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Falsche Opfer - Tiefer Schmerz: Zwei Bestseller in einem Band
 
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Falsche Opfer - Tiefer Schmerz: Zwei Bestseller in einem Band (Broschiert)

von Arne Dahl (Autor), Wolfgang Butt (Übersetzer)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 812 Seiten
  • Verlag: Piper (April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492251692
  • ISBN-13: 978-3492251693
  • Originaltitel: Upp till toppen av berget. Europa Blues
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 79.016 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist zum Verzweifeln. Dem schwedischen Ermittlerteam Paul Hjelm und Kerstin Holm bietet sich ein chaotisches Bild: Zum Zeitpunkt der Tat wurde die Szenekneipe Kvarnen offensichtlich von einer regelrechten Schar multikultureller Wahnsinniger bevölkert. Schnöselige Yuppies, einander spinnefeinde Fantrupps zweier Fußballteams, Schwule zwischen Damenkränzchen, sinistre Jugoslawen und mittendrin Per Karlsson, ein seltsamer junger Intellektueller, der, als es passierte, seelenruhig Ovids Metamorphosen las. Die ohnehin aufgeladene Atmosphäre in der brodelnden und vollen Kneipe begann zu kippen, bis in einer Massenschlägerei einem Fan mit einem Bierseidel der Schädel zertrümmert wurde. Nun will keiner etwas gesehen haben. Wie gesagt, es ist zum Verzweifeln!

Eigentlich kleine Fische für die Top-Ermittler der ehemaligen A-Gruppe der Reichskriminalpolizei (nein, wir befinden uns in Schweden). Doch wie gewohnt ist bei Arne Dahl das Kleine eng mit dem Großen verknüpft. So auch die mysteriöse Explosion in einer Zelle im Hochsicherheitsgefängnis von Kumla, die einen Ex-Jugoslawen als unappetitliches Puzzle an der Zellenwand verewigt. Verwirrend häufige Szenenwechsel und ein enormes Personenaufkommen leiten den nunmehr dritten Fall der einst so legendären Spezialeinheit ein. Nach den desaströsen Ereignissen um den Kentuckymörder (festgehalten in Dahls letzem Buch, Böses Blut) aufgelöst, scheint es nun, dass sie dringender denn je gebraucht wird!

Der Leichenberg wächst beunruhigend schnell. In einem (für den Leser wenig magenschonenden) Bandengemetzel bleiben fünf Mitglieder auf der Strecke. Grund für das Blutbad war offensichtlich ein mysteriöser verschwundener Aktenkoffer. Bald watet die A-Gruppe in einem menschlichen Morast aus Neonazis, Pädophilen, Kriegsverbrechern aus Ex-Jugoslawien, mittendrin ein Junge, der gerne Ovid liest. Am Ende droht gar ganz Stockholm zu leuchten. Und das nicht der Mittsommernacht wegen!

Breiten Raum in Dahls ohnehin prallvollem Plot nehmen die Biografien der Polizisten ein, Charaktere, mindestens ebenso gebrochen und seelisch zerklüftet wie jene, die sie bekämpfen sollen. Zehn Romane sind angekündigt, in denen jeweils eines der A-Mitglieder im Mittelpunkt stehen soll. Für den Fall, dass Arne Dahl seine etwas ausufernde Räuberpistolenlyrik und manch leerlaufenden Wortwitz bändigt, darf man mächtig gespannt sein. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ein glänzender - neuer - Fall mit der Stockholmer Sondereinheit um Paul Hjelm und Kerstin Holm
Per Karlsson hat nichts gesehen. Nicht einmal den brutalen Mord an dem jungen Mann, der am Tisch neben ihm erschlagen wurde. Karlsson gibt vor, in Ovids "Metamorphosen" versunken gewesen zu sein. Kurz darauf ereignet sich auf einem Industriegelände unweit des Tatorts eine blutige Auseinandersetzung: Zwei verfeindete Banden wollen einen Aktenkoffer an sich bringen, der den Schlüssel zu einem Banksafe enthält. Als die Polizei eintrifft, fehlt von dem Koffer jedoch jede Spur. Die Stockholmer Sondereinheit um Paul Hjelm jagt zwei Verdächtige: Sonja, die Tochter eines der Bandenführer und Per Karlsson. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Krimiserie der Spitzenklasse, 19. Oktober 2005
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)   
Rezension übernommen von: Falsche Opfer (Taschenbuch)
Nach der ziemlich desaströsen Lösung des Kentuckymörder-Falles im letzten Buch „Böses Blut“ ist das A-Team aufgelöst worden, und seine Mitglieder gehen ihre eigenen Wege.

Als zu Beginn des neuen Buches in einem Lokal mitten in den Auseinandersetzungen zweier Fußball-Fangruppen ein junger Mann tödlich mit einem Bierkrug verletzt wird, beginnen Paul Hjelm und Kerstin Holm, die erst seit einigen Wochen wieder zusammen arbeiten, zu ermitteln. Mit der den beiden eigenen Intuition – die sich mehr und mehr aus ihrer besonderen (Liebes) beziehung erklärt – „riechen“ sie sozusagen den dahinter verborgenen dicken Fisch.

Nach einer mysteriösen Explosion im Gefängnis von Kumla und einem wahren Gemetzel beim Gefecht zweier konkurrierender Banden, wird das alte A-Team rekonstituiert und beginnt langwierige Ermittlungen.

Der Leser wird konfrontiert mit einer auch politisch explosiven Mischung aus Neonazis, Pädophilen, Kriegsverbrechern aus Jugoslawien und einer geheimnisvollen Spur bis hin zum Mord an Olof Palme, die aber nicht aufgelöst wird.

Wie in seinen beiden Büchern zuvor legt Arne Dahl große Sorgfalt in die Schilderung der Biographien seines A-Teams. Mit jedem Band kommen sie dem Leser näher.

Und so wie er in die Aussagen und Gedankengänge seiner Hauptpersonen immer wieder scharfsinnige und bissige Analysen gesellschaftlicher und politischer Vorgänge einflicht, mausert sich Dahl zu einem ähnlichen Chronisten schwedischer Gegenwart der Jahrtausendwende, wie das Sjöwall/Walhö in den siebziger Jahren waren.

Die Bücher sind nicht leicht zu lesen. Dahl präsentiert immer eine Fülle von Personen, Geschichten und Nebengeschichten, die sich erst langsam zu einem raffinierten Plot verdichten, wie ihn so nur wenige zu konstruieren in der Lage sind.

Man darf auf die nächsten Bücher sehr gespannt sein.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klug und kurzweilig, 8. August 2005
Rezension übernommen von: Falsche Opfer (Taschenbuch)
Der dritte Dahl- Roman um die Sonderermittler der A-Gruppe steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach. Ganz im Gegenteil kommt der dritte Teil der Serie sogar noch etwas kurzweiliger daher.
Eine Auseinandersetzung zwischen Fußballfans endet mit einem Totschlag. Dieses banale Verbrechen bildet den Auftakt zu einer Dahl-typischen brutalen Mordserie, in derem Zuge sich die zersplitterte A-Gruppe wieder zusammenfindet. Eine rasante, spannende und äußerst komplexe Ermittlung beginnt, in der alle Mitglieder der A-Gruppe gleichermaßen an ihre Grenzen gehen müssen.

Wie gewohnt konstruiert Arne Dahl einen komplexen Kriminalfall, nur gelingt es ihm diesmal noch besser seinem Ermittlerteam Konturen zu verleihen. Alle Mitglieder machen Entwicklungen durch und werden für den Leser transparenter. Die Schilderungen dieser oft privaten Randbegebenheiten mögen manchem störend erscheinen, mir haben sie äußerst gut gefallen und mir die Figuren erstmals richtig nahe gebracht. So stehen Paul Hjelm und Kerstin Holm keineswegs im Mittelpunkt, sondern allen Ermittlern wird in etwa der gleiche Raum eingeräumt.
Wenn man über die Authentizität des Falles auch geteilter Meinung sein kann, so vermag Dahl einen hervorragenden Spannungsbogen zu entwickeln, schildert glaubhaft die Ermittlungsfortschritte und lässt auch die Bösewichte nicht zu oberflächlich daherkommen.
Mir hats gefallen und zwar sehr gut. Weiter so.

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schwarzer Humor schwedischer Art - Spannung - Logisch - Perfect!, 17. Mai 2007
Das Hörbuch Falsche Oper" von Arne Dahl ist ein Garant dafür, dass mann die 6 CDs ratz-fatz durchhört. Spannung pur!


Kurze Inhaltsangabe:

Die schwedische Sondereinheit zur Aufklärung von Gewaltverbrechen (kurz A-Gruppe)ist aufgelöst, und die ehemaligen Ermittler sind nach diversenen fehlgeschlagenen Einsätzen (Pannen...) in alle Ecken Schwedens versetzt.

In einer Kneipe kommt ein Fußballfan um - mit einem Bierkrug erschlagen. Eigentlich ein Routineeinsatz für Kerstin Holm uns ihren Kollegen (beide ehemalige A-Gruppler).

Zwischenheitlich geht in einem Hochsicherheitsgefängnis eine Bombe hoch. Und auch hier kommen zwei der ehemalige A-Gruppe - Söderstedt und Norlander zum Einsatz. Eine perfekt berechnete Ladung pustet dem Insassen Vukotics Zelle vollständig weg.

Dieser Vukotic führt die Ermittler direkt zu Schwedens Drogenhändler Nummer 1.

Und dann geht es richtig rund.

In einem Industriegebiet gibt es eine Explosion und eine wilde Schießerei - also wer nicht sehr nervenstark ist und an und für sich mehr für englische Landhauskrimis schwärmt, sollte ab hier nicht weiterlesen und den Autor wechseln:

"Als wir herkamen, war es schon hell und wir fanden das hier vor: 5 Tote, alle erschossen. Bis auf einen, der durch eine Explosion getötet wurde. Er sitzt hier im Wagen." Shavez (ebenfalls ein ehemaliger A-Gruppler) blickte in einen ausgebrannten schwarzen Mercedes und bereute sofort auf dem Hinweg noch schnell ein Sandwich in sich hinein gestopft zu haben. Er hatte das Gefühl, dass es nur eine Stippvisite in seinem Magen machen wollte."

Hört sich vielleicht etwas wirr und kompliziert an - aber glauben Sie mir, es ist schlüssig, logisch und super spannend.

Etwas kompliziert wird es nun: Was hat bitteschön die Kneipenschlägerei mit Bomen zu tun? Warum haben sich im Industriegebiet Banden gegenseitig niedergemetzelt? Wie ist die Rolle des Drogenbosses? Und warum in Gottes Namen stoßen ausgerechnet Pädophilenjäger auf eine wirklich heiße Spur?

Showdown!


Arne Dahl hat alles gegeben - danke für diesen Krimi. Alle läuft logisch zusammen, könnte mir diesen Fall auch sehr gut im TV vorstellen.

Meisterhaft konstruiert. Showdown, Charaktäre, schwarzer Humor (nicht zu wenig...) - so muss ein Krimi sein! Die Schweden habens drauf...

Anhören - lohnt sicht. Deshalb 5*. Gute Hörstimme. Nehmen Sie sich etwas Zeit...

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5.0 von 5 Sternen Hervorragend Schwedisch
Komplexe, spannende Handlungen. Ausgezeichnet beschrieben. Die Ermittlergruppe kann man sich lebhaft vorstellen mit allen ihren Stärken und Schwächen - und auch allen Spannungen... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von M. Michael veröffentlicht

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Vor 23 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Namenwirrwarr und abstruse Handlung
Ist ja schön, wenn man zur Abwechslung mal einige für unsere Ohren fremd klingende Namen hört, aber ich habe nach kurzer Zeit vor lauter Schweden und Serben nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2007 von Rolf-Juergen Kraemer

2.0 von 5 Sternen gewollt aber nicht gekonnt...
Dahls Figuren sind zu stark überzeichnet, zu effekthascherisch, zu grell. Die Themen sind ein übel konstruiertes Sammelsurium an dem was Dahl als politsch aktuell und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2006 von Philip Düwel

3.0 von 5 Sternen Man kann es lesen
Diese Folge ging noch. Diesmal ist er unter 10000 Adjektiven geblieben. Der Plot ist natürlich ein übles Konstrukt, das nur durch die Irreführung einigermaßen... Lesen Sie weiter...
Am 22. Dezember 2005 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen kein vergleich
hab ganz schön lange gebraucht, bis ich mich endlich
zum ende durchgekämpft hab.
nach "misterioso" und "böses blut" mußte ich auch
"falsche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2005 von mayor

2.0 von 5 Sternen Gute Story - schwache Umsetzung
Das Buch sprudelt nur so über an Ideen. Aber hier liegt wohl auch die Schwachstelle. Der Autor schafft es leider nicht, die vielen losen Handlungsstränge miteinander zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2005 von Mario Hoffmann

2.0 von 5 Sternen Konstruiert und langatmig, ziemlich brutal
Am Reißbrett entworfene Figuren,eine ganz interessante Story. Leider wieder sehr brutale Action, zum Glück sind wenigstens die pädophilen Verbrechen nicht zusehr ausgemalt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2005 von Heimat zu Hause

4.0 von 5 Sternen Spannend und verwirrend
Am Anfang haben mich die parallel laufenden Handlungsstränge beim Lesen etwas
angestrengt. Ein ganzer haufen schwedischer Namen, verschiedenste pesönliche Einblicke, ich war... Lesen Sie weiter...
Am 8. August 2005 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Arne Dahl, der bessere Mankell?
Nach einigen Henning-Mankell-Krimis ist "Falsche Opfer" mein erster Roman von seinem Landsmann Arne Dahl gewesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2005 von Thomas BTF

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