett erfährt den Segen – oder den Fluch? – von übermenschlichen Kräften: Elastizität, rohe Kraft, Unsichtbarkeit und das Erzeugen von Kraftfeldern sowie das Ausbrechen in Flammen. In der Zwischenzeit erfährt auch Doom eine Veränderung. Unter den zahlreichen Comic-Verfilmungen wirkt Fantastic Four recht frisch, denn der Film nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Die Charakterisierungen sind nicht sonderlich tiefgründig, und bis zum letzten Akt gibt es auch nicht übermäßig viel Action (wie bei den meisten "ersten" Superheldenfilmen wird auch hier das Thema "Wie haben wir diese Kräfte erhalten und was fangen wir damit an?" abgehandelt). Aber die Rollen sind gut besetzt, und der Mitschöpfer des originalen Comics Stan Lee hat seinen bislang bemerkenswertesten Auftritt in einem Marvel-Film in einer Sprechrolle als Willie Lumpkin, der zuverlässige Kurier der Fantastic Four. Neulingen erscheint die Idee einer Familie mit Elastizität, Kraft, Unsichtbarkeit und Kraftfeldern vielleicht als Aufguss von Die Unglaublichen, aber Pixars Zeichentrickfilm stellte eher eine Hommage an die Fantastic Four und andere Helden der letzten vierzig Jahre dar. Das Ironische dabei ist, dass während Fantastic Four ein unterhaltsamer B-Movie ist, stattdessen die Hommage Die Unglaublichen zu einem Film für die Ewigkeit wurde. --David Horiuchi

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Toller Film, sehr sauber auf DVD transferiert. Wer auf Extras steht, sollte auf die Premium Edition warten.

Bild: Der Bildeindruck ist nahezu tadellos. Egal, ob tiefschwarzer Weltraum, oder satt rotes Mahagony an den Wänden, stets wirkt alles so, wie man es von der Naturvorlage her kennt. Auch die Schärfe ist ohne jeden Makel und zeigt sich in der Darstellung der feinen Ledermaserung am Portmonee (00.06.31) von seiner besten Seite. In unscharfen Hintergründen erscheinen Doppelkonturen, z.B. an Fensterholmen (00.03.33). Nur gelegentlich und sehr gering im Unfang tritt Grieseln auf (00.08.30). Der Kontrastumfang ist umfassend und kann auch in den Tiefen des Weltraums noch kleine dunkle Details an den Abzeichen der Anzüge abbilden. Eine rundum gelungene Leistung.

Ton: Der Ton ist von guter Dynamikausbeute, bleibt aber den echten Punch aus dem Basskeller, vor allem in den vielen, vielen Effektsequenzen schuldig. Es ist zwar so gewollt, aber ich kann mit der in den Actionszenen in den Vordergrund tretenden Musik nicht so recht anfreunden, da die eigentlichen Akustikeffekte dadurch übertönt werden. Das Volumen aller drei Tonspuren liegt sehr nah beieinander und die eigentlich technisch bevorteilte DTS-Fassung kann sich nicht von den Dolby-Brüdern absetzen. Die Dialoge wirken in der englischen Fassung etwas griffiger und besser in die restliche Akustik integriert. Die deutsche Synchro wirkt hier etwas aufgesetzter. Alle Fassungen bleiben jedoch klar in ihrer Verständlichkeit.

Extras: Die 3 Featurettes enthalten größtenteils werbelastige Inhalte und wiederholen sich leider. Die kommende Premium Edition wird hier sicherlich einiges mehr auf Lager haben. --movieman.de

VideoMarkt

Der idealistische Wissenschaftler Reed Richards/Fantastic, dessen verführerische Ex Susan Storm/Invisible Woman, ihr draufgängerischer Bruder Johnny, die menschliche Fackel und der verlässliche Ben Grimm/The Thing haben ein ziemliches Problem am Hals. Die Vier erwischten nämliche bei ihrem Job als Astronauten zuviel kosmische Strahlung und besitzen nun übermenschliche Kräfte. Die allerdings kommen im Kampf gegen ihren Ex-Auftraggeber, den Super-Bösewicht Doctor Doom zum Einsatz, denn Doom hegt finstere Pläne.

Video.de

Von Internet-Fankreisen im Vorfeld als nicht der berühmten Vorlage entsprechend abgekanzelt, entpuppt sich die lange verschobene Verfilmung des bekanntesten aller Marvel-Comics als durch und durch überzeugender Actionritt, der vor allem eines macht: Spaß. Mit sympathischen Figuren, tollen Effekten, cleveren Dialogen und einer ansprechenden Story bestückt, macht es nichts aus, dass der bekannteste Darsteller hier lediglich "Sin City"-Girl Jessica Alba ist: Die Fantastischen Vier sind die Show - und im Kino unter Wert gelaufen.

Blickpunkt: Film

Comic City bleibt eine Boomtown, wie der jüngste Neuzugang beweist. Mit einem eindrucksvollen Start an den US-Kassen signalisiert das Superhelden-Quartett von Marvel, dass nach den 'X-Men' auch eine andere Kräftekoalition Hit-Hoffnungen erfüllen kann. 'Fantastic Four' ist humorvoller als Marvels dramatische Mutanten-Parabel, spricht ein jüngeres Publikum an und hat deshalb auch hierzulande das Zeug zum Sommerhit. 'Es wird Regen geben' sollte somit nur eine haltlose Prophezeihung der musikalischen Namensvettern aus Schwaben bleiben.

Die Produktionsgeschichte des Films ist deutlich komplexer als die ebenfalls seit Jahren geplante, oft verschobene Adaption von Alan Moores Kultcomic 'Watchmen'. Nachdem Bernd Eichinger vor 20 Jahren die Rechte erwarb, entstanden viele Drehbücher und ein Roger Corman-Schnellschuss, der nur in Produktion ging, um die Option auf den Stoff zu verlängern. Bei der Auswahl der Regisseure, von Raja Gosnell, Peyton Reed bis zur aktuellen Wahl Tim Story ('New York Taxi'), konzentrierte man sich auf Komödienspezialisten. Das entspricht dem Ton des Comics, der sich auf den Fun-Faktor von Superkräften konzentriert, der seine Helden ohne geheime Zweitidentitäten in ein ganz alltägliches Umfeld platziert.
Der Plot verzichtet auf komplizierte Handlungsschlingen, begleitet geradlinig die Veränderung des Quartetts von Normalbürgern zu populären Superhelden.
Um die Auswirkungen eines kosmischen Sturms auf die menschliche DNS zu untersuchen, führt Wissenschaftsgenie Reed Richards (Ioan Gruffudd aus 'King Arthur') eine Expedition ins All an. Mit im Team sind sein bester Freund Ben Grimm (Michael Chiklis, faszinierend als Chamäleon-Cop in der Serie 'The Shield'), seine Ex-Freundin Sue (Jessica Alba, demnächst auch in 'Sin City'), deren hitzköpfiger Bruder Johnny sowie der mächtige, skrupellose Geldgeber Victor von Doom (Julian Mc Mahon). Das kosmische Feldexperiment endet abrupt, als das Naturphänomen die Besatzung überrascht und die Strahlung den genetischen Code verändert. Zurück auf der Erde lernen die Mutanten ihre neuen Kräfte, Spiegel ihrer Persönlichkeiten, kennen und am Ende damit auch in Koalition umzugehen. Das schwerste Los trägt Muskelprotz Ben, der dauerhaft zu einem orangefarbenen Steinklotz mutiert und so seine große Liebe verliert. Auch wenn der mit Spezial-Make-up realisierte Hulk-Verwandte keinen Vergleich etwa mit Gollum-Perfektion standhält, ist Grimm Herz, Seele und schauspielerisches Bravourstück des Films. Alba bietet traditionell vor allem natürliche Schauwerte, darf zudem Kraftfelder schleudern und sich, ironisch angesichts ihrer Attraktion, unsichtbar machen. Richards wird zum hyperelastischen Stretchguru, Johnny zum fliegenden Feuerball, der sich zur Supernova aufheizen kann. Er repräsentiert als Funboy die Jugend, genießt seine Kräfte, darf hübsche Girls als Snowboarder oder als Luftpirouetten schlagender Biker beeindrucken. Zudem treibt er permanent frotzelnd Grimm zur Weißglut, sorgt damit für einige der besten Gags. Dunkler Kontrast zu den 'Fantastic Four' ist von Doom, der mit Energieblitzen erst seine Geschäftskonkurrenten aus dem Weg räumt und dann Kurs auf das Heldenquartett nimmt.
Diese Finalkonfrontation, in der wie in 'Superman 2' Autos als Schleuderwaffen benutzt werden, ist eines von zwei großen Actionhighlights, zeigt wie schon eine Crash- und Rettungssequenz auf der Brooklyn Bridge Stärken und Schwächen. Für den Film insgesamt gilt das auch. Es ist kein perfekter, aber ein viel versprechender, unterhaltsamer Start in ein neues Franchise. Die Möglichkeiten dieses Stoffs an visuellen Attraktionen und Situationskomik werden aufgezeigt, aber wohl auch Budget-bedingt nicht ausgereizt. Das erinnert an 'X-Men' und berechtigt den Comicfan für die geplante Fortsetzung zu großen Hoffnungen. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Verfilmung der weltweit berühmtesten Comicreihe aus dem Hause Marvel.

Kurzbeschreibung

Eine Gruppe von fünf Astronauten wird während einer Mission kosmischer Strahlung ausgesetzt und erlangt dadurch übermenschliche Kräfte. Dr. Reed Richards wird zu Mr. Fantastic. Er ist plötzlich extrem elastisch und kann sich einige hundert Meter lang strecken. Susan Storm erlangt die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, und wird so zu Invisible Girl. Ihr jüngerer Bruder Johnny kann als menschliche Fackel das Feuer kontrollieren. Daher lautet sein Name "Human Torch". Und Ben Grimm entwickelt die Fähigkeit, sich in "The Thing", einen gigantischen Muskelprotz aus Stein zu verwandeln. Gemeinsam sind sie die "Fantastic Four" und müssen die Welt gegen den Fünften im Bunde, den skrupellosen Wissenschaftler Dr. Doom, verteidigen, der im Gegensatz zu den anderen seine Kräfte für das Böse einsetzt....
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