"I will be patient as the Lord
punishes me for the wrongs I've done
against him"
oder
"Create in me a clean heart
Oh God
Restore in me
The joy of your salvation".
Dies sind nur einige Textzeilen, die verdeutlichen, dass hier ein christlicher Singer/Songwriter seine Saiten zupft. Ich gebe zu, meine Vorliebe für Lyrics, die einen sehr starken religiösen Bezug haben, hielt sich bis jetzt in Grenzen. Doch irgendwann kam die Zeit, in der ich Bands wie "Creed" (später Alter Bridge) oder eben Switchfoot (um Frontman Jon Foreman) zu schätzen lernte. In deren Liedern geht es vorzugsweise um Religion, um das Individium, den Sinn des Lebens zu finden.
Mit Jon Foreman und seinem betitelten "Fall and Winter" Album habe ich einen Singer/Songwriter gefunden, dem ich es definitiv abkaufe, wenn dieser über Gefühle, Gott und das Leben singt. Denn er bringt dies mit einer sehr leidenschaftlichen Stimme und perfekter Musik rüber. Vorwiegend simpel gehalten: So sind die Hauptinstrumente Gitarre, Piano und Clarinette. Vereinzelnt auch mal ein paar Drums und Streicher.
Doch gerade diese Einfachheit der Instrumente, deren Anwendung zum richtigen Zeitpunkt, einsetzende Chöre - dies ist alles Ausdruck einer durchdachten Platte. Und eben diese schön schaurige Atmosphäre des "Herbst und Winters" wird hier deutlich.
So ist meines Erachtens fast jeder Song ein Ohrwurm. Gibt der Platte eine Chance und lasst euch gesagt sein: Ihr müsst Sie mindestens dreimal hören, um die Genialität zu entdecken. Aber es lohnt sich.
Anspieltipps sind:
- The Cure For Pain
- Equally Skilled
- Learning How To Die