Über 30 Jahren nach dem Tod einer der spirituellen Lichtgestalten des vorigen Jahrhunderts ein unglückliches Buch über Valentin Tomberg. Die zwei Autoren beschuldigen Tomberg des Verrats der Anthroposophie. Der Hintergrundton klingt meiner Meinung nach irgendwie immer gehässig, mit dem Willen,die Persönlichkeit Tombergs niederzumachen.... Wieso denn? Zu behaupten, dass Tomberg vor seiner Konversion zum Katholizismus keine Anthroposophie betrieben hat, klingt wie ein schlechter Witz, noch witziger, dass Tomberg Jesuit gewesen sein soll, und wenn auch, was ist dann so schlimm an Jesuitismus? Ich begreife das nicht...und ist nicht auch Rudolf Steiner von Annie Besant beschuldigt worden, ein Jesuit zu sein? Anscheinend werden Selbstdenker oft von "Jüngern" als Jesuiten abgestempelt!!Traurig, traurig.
Unbedingt das Buch lesen, um Valentin Tomberg noch mehr schätzen zu können!