Grundsätzlich stehe ich einer Ehe/Familie usw. positiv gegenüber.
Jedoch halte ich nicht sonderlich viel von diesem Buch, welches nach außen hin gute Absichten ausstrahlt. Bei einer Person wie Ursula von der Leyen halte ich es für HÖCHST fragwürdig ob da wirklich die Familie oder nicht doch noch andere Motive im Vordergrund stehen. Dieser Beigeschmack zieht sich durch das ganze Buch. Setzt man sich etwas kritischer mit der Thematik und auch mit der Handlungsweise(!) der Politikerin auseinander, so erhärtet sich dieser Verdacht.
Zitat Kurzbeschreibung: "Dieser Band bilanziert ihre Wirkungen für Unternehmen und Gesellschaft während der letzten vier Jahre."
und: "Um diesen neuen Lebensrealitäten im 21. Jahrhundert gerecht zu werden, ist eine politische Gesamtstrategie erforderlich." - vier Jahre. Wenn man bedenkt, dass die Autorin eine hochrangige Politikerin im Amt ist, müssten doch bei der Aussage alle Alarmglocken angehen. In meinen Augen ist das strategisch geführter Wahlkampf! Das eigentliche Thema scheint Fr. v. d. Leyen genauso wichtig zu sein wie die "Lebensrealitäten im 21. Jahrhundert", welche sie durch aktive und nutzlose Zensuren im Netz durchsetzt, anstatt effektiv mit Löschungen vorzugehen und die Befürchtungen von weit mehr als 130.000 Bundesbürger (epetition) nicht nur ignoriert, sondern darüber hinaus noch bestätigt!
Und von SO jemandem kommt was über Zusammenhalt, Familie und Vertrauen!?
DIESES Buch kann ich KEINEM empfehlen...