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Fallen Angels
 
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Fallen Angels

Leon Lai-ming , Takeshi Kaneshiro , Wong Kar Wai    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Leon Lai-ming, Takeshi Kaneshiro, Charlie Yeung
  • Regisseur(e): Wong Kar Wai
  • Komponist: Frankie Chan, Roel A. Garcia
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Chinesisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 21. Juni 2005
  • Produktionsjahr: 1995
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009I7KVK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.484 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fallen Angels war ursprünglich als ein Teil von Chungking Express, dem wohl berühmtesten Film des Regisseurs Wong Kar-Wai, geplant, aber schließlich ist er gewachsen und hat seine ganz eigene deliriende Form angenommen. In vielerlei Hinsicht mag Fallen Angels sogar der bessere Film sein, eine dunkle, wilde Achterbahnfahrt durch die Welt des nächtlichen Hongkong. Ein Teil des Films ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich kaum einmal getroffen haben: einem jungen, sich ganz auf der Höhe der Zeit bewegenden Killer (Leon Lai) und der verträumten Agentin, die seine Aufträge plant. Der andere große Teil gehört einer sehr seltsamen Nebenhandlung mit einem manischen Stummen (Takeshi Kaneshiro), der jede Nacht bizarre Streifzüge durch einen geschlossenen Markt für Lebensmittel macht -- wie auch fast alles andere in Wongs Kar-wais übrigen Filmen wirkt dies possenhaft, stilisiert und ungewöhnlich bewegend, und zwar alles zur gleichen Zeit.

Es muss allerdings auch gesagt werden, dass Fallen Angels, wie eben auch seine anderen Filme, so fragmentarisch und schräg ist, dass er in gewissen Momenten die Grenze zum Unverständlichen überschreitet. Aber dann passiert plötzlich etwas Wildes oder Wunderbares wie der Augenblick, in dem der Killer den Schauplatz einer unglaublichen Schießerei verlässt und ihm prompt in einem Linienbus ein vergnügter, alter Schulfreund "auflauert". Diese Coups -- seien sie nun lyrisch, gewalttätig oder einfach nur so, dass man sich fragt, wie haben sie diese Einstellung zu Stande gebracht -- werden von Wong Kar-wai und seinem Kameramann Christopher Doyle mit all der Unverfrorenheit des bezahlten Killers durchgezogen, ganz so als wäre der Film eine Zigarette, die zwischen zwei auffällig ungezwungenen Lippen hängt. Genau aus diesem Grund haben sich viele ansonsten eher zurückhaltende Kritiker praktisch überschlagen, in dem sie Wong Kar-wai als einen der aufregendsten Filmemacher seiner Generation gepriesen haben. --Robert Horton

Produktbeschreibungen

Der junge Killer streift durchs nchtliche Hongkong und bringt fr Geld Menschen um. Seine Partnerin Agent lebt im selben schbigen Hotel, organisiert seine Termine, beseitigt seine Spuren und kundschaftet Opfer und Tatorte aus. Ihre heimliche Liebe erwidert Killer jedoch nicht. Er beginnt an seinem Job zu zweifeln, gabelt die blonde Ausreierin Punkie auf und strzt sich in einen Strudel der Exzesse...

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Filmkunst in Reinkultur! 6. März 2003
Von row-t
Format:Videokassette
Was Kultregisseur Wong Kar-Wai (Chungking Express, Happy Together, In The Mood For Love) hier aus dem Ärmel zaubert ist schlichtweg grandios. Wie zufällig scheint er sich aus der befremdlich wirkenden, überreizten 6 Millionen Neo Noir-Metropole Hong Kong fünf Menschen ausgesucht zu haben, um sie auf ihrer Suche nach Liebe und Leben mit der Kamera durch die ständig gegenwärtige Nacht zu begleiten. Kurz vor der chinesischen Machtübernahme zeigt er die pulsierende, dem ungewissen Schicksal entgegengleitende, Großstadt als schillernden Fluchtpunkt sehnsüchtiger Phantasien.

Erzählt wird die Geschichte eines jungen Profikillers der seine anonyme Tätigkeit schätzt, weil sie ihm jede Verantwortung für sein Verhalten abzunehmen scheint. Seine Aufträge bekommt er von seiner hübschen Agentin, die er kaum zu Gesicht bekommt. Sie arbeitet im Hintergrund und während seiner Abwesenheit kümmert sie sich nebenbei um seine verdreckte Wohnung und sucht in seinen Abfällen nach seiner Seele. Längst hat sie sich in ihren Boss verschaut, doch für diesen ist eine Bindung alleine schon wegen seines Berufes ausgeschlossen. Sein Job wird ihm auch immer riskanter und so beschließt er eines Tages auszusteigen. Seiner Agentin lässt er das alles aus der Entfernung wissen und hinterlässt ihr in seiner Lieblingsbar eine Münze für ein Lied aus der Jukebox ("Vergiss Ihn!").
Gleichzeitig erfahren wir vom gehörlosen He, der im gleichen Apartment wohnt wie die Agentin des Killers. Nachts bricht er in Geschäfte ein um den Betrieb zu später Stunde weiterzuführen und um somit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er zwängt harmlosen Leuten seine Dienste auf bis diese nachgeben. Später gerät er an eine eifersüchtige Verrückte, in der er sich schließlich verliebt. Doch sie braucht ihn nur als Detektiv um die falsche Schlange, die ihren Freund ausgespannt hat ausfindig zu machen oder um sich an seinen Schultern auszuheulen. Nachdem sein Vater gestorben ist versucht er sein Leben besser in den Griff zu bekommen und eröffnet einen Imbiss. In dem Etablissement trinkt auch der Killer Wong und träumt davon eine eigene Bar aufzumachen, doch sein Schicksal ist bereits besiegelt.

Mit seinem typischen, unkonventionellen und suggestiven Erzählrhythmus schafft es der Regisseur einmal mehr die inneren Seelenzustände seiner Charaktere wiederzuspiegeln. In einer reizüberfluteten, anonymen Welt, wo Zeit, Raum, Kommunikation und menschliche Bindungen längst versagt haben, suchen die orientierungslosen, nach aussen hin extrem cool wirkenden Figuren, die Wong Kar-Wai immer wieder durch geschickten und perfekt getimten Einsatz von Independent Musikstücken auflaufen lässt um mit dieser Art und Weise ihre Gefühlslagen zu kommentieren, nach Wärme und Geborgenheit. Die verwendete Bildsprache Kar-Wai's ist dabei allesüberragend. So wird man dank der ungewöhnlichen Kameraeinstellungen, der schwindelerregnden Kameraführung, der ausgereiften Montagetechniken wie Stop Motion, dem Überlappen von Bild-und Tonspur, dem Umgang mit verschiedenen Bildgeschwindigkeiten vom Zeitraffer bis zum eingefrorenem Standbild, dem Wechsel von s/w und Farbe, dem Einsatz von Handkameras, extremer Weitwinkelobjektive, oder dem bewußten Umgang mit Unschärfen, als Zuschauer in einen tranceartigen, zeitlosen Film-Raum versetzt, der einen regelrechten Rausch verursacht und den Film beinahe zu einer Sucht werden lässt. Desweiteren wird mit surrealen Motiven und haufenweise Metaphern gearbeitet um die innersten Gefühle der Figuren kunstvoll nach Außen kehren zu lassen.
Die Tonspur ist dabei ein weiteres dramaturgisches Element, welches erheblich zur Geschlossenheit beiträgt. Oftmals verbinden die geniale Musik (von Reggae, Darkwave bis Trip Hop) und die, Kar-Wai-typisch, als Off-Stimme eingesetzten lakonischen Selbstkommentare der Charaktere mehrere Einstellungsfolgen, die zeitlich wie räumlich völlig getrennt sein können.

Fallen Angels ist ein faszinierender Einblick in die von Einsamkeit und Angst geprägte Gefühlswelt einer entfremdeten, modernen Großstadtgesellschaft. Gleichzeitig aber auch ein hochstilisiertes, audiovisuelles Kunstgemälde, das sich gegen jede Form des narrativen Kinos wehrt und besonders kunstbegeisterte Filmliebhaber und Freunde des anspruchvollen und unkonventionellen Films begeistern wird. Mein persönlicher Lieblingsfilm!

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Rausch des Moments 31. März 2009
Format:DVD
Nun gut. Soll dies halt meine erste Rezension sein.

Welcher Film würde sich besser eignen als mein all-time Lieblingsfilm.
Neun Jahre ists nun her seitdem ich den Film das erste mal sah, seither viele Male mehr. Es war ein Glücksgriff den ich damals in der Videothek beging. Ich war schon gelangweilt von Hollywood bevor ich Fallen Angels sah, aber durch diesen Film schaffte ich es, die richtigen Worte für meine Kritik an Hollywood und im Gegensatz dazu Lob für Wong Kar Wais und, nicht minder, Christopher Doyle's (der Kameramann) Welt zu finden.
Es muss gesagt werden, dass diese Welt nicht jedermanns Sache ist. Evtl. ist dies aber auch der Tatsache geschuldet, dass viele zu sehr an den Handlungsablauf von Hollywoodfilmen gewöhnt sind. Ich habe den Film eigentlich fast jedem in meinem Freundeskreis gezeigt. Lediglich dem einzigen Cineasten unter ihnen gefiel der Film. Aber dieser war auch auf der anderen Seite verwirrt ob der (amerikanischen) Filmregeln die gebrochen wurden (er hat es aufgebröselt erklärt, aber behalten habe ich nicht viel (leider), sondern lediglich zum besten gegeben, dass Regeln keine Kunst machen- jaja, die Arroganz der Unwissenheit).

Was macht den Film und die beiden Antriebsmotoren des Films, Wong Kar Wai und Christopher Doyle, nun aus?
In erster Linie sticht natürlich die Kameraführung heraus. Ungewohnt, ja fast laienhaft (für den Hollywood"verwöhnten") mutet zuerst die ständige Handkamera an. Und dennoch schafft Doyle es, mit Hilfe des Fish-eye Objektivs die engen Räume, in denen gefilmt wird, plastisch darzubringen. Verwoben mit der unstrukturierten Geschichte Wong Kar Wais, den lebensnahen Räumlichkeiten (im Gegensatz hierzu die Hollywood-Sterilität der Räume, in denen immer, ja selbst im Chaos, Ordnung herrscht) eher einfachem aber wirrem und teilweise absurden Plot eingebettet in eine reale Welt, sowie sehr guter Schauspieler, wird der Blick des Zuschauers auf das Leben, besser noch, den Moment des Lebens geführt.
Wenn man sich darauf einlässt, fühlt man selbst die nachhallenden einsamen Schritte in der Bahnstation, die träumerische Art des alltäglichen, die Absurdität und den Konflikt unserer Wünsche und der Realität.

Ein anderer Rezensent kritisierte die Masturbationszene, doch eben die Stelle ist genial. Mit dem hypnotischen Lied und der darauf mitgehenden Kamera, fühlt man selbst die Ekstase, ohne das augenscheinliche selbst zu sehen. Fühlt den Rausch des Triebs, und erlebt in der Folgeaufnahme die Nüchternheit des Moments nach dem Orgasmus. Dies zu erklären bedürfte vieler Worte und wäre doch nur theoretisch, doch die Bilder im Film zeigen es plastisch.

Wer grosses Erklärkino haben möchte, sollte weiterhin westliche Filmprodukte anschauen (wobei ich hier einen Wandel erkenne und keineswegs alles kritisieren möchte was aus HW kommt).

Wer hingegen den (menschlichen) hypnotischen Rausch des Moments auf Film gebannt sehen möchte, kommt an Fallen Angels nicht vorbei. (natürlich meine laienhafte Meinung)

Ich empfehle übrigens "Ashes of Times" (chinesisch mit englischen untertiteln) von WKW als Liebesfilm. Fallen Angels ist eher eine Ode an die Einsamkeit des Individuums in einer übervollen neonlichtdurchfluteten Stadt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Melancholisch 14. November 2009
Von Friccs
Format:DVD
Wieder so ein wunderbarer Film von Wong Kar Wai. Ich kenne keinen Regisseur der Liebe und Einsamkeit besser auf die Leinwand zaubern kann als er. Zugegeben, viele seiner Filme haben kaum eine richtige Handlung. Was bei anderen Filmen eine Bankrotterklärung wäre, fällt hier kaum auf. Warum? Weil man eintaucht in die Poesie der Bilder, man lässt sich treiben von der Stimmung des Films, man wird eins mit den Protagonisten. Man versteht sie. Man leidet und freut sich mit Ihnen. Es sind die Banalitäten die den Film groß machen. Wie He seinen Vater mit der Kamera aufnimmt und sich nach seinem Tod die Kassette in Dauerschleife ansieht. Wie Michele ihren Kopf an den Wurlitzer presst und sich von der Musik treiben lässt. Das ist großes Kino. Und so viel tiefer und ansehnlicher als der hundertste Hollywoodaufguss mit seinen oberflächlichen Charakteren.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Auch wenn man nichts "versteht" - trotzdem total schön!
Fallen Angels ist für mich einer der Filme, von denen man sich wünscht, sie mögen nie zuende gehen. So wie Chungking Express, Dolls etc. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2008 von Kerstin Charlotte Becker
Sehr schön für Fans (oder die es werden wollen)
Zugegeben muss man vielleicht bei Wong Kar Wai erst mal auf den Geschmack kommen. Aber wenn man seinen Stil und den seines Kameramanns Christopher Doyle erst einmal lieben und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2008 von Thunderbird67
hypnotisch!
Ich glaube die "Macher" des Filmes haben ihr Ziel erreicht und die Sache perfekt umgesetzt, daher 5 Sterne. Der Rest ist Geschmacksache - und mein Geschmack wurde damit getroffen. Lesen Sie weiter...
Am 12. Januar 2006 veröffentlicht
Kinokunst Pur
Die etwas düsterere und sehr gelungene Fortsetzung von dem witzig-erfrischen Film Chungking Express. Bemerkenswerte Kamaraarbeit-und Führung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2005 von ifoperator
Fallen Angels-Ursprünglich der 3. Teil von Chungking Express
„Fallen Angels" sollte ursprünglich die dritte Episode zu Chungking Express werden. Doch nun ist es ein ganz eigenständiger Film geworden, der genauso wie sein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2005 von anna
hypnotisch
die story wird vielleicht nicht beim ersten mal gucken restlos klar , aber das spielt nicht wirklich eine rolle ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2005 von C. juerg
Einer der schönsten Filme überhaupt!
Wong Kar Fai's Meisterwerk mit der richtigen Mischung aus schrägem Humor und Melankolie in unglaublichen Bildern (Danke Christopher Doyle (Kamera), du bist der Beste!). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2005 von Clyde B.
sehnsucht nach den sternen eines besseren lebens
verloren im labyrinth der millionenstadt hongkong, erzählt dieser film von nebeneinander herlaufenden schicksalen. Lesen Sie weiter...
Am 28. September 2004 veröffentlicht
mesmerizing
"We all need a partner, when will I find mine ?" seems to be a theme running through all of Wong Kar-Wai's films, as well as his other ingredients: Mind-bending speed,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2002 von Alejandra Vernon
Unglaublich beidruckende Bilder
Dieser Film ist einer der Gründe wieso ich neben Animes auch noch Realfime Schaue, Eine Gefülsbetonte Story die man auf sich wierken lassen muss, Geniale schazplätze... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2001 von "xaver_e"
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