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Fallers große Liebe: Roman Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2010

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 4 (1. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492053564
  • ISBN-13: 978-3492053563
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,8 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.231 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ich wurde am 22. April 1953 in Esslingen am Neckar geboren, als ungeplantes, aber willkommenes viertes Kind von Annelise und Karl Bayer. Mein Vater, ein stiller, einsamer Mensch mit unerreichbar hohen Ansprüchen an sich und seine Umgebung, war damals noch Berufsberater beim Arbeitsamt, und meine Mutter, deren Leben sich in größerer Bodennähe abspielte, Hausfrau. Die ersten sechs Jahre meiner Kindheit waren glücklich, alles drehte sich um Ritter, Indianer, Geheimbünde und Obstklau, aber dann sah ich Fotografien vom Völkermord im Dritten Reich, und etwa zur selben Zeit entpuppte sich die Ehe meiner Eltern als eine Hölle, der sie beide nicht entkamen.

Als ich nach Stuttgart in die Schule kam, war mein Vater Lehrer geworden in Tübingen, dort blieb er die Woche über, und kam nur Mittwochs und am Wochenende nach Hause, oft, um die angesparten Strafen zu exekutieren.

Anfangs war ich ein guter Schüler, alles fiel mir leicht, und meine Lehrerin liebte mich so sehr, dass sie mir sogar verzieh, als ich beim Bestehlen meiner Mitschüler erwischt wurde. Ich las viel und wurde ein Stubenhocker, die Ritter, Indianer und Geheimbünde vollbrachten ihre Heldentaten mehr und mehr zwischen zwei Buchdeckeln, und ich war öfter dort bei ihnen als draußen in der Nachbarschaft, wo man Hasen schlachtete, Gartenzwerge hielt und eine Katze an der Leine spazieren führte.

Wir zogen um nach Tübingen, und in meiner neuen Klasse waren alle Rollen, außer der des Oberbösewichts, Klassenclowns und Chefrenitenten schon vergeben, also übernahm ich die und spielte sie für einige Jahre, sehr zum Verdruss der meisten Lehrer und Leidwesen meiner Eltern, die jetzt beide an dieser Schule unterrichteten. Und natürlich wurde ich ein schlechter Schüler.

Dann drehte sich alles schneller: Rock'n Roll, Hippies, Pubertät, Liebe, Aufruhr - ich ging ohne Abitur von der Schule, spielte zuerst Gitarre später Schlagzeug in verschiedenen Bands, begann, an der Kunstakademie Stuttgart bei Professor Rudi Haegele Malerei zu studieren, unterbrach das Studium für den Zivildienst in der Villinger Jugendherberge, setzte es danach fort und begann, parallel dazu, meinen Lebensunterhalt als Liedermacher zu verdienen.

Zuerst mit einem, dann einem zweiten Kollegen, dann allein und dann mit einer ständig wachsenden Band spielte ich in Jugendzentren, Kneipen, Clubs, auf Festivals, nahm Platten auf, heiratete, magerte ab und vertraute den falschen Personen.

Meine Ehe wurde geschieden, mein Plattenvertrag nicht verlängert, das Finanzamt schickte einen Steuerprüfer, und auf einmal waren meine Musiker weg, mein Lastwagen, der Flügel, die Verstärkeranlage und das Erbe, das mein Vater mir hinterlassen hatte.

Ich zog nach Freiburg, meiner nach sechzehn Jahren wiedergefundenen großen Liebe hinterher, begann Bücher zu schreiben, hatte Glück damit, heiratete wieder und zog nach Staufen im Breisgau, wo ich jetzt seit über zwanzig Jahren lebe.

Eine Zeitlang war ich hauptsächlich mit Drehbüchern für Fernseh- und Kinofilme beschäftigt, habe gelernt, die Frustration über das, was am Ende dabei herauskam zu ertragen und war überglücklich, wenn ein Film tatsächlich auch mal für meine Augen schön geraten war.

Nach langer "Romanpause" habe ich dann wieder Courage und Leidenschaft gefunden und "Das Aquarium" geschrieben. Dann "Die gefährliche Frau", "Singvogel", "Eine kurze Geschichte vom Glück", "Aprilwetter" und zuletzt "Fallers große Liebe". Ich hoffe, dass mir Glück, Phantasie und Leser treu bleiben und ich noch lange so weitermachen kann.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Thommie Bayer, gelingt mit Leichtigkeit, was in Wirklichkeit sauschwer ist: Er legt mit Fallers große Liebe einen scheinbar locker dahinplätschernden Männer-Unterhaltungsroman vor, der ganz beiläufig, aber immer unerbittlicher die ganz existenziellen Fragen filetiert. Große Kunst, das. Hut ab.«, in münchen

»Thommie Bayer kann etwas, das nur wenigen Autoren gelingt: Er erzeugt ein authentisches Wir- Gefühl. (…) Bayer, inzwischen an der Schwelle zum Bestseller-Autor und immer noch vorwiegend von Frauen gelesen, schreibt Liebeserklärungen an die Frauen. Doch eigentlich sind seine Bücher einfach nur wie ein gutes Gespräch unter langjährigen Freunden.«, Leipziger Volkszeitung, 14.05.2010

»Amüsanter Liebesroman.«, Ruhr Nachrichten, 04.03.2010

»Geistreich und humorvoll. (…) Die Leichtigkeit mit der der 56-Jährige die Geschichte erzählt, ist immens – auch wenn der für Bayer so typische melancholische Unterton mitklingt. Es geht um Kunst, um Musik, Literatur und teuren Wein.«, Aachener Zeitung, 20.03.2010

»Eine eindringliche, sensibel erzählte Geschichte mit der Thommie Bayer erneut unter Beweis stellt, dass er Geschichten schreiben kann, die unter die Haut gehen.«, Münstersche Zeitung, 16.03.2010

»Bayer beschreibt ein scheu beginnendes Männergespräch mit überraschender Schlusspointe. (…) Man sitzt lesend mit im Jaguar und fühlt sich bestens unterhalten.«, Hamburger Abendblatt, 12.05.2010

»Dank der tanzenden Sprache des Malers, Liedermachers und Vielschreibers Bayer ist ›Fallers große Liebe‹ dennoch keine Midlife-Litanei über verpasste Chancen geworden, sondern eine völlig unpathetische Hymne auf die Kunst, die Literatur, die Kompliziertheit der Liebe – und des Zufriedenseins.«, Berliner Zeitung, 22.04.2010

»Man könnte mal wieder Elke Heidenreich zitieren: Lesen! Ausrufezeichen. Ich würde gerne noch freundlich hinzufügen: BITTE. Und ein „Unbedingt“. Bitte unbedingt lesen. Ausrufezeichen.«, WDR, 18.03.2010

»Der letzte große Romantiker der deutschen Literatur wohnt zurückgezogen im Schwarzwald und heißt Thommie Bayer.«, Playboy -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei und war Liedermacher, bevor er 1984 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben. Neben anderen erschienen von ihm »Die gefährliche Frau«, »Singvogel«, der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Eine kurze Geschichte vom Glück« und zuletzt »Fallers große Liebe«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fräulein Mia am 28. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Fallers große Liebe" zeigt sich Thommie Bayer in bekannter Qualität, ein bisschen reifer und ruhiger vielleicht.
Das Thema: Die Liebe. Auch das überrascht nicht. Wer Bayer kennt, weiß, dass es die Suche nach einer verlorenen Liebe ist, die die Protagonisten in seinen Büchern immer wieder herausfordert.
Kaum ein anderer deutschsprachiger Autor kann so über die Liebe schreiben - ehrlich und direkt und dabei nicht kitschig oder klebrig. Man sollte sich wünschen, dass mehr Männer den Mut hätten, so zu schreiben.

Die Hauptfiguren - zwei Männer und ein Auto - fahren quer durch Deutschland und kommen sich und ihrer Geschichte und damit der unausweichlichen Konfrontation mit sich selbst immer näher. Die Spannung, die mit der Frage einhergeht, warum Faller ausgerechnet Alexander auf diese Fahrt mitnimmt, bleibt bis zur letzten Seite bestehen.

Das Setting hat mir gut gefallen, die Reise durch Deutschlands schönste Universitätsstädte auch. Wer Bücher liebt kommt hier zudem voll auf seine Kosten, denn man kriegt en passant noch ein paar Leseempfehlungen zwischen die Zeilen gelegt. Man kann das als Namedropping abtun - ich für meinen Teil hab mir zwei Bücher bestellt, die Alexander von den diversen Buchhändlerinnen empfohlen bekommt und bin schon ganz gespannt.

Ein bisschen mehr Zeit hätte ich mir und dem Buch allerdings gewünscht - manchmal hatte ich das Gefühl, mein eigenes Lese- und Mitfühltempo konnte mit dem des dunkelgrünen Jaguars nicht mithalten. Und plötzlich waren Faller und Alexander nur noch ein Blinken am Horizont.

Fazit: Spannend, berührend, unterhaltsam - schön.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mary Poppins am 2. Oktober 2012
Format: Taschenbuch
Ich lese gerade nach der Zufallsentdeckung "Eine kleine Geschichte vom Glück" alles von Thommie Bayer, ein Buch nach dem anderen. Ich versinke für zwei, maximal drei Tage in einem und tauche völlig ein in die Welt der Protagonisten, die er so intensiv spürbar, geradlinig und doch subtil erzählt. Nach "Fallers große Liebe" blieb ich sprachlos zurück. Traurig, weil mich die Wucht des Endes, das ich hier nicht verraten will, genauso getroffen hat wie Alexander - und glücklich, weil mich Literatur so treffen kann - sofern sie gut ist. Wie schafft man es, ein Buch so zu komponieren, dass am Ende gleichzeitig Trauer und Hoffnung auf einen grandiosen Neuanfang sich so verweben, dass man wieder in sein Leben tritt, quasi aus dem Buch heraus, und fortan begleitet wird, als kenne man diese Personen? Ich werde noch oft an Faller denken und in meiner inneren Welt wünsche ich Alexander viel Glück und wäre froh, irgendwann wieder von ihm zu lesen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cover am 28. Juli 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Der mittelose Storz wird eines Tages in seinem Antiquar von dem unergründlichen Faller aufgesucht. Dieser bittet ihn recht unvermittelt, ihn auf eine Deutschlandreise mit nicht genanntem Ziel mit seinem Jaquar zu chauffieren. Nach und nach wird das Muster der Reise deutlich und die Verbundenheit der beiden enger. Je mehr Faller über sein Leben und seine Liebe des Lebens - seine Frau - erzählt, verspürt Storz das verschüttete Bedürfnis sich über seine eigene große Jugendliebe Agnes Gewissheit zu verschaffen.

'Fallers große Liebe' von Thommie Bayer ist ein zeitgenössischer Roadmovie, der die Geschichte einer flüchtigen, aber dennoch bedeutungsvollen Männerfreundschaft bietet. Die Tour der beiden führt dem Leser vor Augen, was gute Gespräche auszeichnet: Bereicherung durch Lebensgeschichten und zugleich sich selbst durch die Geschichten des Anderen bestätigt sehen. Dabei ist die große Liebe des Lebens bei den beiden Protagonisten ' dem jungen Antiquar Alexander Storz und dem alternden Immobilienbesitzer Marius Faller ' der rote Faden der Geschichte. Was dem auf der Suche befindlichen jungen Storz durch den erfahrenen Faller klar wird, ist, dass man dem eigenen Leben Bedeutung verleihen, es in 'seinen eigenen Konturen auszufüllen' muss.

Wenngleich das Muster der Deutschlandreise nach und nach mit dem Abklappern der Universitätsstätte als Ort der Immobilienbesitze von Faller deutlich wird, wird bis zum Schluss der Geschichte die Story auf Spannung gehalten. Der Beigeschmack beim Lesen zu wissen, dass noch mehr als nur die Immobilien- und Große Liebe - Geschichte Motivation für diese Reise sind, ist gut konstruiert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Magnificent am 7. August 2014
Format: Taschenbuch
Eines Tages wird Alexander in seinem wenig gut laufenden Antiquariat überrascht. Herr Faller taucht auf und bietet ihm seinen kompletten Bücherschatz. Als einzige Gegenleistung soll Alexander ihn auf einer Reise quer durch Deutschland begleiten - besser noch, er soll ihn chauffieren: In einem luxuriösen Jaguar.

Zwischen Alexander und dem älteren Herrn entwickelt sich in gewitzt-charmanten Dialogen eine Freundschaft und nach und nach entpuppt sich Fallers tatsächliches Reisemotiv...

Die Geschichte ist rund, danke der locker-leichten Sprache gut zu lesen und wartet mit der einen oder anderen Überraschung auf. Es geht um die große Liebe, darum sie zu finden, gefunden zu haben, sie zu leben, nie gelebt zu haben...

Einziger Kritikpunkt für mich, dass das äußerliche Erscheinungsbild der Figur Faller und innerlich seine Gelassenheit oberflächlich beschrieben bleibt. Nichtsdestotrotz eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die ich gerne auf ihrer Reise begleitet habe und über die ich gerne noch mehr erfahren hätte.
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