Wer in einem Roman mehr Geschichte und weniger Sex haben möchte, der sollte "Fanny Hill" nicht lesen.
Mir baer hat es gefallen.
Die Sprache ist altertümlich gehalten, was zu Beginn etwas den lesefluss trübte, aber es passt, denn es gehört in diese Zeit.
"Die Memoiren der Fanny Hill" sind ein Briefroman, in dem die Kurtisane Fanny Hill ihr Leben einer fiktiven Frau beschreibt. Sie wächst auf dem Lande auf und kommt, nichts ahnend, in die Stadt, wo sie fast sofort unter die Fittiche eines Freudenhauses" gerät. Unter der Obhut ihrer Herrin macht sie ihre ersten Erfahrungen mit Sexualität, mit Männern, mit Frauen etc. In ihren Briefen schreibt sie auch die Geschichten ihrer Freundinnen und Mitbewohnerinnen detailliert nieder.
Sehr ausführliche Sexszenen die nicht jedem liegen mögen, mir aber haben sie gefallen.