Purer Zufall hatte mich zu diesem Film geführt - zunächst war da nur der Name "Nicolas Cage". Und da kann man nun wirklich kaum etwas verkehrt machen, oder? Also, ab in den Einkaufswagen.
Im Hintergrund hörte ich dann die unverbesserlichen Kenner rufen:"Frauenfilm!"
Was, zum Henker ist denn ein Frauenfilm? Keine Ahnung, aber ich wurde doch etwas misstrauisch.
Der Film zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, daß man doch nicht unbedingt glücklich sein kann, wenn man (fast) alles hat. Da ist der mit einem Augenzwinkern präsentierte Blick auf das, was hätte sein können. Und Nicolas Cage wächst da in eine neue Rolle hinein und kann ihr überaus positive Momente abgewinnen. Ein knallharter Bänker wird charmant weichgekocht. Das neugewonnene Familienleben beschert ihm Höhen und Tiefen, die guten und die schlechten Seiten. Und scheinbar gefällt ihm, was er da hätte erleben können. Doch leider ist es nur ein "war wäre, wenn".
Nicolas Cage beweist auf ein Neues sein Können als abwechslungsreicher Schauspieler und bewegt sich an der Seite der charmanten Tea Leoni in die Herzen der Zuschauer.
Fazit: Ein Frauenfilm? Keine Ahnung, ist mir auch egal, der Film hat fürchterlich Spaß gemacht und verdient hier absolut zu Recht die volle Punktzahl. Und seien wir doch mal ehrlich, mancher hat bei dem Film doch die eine oder andere "na, sie wissen schon" weggedrückt.