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Fandango [VHS]

Kevin Costner , Judd Nelson , Kevin Reynolds    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Kevin Costner, Judd Nelson, Sam Robards
  • Regisseur(e): Kevin Reynolds
  • Format: PAL, Farbe
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video
  • Erscheinungstermin: 1. März 1992
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RM4V
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.434 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Eine chaotische Komödie, in der fünf College-Studenten auf ihrer Abschlußfeier beschließen, noch mal so richtig die "Sau rauszulassen". Sie schnappen sich einen fahrbaren Untersatz, eine Wagenladung Bier und jagen durch Texas. Auf ihrer verrückten Fahrt erleben die fünf Chaoten die haarsträubendsten Abenteuer."

VideoMarkt

Universität von Texas, Austin, 1971. Fünf College-Freunde, denen in Kürze der Studienabschluss und in Einzelfällen Hochzeit, Karriere oder ein Besuch beim Militär in Vietnam blüht, beschließen, sich die Abschlussfeier zu schenken und lieber einen Trip nach Mexiko zu unternehmen. Dort erleben sie Abenteuer, entdecken ein Geheimnis und lassen es ein wenig krachen.

Kundenrezensionen

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4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Privileg der Jugend 12. Oktober 2008
Von Ein irrer Typ VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Ich nehme es gleich vorweg: Dies ist mein absoluter Lieblingsfilm. 1984 drehte Regisseur Kevin Reynolds ("Der Graf von Monte Cristo") diesen kleinen Film für Steven Spielberg`s Amblin Entertainment (Kino-Release war 1985). Spielberg war auf Reynolds gestossen, nachdem er dessen Abschlussfilm der Film-Universiät gesehen hatte. Bei "Fandango" handelt es sich auch um die erste Spielberg-Produktion, bei welcher der Meisterregisseur erstmals seinen Namen ("Steven Spielberg präsentiert...") aus den Credits und vom Filmplakat zurückzog. Die wahren Gründe dafür sind nicht bekannt. Vielleicht erkannte er schon damals, das "Fandango" kein Kassenhit werden würde. Er sollte Recht behalten. Doch richtig gute Filme, die man nie vergißt, werden selten zu Kassenhits. Und damit meine ich Filme, die sich einem für immer ins Herz und ins Hirn brennen. "Fandango" ist so ein Film.

Es beginnt zunächst wie eine der vielen Teenager-Komödien der 80er Jahre, entwickelt sich aber im Laufe der Handlung zu einem ganz besonderen Film, der Themen wie Abschied, Freundschaft und Verantwortung behandelt. Entscheidend war hier auch das Zusammentreffen von Regisseur Kevin Reynolds mit seinem Hauptdarsteller Kevin Costner, welcher damals noch quasi unbekannt war und erst 1 Jahr später eine wegweisende Karriere als einer der gefragtesten Kinostars aller Zeiten einschlagen sollte. Das Zusammentreffen von Reynolds und Costner führte auch dazu, das beide später zusammen noch Filme wie "Robin Hood-König der Diebe", den sträflich unterschätzten "Rapa Nui" (den Costner lediglich produzierte) sowie den superteuren "Waterworld" drehen sollten. Beim Dreh zu "Waterworld" soll es dann zwischen den beiden Freunden zu einem Bruch gekommen sein. Man spricht unter vorgehaltener Hand auch davon, das Costner viele Szenen des Millionenspektakels "Waterworld" an sich gerissen haben soll...Und das nicht nur als Hauptdarsteller.

"Fandango" erzählt die Geschichte von 5 Freunden, die sich 1971 ein letztesmal auf einen Trip quer durch Texas aufmachen, um ordentlich auf den Putz zu hauen. Was als harmloser Spaß beginnt, beginnt aber bald ernst zu werden, als Ihnen das Benzin ausgeht und die 5 Freunde sich selbst helfen müssen.
Ich stiess Anfang der 90er Jahre auf den Film und er hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Wo soll man anfangen ? Dies ist Kevin Reynolds schönster und persönlichster Film geworden, die Kameraarbeit ist aussergewöhnlich und der Score von Alan Silvestri ("Zurück in die Zukunft"-Trilogie) der beste und schönste, der je von ihm geschrieben wurde. Besonders die letzten 10 Minuten des Films sind in meinen Augen unvergeßlich und berühren mich jedesmal auf`s Neue. Play the last Fandango !

Es gibt einen groben Fehler in dem Film: So ist am Anfang das Lied "Saturday Night`s allright (for fighting)" von Elton John zu hören, welches erst 1973 veröffentlicht wurde. Der Film selber spielt jedoch im Jahr 1971.

"Fandango" (Nicht zu verwechseln mit dem grauenhaften deutschen Kinofilm "Fandango-Members Only") ist ein aussergewöhnlicher Film geworden, der den Schritt zum Erwachsenenalter aufzeigt, der Themen wie Liebe, Abschied, Freunde, und Verantwortung behandelt. Dazu einer der schönsten Schlußsätze aller Zeiten ("Have a nice life"). Leider ist die deutsche Synkronisation (bis auf Costner`s feste Stimme) schludrig, es empfielt sich den Film im Originalton anzusehen. Die Vermarktung des Films auf DVD zeigt deutlich, was der Verleih Warner Bros. von dem Film noch heute hält: Deutscher Ton lediglich in Dolby Digital 1.0, Englischer Originalton in 5.1, dazu nur der Trailer. Was Warner Bros. hier als definitiven Nachfolger von anderen Jugend-/RoadMovies a la "American Graffiti" und "Vier irre Typen" zu vermarkten versucht, ist weitaus mehr als nur das Nacheifern der Vorbilder, sondern ein Film, der Träumen, (Gedanken-)freiheit und Jugend in seinen ganzen Facetten aufzeigt. Das dieser Film bis heute kaum bekannt ist, grenzt gradezu an einen Skandal.

"Fandango": Eine Filmperle, die entdeckt werden muss. "It`s a privileg of youth".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Austin, Texas/USA, 15. Mai 1971: Die Studenten Gardner, Phil, Kenneth, Dorman und Lester, die sich selbst die Groovers nennen, feiern mit einer Horde anderer eine Junggesellen-Abschiedsparty. Doch Bräutigam Kenneth sagt die Hochzeit kurzerhand ab, als er wie auch Gardner seinen Einberufungsbescheid für den Vietnam-Krieg erhält. Kurzerhand beschließen die fünf, mit Phils Cadillac eine letzte gemeinsame Reise zur mexikanischen Grenze zu unternehmen, wo sie vor vier Jahren ihre Clique gründeten und wo im Wüstensand eine Flasche Dom Perignon auf sie wartet. Auf dem Weg dorthin wird getrunken, gestritten, gelacht und geheult. Am Ende steht die Erkenntnis, dass Freundschaft das wichtigste ist. Mit einem Trick kann Gardner die Einwohner einer nahegelegenen Kleinstadt dazu bringen, für Kenneth die Hochzeit zu organisieren. Der verrückte Truman Sparks, der mitten in der Wüste eine Schule für Fallschirmspringer betreibt, fliegt die Braut ein. Nach der Hochzeit trennen sich die Wege der Groovers (für immer?).

Kevin Reynolds' wunderbares Roadmovie ist quasi die Erwachsenen-Version von Rob Reiners "Stand by me", und ist es Zufall, dass der Kameramann Thomas del Ruth beide Filme fotografiert hat? Hier wie da geht es um eine Reise, während der sich die Charaktere damit auseinandersetzen müssen, dass ein grundlegender Schritt bevorsteht, der ihr Leben für immer verändern wird. Als symbolischer roter Faden dienen hier die einsamen Straßen, die sich scheinbar endlos durch die Südstaaten ziehen, während in "Stand by me" dies von der Eisenbahnschiene verdeutlicht wurde. Kevin Reynolds schildert in seinem Film mit seltener atmosphärischer Dichte, wie seine Figuren mit Ausgelassenheit der bevorstehenden Hölle von Vietnam zu entfliehen versuchen. Obwohl die Charaktere das Thema selten zu Sprache bringen, hängt das, was sie möglicherweise dort erwartet, wie ein Damoklesschwert über ihnen und wirft einen Schatten auf ihren spaßigen Ausflug. Reynolds lässt ein paar Mal geschickt die Stimmung von einer Sekunde zur anderen kippen, wie z. B. bei der Friedhofsszene, auf der die Groovers ein Feuerwerk abbrennen und sich der Friedhof für Kenneth und Gardner plötzlich in ein (vietnamesisches?) Schlachtfeld verwandelt. Während der Hochzeit, die die letzten zehn Minuten des Films ausmacht, verzichtet Reynolds fast völlig auf Dialoge. Er setzt nur auf Blicke und Gesten und lässt die Kamera durch die Hochzeitsgesellschaft gleiten. Die letzte Szene, in der Kevin Costner in dieser lauen Nacht von einem Felsen das Ende der Hochzeit beobachtet und dabei zusieht, wie langsam die zahlreichen Lichter verlöschen, ist für mich eine der schönsten Schlußszenen, die ich je in einem Film sah.

Dieser Streifen hat eine einzigartige Atmosphäre und weder Kevin Reynolds und Kevin Costner, die sich bei den Dreharbeiten zu "Waterworld" auf ewig zerstritten haben, haben danach einen ähnlich guten Film abgeliefert.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erinnerungen an das Ende der Schulzeit 18. März 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Für mich weckt der Film vorallem Erinnerungen an das Ende der eigenen Schulzeit. Wir haben uns damals regelmäßig im Haus eines Freundes getroffen, gegrillt, den Biervorrat des Hausherrn geplündert und: Filme geschaut!
"Klassiker" wie Evil Dead, Blues Brothers, Rocky Horror Picture Show, Leben des Brian und auch: "Fandango"
Die Stimmung des Aufbruchs in eine neue Lebensphase, der Zusammenhalt unter Freunden,.......
Ton und Bild des Films sind dem Alter entsprechend, obwohl ich mir schon eine Aktualisierung besonders des deutschen Tons gewünscht hätte.
Aber: der Film lebt nicht von technischen Tricks sondern von seiner Handlung und von daher ist dies durchaus zu akzeptieren.
Also: 2 Punkte für die sentimentalen Erinnerungen, 2 Punkte für den Film, kein Punkt für Bild/ Ton.

......

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