Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 0,92
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von biblion1
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Sofortversand aus Deutschland. Artikel wiegt maximal 500g. Andere Illustration des Einband. Einband mit Kratzspuren.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Die Familie Moschkat: Roman Taschenbuch – 1. Oktober 1986

5 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 3,36
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 0,92
13 gebraucht ab EUR 0,92

Australien in Wort und Bild
Lassen Sie sich von unseren Buch-Tipps rund um den fünften Kontinenten inspirieren und tauchen Sie ein in die Fülle der Naturwunder und urbanen Meisterleistungen. Hier klicken

Hinweise und Aktionen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Manchmal liegt der Weg zum Glück in der Vergangenheit
Anzeige Jetzt entdecken

Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Familie Moschkat
OT Di familie MuschkatOA 1950 (Vorabdruck 1945–48 in Jewish Daily Forward)DE 1984 Form Roman Epoche Moderne
Mit Die Familie Moschkat hat Isaac Bashevis Singer dem jüdischen Warschau der Zwischenkriegszeit ein Denkmal gesetzt. Wie seine anderen Romane, schrieb Singer auch diesen in jiddischer Sprache.
Inhalt: Die Romanhandlung setzt kurz vor dem Ersten Weltkrieg ein und endet mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Warschau 1939. Singer schildert den moralischen Zerfall einer wohlhabenden jüdischen Warschauer Kaufmannsfamilie. Auslöser für den Untergang ist der Vorstoß der Moderne in das traditionelle jüdische Leben, das noch biblischen Gesetzen folgte. Im Mittelpunkt des Romans steht Euser Henschel, ein mittelloser Student aus der Provinz, der in Warschau Mathematik und Philosophie studieren will. Dank eines Empfehlungsschreibens und einiger Zufälle erhält er Zugang zur Familie Moschkat, deren 80-jähriges Oberhaupt Meschulam zum dritten Mal geheiratet hat, was in den Reihen der zahlreichen bedürftigen Verwandten für Entsetzen sorgt. Seine neue Ehefrau bringt ihre Tochter Adele mit nach Warschau, der Moschkat im Fall einer Heirat eine beträchtliche Mitgift versprochen hat. Diese Mitgift im Auge, wirbt Henschel um Adele, obwohl er sich längst in Moschkats Enkelin Hadassa verliebt hat. Mit dem plötzlichen Tod Meschulams zerbricht das einigende Band der Familie. Die einzelnen Personen verfolgen egoistische Ziele und fühlen sich nicht mehr an moralische Gebote der jüdischen Tradition gebunden. Obwohl Hadassa mit ihrem frommen Mann Fischel Kuttner ein gute Partie gemacht hat und Adele vom verantwortungslosen Henschel ein Kind erwartet, beginnen Hadassa und Henschel eine leidenschaftliche und offene Liebschaft, die gegen alle gesetzten Normen verstößt. Der Verlust der jüdischen Gesetzesliebe führt zu Werteverlust und Orientierungslosigkeit, die dem stärker werdenden Einfluss von Außen nichts mehr entgegensetzen kann. Der Roman endet mit den Sätzen: »Der Tod ist der Messias. Das ist die Wahrheit« – eine zentrale Aussage in Singers Werk, der im Tod auf der Erde die einzige gewisse Erlösung sieht.
Wirkung: Trotz der Ausstrahlungskraft des Romans auf Generationen, die das Schtetl nicht mehr selbst erlebt haben, erreicht Singer in der Darstellung jüdischen Lebens in Osteuropa nicht die emotionale Tiefe eines R Scholem Alejchem. W. Z.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Isaac Bashevis Singer wurde am 14. Juli 1904 in Radzymin in Polen geboren und wuchs in Warschau auf. Er erhielt eine traditionelle jüdische Erziehung. Mit 22 Jahren begann er, für eine jiddische Zeitung in Warschau zu schreiben, erst auf hebräisch, dann auf jiddisch. 1935 emigrierte er in die USA und gehörte dort bald zum Redaktionsstab des ›Jewish Daily Forward‹. 1978 wurde ihm für sein Gesamtwerk der Nobelpreis für Literatur verliehen. Für Aufsehen sorgten auch die Verfilmungen seiner Werke ›Freinde, die Geschichte einer Liebe‹ und ›Jentl‹. Am 24. Juli 1991 starb Singer in Miam.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

5.0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Siehe die Kundenrezension
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Von Code am 12. September 2007
Format: Taschenbuch
Wer mehr über das Leben der Juden vor dem Holocaust in Polen erfahren will, sollte Die Familie Moschkat lesen. Es ist Geschichte des Verfalls einer Familie, die Schilderung vieler unterschiedlicher Ansichten einer Welt gegenüber, die ihn den Wahn der Nazis einmünden wird. Singer erzählt von leichter Hand, wie sich die Dinge ändern, die Menschen einer rasenden Welt hilflos gegenüberstehen. Der Glauben steht gegen die Aufklärung, die Moderne gegen die Tradition, alt gegen jung. Reb Meschulam Moschkat löst einen Skandal aus, als er eine Frau heiratet, die in seinen Kreisen nicht geachtet wird. Liegt erst alles in Scherben, sieht man zurück und denkt, damit hat es angefangen.

Singer versammelt in seinem Roman alle Seiten menschlicher Schwächen, die unweigerlich den Untergang in sich tragen. Die einen werden ihm fröhlich entgegensehen, die anderen verzweifelt gegen ihn ankämpfen, die meisten überrascht davon werden. Singer führt uns in eine Welt, die wir vermissen, weil es sie so nicht mehr gibt. Seine Familie Moschkat mag scheitern, doch Singer mag seine Menschen, auch wenn sie nicht perfekt sind. Scheitern, wie niemand zu scheitern wagt, hat Beckett einmal gesagt. Und so steht die Familie Moschkat und ihr Leben in Polens bis zum zweiten Weltkrieg einzigartig dar.
Kommentar 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Ähnliche Artikel finden