Mir geht's genau wie Mandoline. Die Geschichten der Fünf Freunde sind immer wieder schön und spannend. An den Hörspielen gefällt mir besonders gut der Mix, in dem einiges vom Erzähler, aber viel auch von den Sprechern dargestellt wird. Das ergibt insgesamt einen etwas ruhigeren und leichter verständlicheren Ablauf als wenn alles von den Sprechern umgesetzt wird, ist aber trotzdem abwechslungsreicher als ein rein gelesenes Hörbuch. Das Englisch an sich ist deutlich gesprochen und eben auf Kinderbuchniveau, so daß man prima mitkommt (finde ich).
In "Five on Treasure Island" (Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel) lernen die Fünf Freunde sich kennen und erleben ihr erstes Abenteuer. Ein Wrack wird im Sturm vom Meeresgrund hochgehoben und auf die Steine kurz hinter der Felseninsel gespült. Die Fünf Freunde untersuchen es und finden dort ein sehr interessantes Kästchen ... "Five on a secret trail" (Fünf Freunde wittern ein Geheimnis) spielt später; die Fünf campen im Moor und stoßen dort auf einen verrückten Jungen, römische Ausgrabungsstätten und finstere Gestalten, die nachts in einer Hütte herumwühlen ...
Ich höre die Fünf Freunde-Hörspiele über MP3-Player beim Joggen. Eine Folge dauert rund eine Stunde, also optimale Länge für eine hübsche Joggingrunde. Und wenn man keine Runde zur Verfügung hat, sondern irgendwann umdrehen muß, hilft einem der musikalische Zwischenstop auf der Hälfte, der mit Sicherheit noch aus den Kassettenzeiten kommt, wo auf der Hälfte die Kassette umgedreht werden muß. Der Kopf ist beschäftigt, die Beine laufen vor sich hin, und man tut noch was für sein Englisch. Prima auch zum Überwinden des inneren Schweinehundes. Man darf nur "Fünf Freunde" hören, wenn man auch wirklich Joggen geht ;-)