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Familienkrankheit Alkoholismus: Im Sog der Abhängigkeit Taschenbuch – 1. April 2010


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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [73kb PDF]
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 4 (1. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499626012
  • ISBN-13: 978-3499626012
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,3 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ursula Lambrou, Jahrgang 1943, arbeitet im Bereich der Suchtprophylaxe und ist von Beruf Diplom-Pädagogin. Sie hat im Rowohlt Taschenbuch Verlag außerdem veröffentlicht: Helfen oder aufgeben? Ein Ratgeber für Angehörige von Alkoholikern (rororo 19955). Kontakt: U.Lambrou@gmx.net www.familienkrankheit-alkoholismus.de

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan Kleiber HALL OF FAME REZENSENT am 21. Januar 2005
Format: Taschenbuch
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...von "erwachsenen Kindern" aus Alkoholikerfamilien. Ursula Lambrou stellte als selbst Betroffene irgendwann fest, dass sie in ihrem Erleben und Verhalten anders ist als Menschen in ihrer Umgebung. Zufüllig entdeckte sie in Gesprächen mit zwei anderen Betroffen, dass es erstaunliche Parallelen gibt und führte daraufhin zahlreiche Interviews, deren Erkenntnisse sie in diesem Buch veröffentlicht.
Dabei zeigt sie tiefe Einblicke in die Gefühlswelt, Zerrissenheit und den Teufelskreis von Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit. Die Auswirkungen innerhalb der Familie stellt sie anschaulich dar und zeigt, dass selbst nicht-abhängige Kinder aus Alkoholikerfamilien dennoch typische, einschränkende Verhaltensmuster und Selbstzweifel entwickeln und diese lange Jahre beibehalten.
Ich denke, das Buch kann für Betroffene und deren Angehörige eine große Entlastung sein in dem Sinn, als es aus der vermeintlich isolierten Schicksalhaftigkeit herausführt, sonst eher unausgesprochene Befindlichkeiten greifbar werden läßt und auch Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Wer dagegen so überhaupt 'nicht-betroffen' ist, dennoch beispielsweise im Reha-Bereich arbeitet, findet mit dem Buch sicherlich zu einem tieferen Verständnis von Abhängigkeit - meiner Meinung nach durchaus auch auf andere Abhängigkeiten übertragbar - und neuen Impulsen für die Praxis. Einfühlsam, verständnisvoll, aufschlußreich, lesenswert und zum Thema Alkohol einmalig gut --- verdiente 5 Sterne.
~
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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Ich habe durch einen kleinen Artikel in einer Zeitschrift das Buch entdeckt. Bei der Lektüre kamen mir die Tränen. Die eigenen Verhaltensweisen und "Erlebniswelten" werden auf einmal normal. Das wichtigste ist, dass einem bewusst wird man ist nicht alleine mit diesen Problemen und man hat keine SCHULD am Problem der Eltern.
Tolles Buch; ich möchte sagen fast einzigartig zu dem Thema: Erwachsene Kinder.
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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. August 2003
Format: Taschenbuch
Beim Lesen dieses Buches habe ich nur geweint. Es war, als ob jemand mein Leben beschreibt. Ich schaute in einen Spiegel. Zu allen Themen habe ich mich wiedergefunden. Was man als Betroffener nicht aussprechen kann oder will, hier ist jedes Wort Wahrheit.
Man kehrt zurück in die Zeit der Hilflosigkeit.
Die Erkenntnis, die dieses Buch vermittelt, ist, dass Handlungsweisen und Empfindungen Erwachsener Kinder in ihrer ganzen Tragweite zwanghaft so sein müssen.
Das Zusammenleben, die Gefühle, die eigene Wertigkeit - in der Zeit der Kindheit wird für die wichtigsten Lebensgrundlagen die Basis geschaffen und so, wie man es hier lernt, ist es „normal". Es gibt ja kein andere Form des vor-Lebens.
Das Wunderbare für mich an diesem Buch ist: Das eigene Tun und Handeln wird plötzlich ganz klar, man erkennt Zusammenhänge und weiß endlich, warum man was tut, warum man so ist, wie man ist und - und das ist das Wichtigste - :
Dass man lernen kann, zu sagen: Ich habe keine Schuld.
Alle Erwachsenen Kinder sollten dieses Buch lesen. Ich danke der Autorin. Auch in meinem reifen Alter kann ich dadurch lernen.
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54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 16. Juli 2005
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mir persönlich war und ist dieses Buch eine große Hilfe. Es zeigt jedem Kind eines Alkoholabhängigen, dass man, so wie man ist, normal ist, und dass man sich aufgrund seiner Verhaltensweisen, seinen Ängsten und Selbstvorwürfen nicht schämen muss. Man lernt, dass diese Gefühle normal sind und man lernt, mit ihnen umzugehen (auch wenn es schwer fällt). Dieses Buch gab mir endlich den Mut, eine ambulante Therapie zu beginnen, ich lerne langsam, MEINE Bedürfnisse zu erkennen und zu achten.
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76 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. April 2002
Format: Taschenbuch
Ein Buch, daß einen mitten in der Leere trifft, von der man nicht weiß und nicht wagt zu vermuten woher sie kommt. Die Autorin schafft es mit ihren Worten einem dort näher zu kommen, wo man sonst keinen hineinläßt. In die verdrängten aber nie vergessenen
Erlebnisse und Gefühle, die man als Kind durchleben musste. Sie macht einem Mut sich endlich selbst helfen zu wollen und sich endlich selbst ausreichend "wichtig" zu nehmen, denn genau daß haben "Erwachsene Kinder" nie gelernt. Schließlich war der Alkohol immer wichtiger als man selbst. Dieses Buch ist ein Spiegel, in dem man sich wiedererkennnen kann. Ein Spiegel, der zuläßt sich mit anderen Augen (und endlich den eigenen Augen) zu betrachten. Für jeden Betroffenen, egal welchen Alters, und auch für die Angehörigen/Partner von "Erwachsenen Kindern" ein sehr lesenswertes Buch.
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49 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Petra Kruse am 25. Februar 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Nach langem Suchen nach einer geeigneten Lektüre, in der nicht nur gute Ratschläge und das übliche drin steht, bin ich - leider durch Zufall - auf dieses tolle Sachbuch gestoßen. Obwohl ich immer dachte, man ist völlig allein mit diesen Dingen, war es sehr gut für mich zu wissen, dass noch viele andere Menschen mit diesen Problemen zu tun haben. Durch das Lesen habe ich viele neue Anstöße bekommen künftig so zu handeln, dass es mir besser geht. Wäre schön, wenn so ein Buch richtig groß veröffentlicht wird.
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