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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
10 Monate im Todeslager,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Falle mit dem grünen Zaun. Überleben in Treblinka. ( Geschichte). (Broschiert)
22 Jahre zählt der Autor, als er im Herbst 1942 aus dem Ghetto Theresienstadt ins Vernichtungslager Treblinka deportiert wird. Aufgrund seines kräftigen Aussehen sortiert in ein SS-Mann aus dem Transport der zum Tode Bestimmten aus und er wird als "Arbeitsjude" eingesetzt. 10 Monate verbringt er im Lager in unmittelbarer Nähe der Todesmaschinerie bis zum Aufstand im August 1943. Nur 54 der über 800 "Arbeitsjuden" gelingt es zu entkommen, darunter der Autor. Sein Fluchtweg führt ihn auf abenteuerliche Weise bis nach Deutschland, wo er in Mannheim im Mai 1945 von den Amerikanern befreit wird. Das erlebte Trauma bestimmt sein weiteres Leben. In der Tschechoslowakei, seiner Heimat, wird er in den Nachkriegsjahren diskriminiert und politisch verfolgt, 1968 geht er in die Schweiz und lebt dort bis 1995. Drei Jahre später sucht er mit 78 Jahren den Freitod. Vielleicht eine Parallele zum Leben des italienischen Schriftstellers Primo Levi, dem Verfasser weithin bekannter Bücher über sein Leben und Überleben in Auschwitz. Auch Levi scheint sein Trauma nie überwunden zu haben und schied 1995 freiwillig aus dem Leben. Man sollte deshalb Richard Glazars Buch "Die Falle mit dem grünen Zaun" mit Respekt lesen. Die manchmal flapsig/zynisch wirkenden Passagen mögen irritieren, aber man sollte sich vor Augen halten, daß das Erlebte unmittelbar nach Kriegsende niedergeschrieben wurde und daß Menschen, die den Todeslagern entronnen waren, sich wohl nur durch Zynismus vor den schrecklichen Erinnerungen retten konnten, die sie heimsuchten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Falle mit dem grünen Zaun,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Falle mit dem grünen Zaun: Überleben in Treblinka (Broschiert)
Zeugnisse von Betroffenen wie dieses Buch sind Dokumente,die es zu bewahren gilt, als Lebenszeichen der damals zum Tode bestimmten Menschen, derjenigen die diese bararische, entmenschlichte Tötungsmaschinerie überlebt haben: zum Gedenken an die Opfer undals Mahnung an uns und zukünftige Generationen. Kein Schicksal, kein Name sollte vergessen werden um es sinngemäß nach Paul Spiegel auszudrücken. Dieses Buch, dieses Zeugnis ist so wichtig wie zum Beispiel Primo Levis "Ist das ein Mensch?" und viele, viele andere Berichte von Überlebenden dieser Zeit des Grauens. Ein Apell an unsere Geschichtslehrer: eines dieser Bücher und Schicksale im Unterricht besprechen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So viel Phantasie...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Falle mit dem grünen Zaun (Taschenbuch)
...kann niemand haben. Dieses Buch schildert detailiert und präzise, was Richard Glazar in den wohl schlimmsten 10 Monaten seines Lebens erfahren musste.Das Buch ist sehr lesenswert, auch für Leute, die sich nicht so sehr für Politik interessieren. Es ist bedrückend und interessant, informativ und bewegend. Kurz und gut, es geht unter die Haut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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