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5.0 von 5 Sternen
Fortsetzung zu "Dumm gelaufen, Darling", 11. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Fang schon mal ohne mich an! (Broschiert)
Molly ist aufgewachsen mit einer Mutter, die von einem reichen Ehemann zum nächsten wechselte. Dabei hat sie als Tochter nur sporadisch eine Rolle gespielt; meist wurde sie nur auf teure Schulen abgeschoben um aus dem Weg zu sein. Ihr leiblicher Vater hat wieder geheiratet und eine neue Familie gegründet, in der nie Platz für Molly war. Nun, mit 28 erhält sie einen Brief von ihm und in dem erklärt er ihr sein kühles Verhalten: Er ist nicht ihr leiblicher Vater und sie wurde ihm nur von ihrer Mutter als sein Kind untergeschoben. Er ist nun der Meinung, dass sie ein Anrecht auf die Wahrheit hat und liefert ihr in dem Brief auch den Namen ihres richtigen Vaters: General Frank Addams. Als Molly diesen findet, findet sie auch endlich eine echte Familie mit zwei Schwestern und einer Großmutter inklusive. Doch die Freude wird getrübt als ihr Vater des Mordes an seinem besten Freund und Geschäftspartner bezichtigt wird und schnell klar wird, dass er in echten Schwierigkeiten steckt. Nur einer kann helfen, doch diesem Mann hat Molly vor 8 Monaten das Herz gebrochen, als sie ihn verlassen hat um ihre Wurzeln zu finden: Daniel Hunter. Sie nimmt allen Mut zusammen und tritt dem Mann gegenüber, dem schon lange ihr Herz gehört, um ihn dazu zu überreden, die Verteidigung ihres Vaters zu übernehmen. Denn Hunter ist einer der besten Strafverteidiger des Landes. Doch wird Hunter seinen verletzten Stolz beiseite schieben können um Molly zu helfen? Nachdem Lilly/Lacey und Ty in "Dumm gelaufen, Darling" ihr Happy End hatten, blieb der Leser mit der Frage zurück: Und was ist mit Hunter und Molly?! Am Ende des Buches hatte Daniel ihr seine Liebe erklärt, doch Molly hat ihn verlassen. Ich dachte mir auch, dass das doch nicht das Ende sein kann und forschte im Internet nach. Und siehe da, es kam heraus, dass Carly Phillips eine Fortsetzung geschrieben hat, in der es um Hunter und Molly ging. Auch gelegentliche Gastauftritte von Ty und Lacey waren dabei. Mir hat dieses Buch hier fast besser gefallen, als der erste Band, denn Hunter und Molly waren zwei verwandte Seelen. Beide hatten keine schöne Kindheit; sie mit einer Mutter die nie für sie da war und er wurde von seinen Eltern verlassen und wuchs in lieblosen Pflegefamilien auf. Im ersten Buch hat man schon erfahren, dass nur die Fürsorge und Liebe, die er in der Obhut von Tys Mutter Flo und durch Ty und Lilly erfahren hatte, er zu dem Menschen wurde, der er heute ist. Auch hier kann man mal wieder hinter die Kulissen schauen und sieht, wie viel emotionalen Schaden das alles in den beiden hinterlassen hat. Der Mordfall tritt zeitweise eher in den Hintergrund, denn es geht hier eher um die Gefühle zwischen Hunter und Molly und Mollys Aufarbeitung ihrer Kindheit und wie es sie verändert hat, ihren richtigen Vater zu finden und dabei auch zwei Schwester und eine Großmutter, die sie sofort akzeptiert hatten. Schön auch der Konflikt mit ihrer jüngeren Schwester Jessie, die eifersüchtig auf Molly ist. Alles in allem ein liebevoller und warmherziger Roman, der natürlich ein Happy End hat. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hab das Buch in wenigen Stunden und in einem Rutsch ausgelesen. Genau richtig für einen verregneten Vormittag!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
leichter Unterhaltungsroman mit kleinen Schwächen, 4. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Fang schon mal ohne mich an! (Broschiert)
Kurz vorweg erwähnt: Zur Information aller Leser, sollte kurz erwähnt werden, dass die beiden Hauptfiguren in diesem Roman schon als Nebenfiguren in Carly Phillips "Dumm gelaufen, Darling", Erwähnung fanden und agierten. Molly und Daniel Hunter hatten sich in "Dumm gelaufen, Darling" langsam angefreundet, da sie beide ein ähnliches Schicksal teilten. Daniels Eltern waren wandelnde Katastrophen und so kam er schließlich in Pflegefamilien, die ihm stets das Gefühl gaben, eigentlich ungeliebt und unerwünscht zu sein, bis er dann die Bekanntschaft von Lilly und Tyler Benson machte, die ihm stets freundschaftlich zur Seite standen und ihm ein familiäres Gefühl vermittelten. Molly dagegen kannte zwar ihre Eltern, wuchs jedoch in teuren Internaten auf, da weder ihre Mutter, noch ihr Vater großes Interesse an ihr zeigten. Das war für sie besonders tragisch, da sie sich nichts mehr auf der Welt gewünscht hatte, als eine liebevolle Familie, der sie etwas bedeutete. In Daniel Hunter spürte sie eine verwandte Seele, doch durch bestimmte Ereignisse, die im Vorgängerband geschahen, verließ sie Daniel, obwohl er sie gebeten hatte, sie zu heiraten. Inhaltsangabe: Molly bereut zwar immer noch, dass sie Daniel den Laufpass gegeben hat, da sie ihn immer noch liebt, doch sie erfährt eines Tages unverhofft, dass der Mann, den sie ihr ganzes Leben für ihren leiblichen Vater hielt, in Wirklichkeit ein Fremder war- mehr noch, sie erfährt den wahren Namen und beschließt ihn kennenzulernen. Ihre Freude ist grenzenlos, als auch er sich sehr darüber freut, seine Tochter in die Arme zu schließen und sie in seiner Familie willkommen heißt. So hat sie nun auf einen Schlag eine Großmutter, einen Vater und zwei Schwestern. Allerdings wird ihre Freude nach ein paar Monaten stark getrübt, als ihr Vater des Mordes an seinem Freund und Geschäftspartners angeklagt und verhaftet wird. Da der Fall aussichtslos erscheint und der Pflichtverteidiger ihres Vaters eher unfähig wirkt, scheint es nur eine Möglichkeit zu geben, ihren Vater noch zu retten- Molly muß über ihren Schatten springen und Daniel Hunter, der einen guten Ruf als Anwalt genießt, bitten, den Fall ihres Vaters zu übernehmen. Daniel fällt zwar aus allen Wolken, als er Molly gegenübersteht und will zunächst nichts mehr von ihr wissen, doch seine Gefühle zu ihr, haben sich auch seit ihrer Trennung nicht wirklich verändert und so beschließt er, trotz aller inneren Skrupel die ihn beschleichen, ihr doch zu helfen. Obwohl er jedoch nur noch eine platonische Beziehung zu ihr führen möchte, kann er es nicht verhindern, dass sich Molly Schritt für Schritt wieder einmal in sein Herz schleicht. Was soll er bloß tun? Er weiß ja genau, dass Molly nicht fähig zu einer Beziehung ist... Ich habe leichte Probleme damit, das aktuelle Buch von Carly Phillips zu bewerten. Zum einen sind Molly und Daniel zwei interessante Protagonisten mit einer schwierigen Vorgeschichte, deren Liebesgeschichte unheimlich süß und romantisch in Szene gesetzt wurde, zum anderen hatte ich aber arge Probleme damit, die Seiten nicht zu überschlagen, denn ich fand die Entwicklung des Nebenstrangs einfach zu langatmig. Die Autorin hätte sehr viel mehr aus der Ausgangssituation machen können. Schließlich war Mollys Vater wegen Mordes angeklagt und allein die gemeinsame Tätersuche von Molly und Daniel hätte, anders erzählt, mehr Spannungsmomente beinhalten können. So werden Verdächtige ziemlich unspektakulär von Daniel vernommen, eine sich daraus ergebene Spur, die für kurze Spannung sorgt, führt ins Nichts und die Auflösung am Ende ist sehr vorhersehbar gestrickt und enttäuschend. Sieht man den Roman jedoch eher als leichten Unterhaltungsroman, wird die Leseenttäuschung sich in Grenzen halten; dafür sorgen schon allein der freche Papagei von Mollys neuer Familie, der einige humorvolle Kommentare zum Besten gibt und auch die anderen Familienmitglieder und ihr liebevoller Umgang miteinander, auch wenn Molly zunächst einige Probleme mit ihrer jüngeren Halbschwester Jessie bekommt. Die Liebeszenen in diesem Roman sind sehr prickelnd, allerdings hätte ich mir vielleicht ab und an einfach eine nicht so unglaublich einfache, umgangssprachliche Ausdrucksweise der Protagonisten gewünscht. Aber das ist ja auch alles Geschmackssache. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Quantität vor Qualität - gehen Phillips die Ideen und die Wörter aus?, 22. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Fang schon mal ohne mich an! (Broschiert)
Nachdem Carly Phillips letztes Buch erst im April erschienen war, gibt es jetzt mit "Fang schon mal ohne mich an" schon wieder eine Neuveröffentlichung. Meiner Meinung nach sollte Phillips nicht auf Quantität, sondern auf Qualität setzen. Seit langem habe ich kein so fades und unwitziges Buch gelesen, wie dieses. Nachdem ich die ersten 40 Seiten gelesen hatte, lag das Buch fünf Tage herum, bis ich mich dann zum Weiterlesen gezwungen habe. Der Inhalt: Molly ist 28 und hat sich auf Immobilienrecht spezialisiert, ihr Freund Daniel Hunter ist Anwalt. Molly ist auf der Suche...sie will unbedingt eine (ihre) Familie, doch ihre Mutter ist nur auf ihre eigenen Interessen bedacht. Als sie dann einen Brief von ihrem vermeintlichen Vater erhält, in dem steht, wer ihr leiblicher Vater ist, sucht sie diesen auf und verlässt ihren Freund, obwohl er ihr angeboten hat, mit ihr zu gehen, wohin sie will. In der Familie ihres Vaters wird sie sofort aufgenommen, was sie natürlich sehr glücklich macht. Aus Angst, von ihrer Familie nicht geliebt zu werden, versteckt sie aber ihr wahres Ich. 8 Monate später kommt plötzlich Mollys Vater wegen Mordverdachts ins Gefängnis und da steht für Molly fest, dass nur Daniel Hunter ihrem Vater helfen könne. Er entschließt sich, ihr und ihrer Familie zu helfen und will mit Molly flirten und sie verführen, um sie dann zu verlassen. Dass er da die Rechnung ohne die Liebe gemacht hat, ist ohnehin vorhersehbar... Der Wortschatz der Autorin ist - zumindest in dem Buch - eher begrenzt. Sie verwendet immer die gleichen Phrasen und Ausdücke. Die eigentlichen Stars dieses Romanes sind vor allem "Magengrube, Magen, Kehle und Herz". Alle paar Seiten kommt vor "das schnürte xy regelmäßig die Kehle zu", "das war ein Schlag in die Magengrube" (dieser Ausdruck ist Spitzenreiter), "ihr Magen krampfte vor Verlagen zusammen", "ihr Magen fühlte sich flau an" auf der darauffolgenden Seite gleich "ihr Magen rebellierte", "ihr Magen zog sich zusammen" und selbst während der zugegeben heißen Sexszene kommt "das schnürte ihr die Kehle zu" vor. Immer beschreibt sie die (Gefühls)zustände mit ähnlichen oder gleichen Wörtern, das geht einem so auf die Nerven. Außerdem verstehe ich nicht, wieso Daniel Hunter im Buch nur mit "Hunter" angesprochen wird. Dann hätte er doch gleich diesen Vornamen bekommen können... Hinzu kommt, dass die Geschichte weitestgehend langweilig ist, auch wenn sie nach 150 Seiten etwas besser wird. Witzige Passagen sucht man auch vergeblich. Ich kann nur sagen: Dieses Buch ist alles andere als gut geschrieben, ausgefeilt und sehr unterhaltsam. (Die Kurzrezension von "All About Romance" am Cover behauptet das nämlich.) Ich habe mich über den Stil so geärgert und nach der Lektüre die Erkenntnis gewonnen, dass Frau Phillips anscheinend die Ideen und Wörter ausgehen und sie nun auf Quantität statt Qualität setzt.
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