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Der Fall Sarrazin. Eine Analyse
 
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Der Fall Sarrazin. Eine Analyse [Broschüre]

Institut f. Staatspolitik
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschüre: 47 Seiten
  • Verlag: Verein für Staatspolitik; Auflage: 4. (6. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939869155
  • ISBN-13: 978-3939869153
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 15 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Wer wollte Sarrazins Äußerungen zur Ausländerproblematik tabuisieren, wer sprang ihm bei? Woran scheiterte die Tabuisierung? Welche Fakten sprechen für Sarrazin? Welche Bedeutung hat dieser ;Fall; für künftige Debatten?

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370 von 427 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die bislang einzige medienanalytische Untersuchung zur Kampagne gegen Thilo Sarrazin, 31. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Fall Sarrazin. Eine Analyse (Broschüre)
Diese Studie ist ein reichlicher Fundus für alle, die die konzertierte Medienwelle gegen Thilo Sarrazin noch einmal in Ruhe zurückverfolgen wollen.
Ursprünglich erschien "Der Fall Sarrazin" nach seinem Interview mit dem Magazin Lettre International, das kritisch über den Zustand Berlins debattieren wollte. In der neuen Auflage wurde nun bereits Sarrazins gerade erschienenes Buch "Deutschland schafft sich ab" berücksichtigt. Der Käufer erwirbt hier also keinen alten Hut.
Nicht nur haben die einschlägigen Zitate, die an Verleumdung Sarrazins grenzten, Eingang in das Heft gefunden, weshalb es gut als Nachschlagewerk taugt, wenn man nochmal nachsehen möchte, wer wann etwas geäußert hatte. Sondern die Macher haben auch die Kernthesen Sarrazins auf ihre Stichhaltigkeit überprüft und Schlussfolgerungen mit umfangreichem Fußnotenmaterial belegt.

Die Studie bietet ein vorzügliches Lehrstück in Sachen Mediendemokratie, in welcher die Problemanalysen mithilfe von Unterstellungen und rabulistischen Kunstgriffen allzuoft weggebügelt werden.
Volle Punktzahl.
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315 von 364 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Akribische Darstellung dessen, was zur "Personalie Sarrazin" mutierte, 7. September 2010
Von 
Ulrich Groh (Mittelhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Fall Sarrazin. Eine Analyse (Broschüre)
Diese ebenso informative wie lesenswerte Broschüre, obwohl infolge ihres Erscheinungsdatums als gestrig scheinend, liegt nun aktualisiert, d.h. inklusive des so noch nie dagewesenen Hypes um das umstrittene Buch "Deutschland schafft sich ab", vor. Sie demonstriert fußnotenausgestattet nochmals alle Äußerungen des Ex-Bundesbankers, die zu einem der größten gesellschaftspolitischen Skandale Deutschlands führten.

Weitere inhaltsspezifische Details fanden bereits von seiten meiner Vorrezensenten Berücksichtigung, so dass ich auf eine Wiederholung in meinem Statement verzichten kann. Es stellt sich vielmehr folgende Frage: Worin besteht denn genau das, was als "Fall Sarrazin", so auch der Titel der Broschüre, in aller Munde ist und auch noch lange bleiben wird? Sind es die unwiderlegbaren Fakten, die der Mann präsentiert? Sind es Entgleisungen a la "jüdisches Gen", die er selbst alsbald als Unfug bezeichnete? Die partiell etwas deftige Sprache, mit der er seine Ansichten unters Volk zu bringen pflegt oder aber das Sendebewusstsein, das ihm zweifellos ebenfalls zu Eigen ist? Der Mut, vorhersehbare Ressentiments nicht nur einzukalkulieren, sondern bewusst in Kauf zu nehmen?

Vermutlich ist es letzlich eine Melange aus allen aufgeworfenen Fragestellungen, die man noch um etliche weitere ergänzen könnte. Letztendlich aber scheint mir ebendieser "Fall Sarrazin" von historischer Dimension zu sein, die sich in unseren Tagen aus dieser Perspektive gesehen noch gar nicht recht erschließen kann. Ob man ihn nun über alle Maßen lobpreist, einige seiner Thesen bejaht oder aber ihn verdammt: Er hat, unterstützt von sehr wenigen, dafür jedoch auflagestarken Medien sowie mutigen Mitstreitern erreicht, dass Volkes Meinung nicht länger ignoriert bzw. totgeschwiegen werden kann. Das sonst so erfolgsträchtige Kalkül, ihn einfach kaltzustellen wie so manche Personen des öffentlichen Lebens, die mit ihren Ansichten der Political Correctness unbequem waren (besonders infam traf es neben weiteren Eva Herman), ging infolge des tsunamiartigen Zuspruchs quer durch die gesellschaftlichen Gruppierungen nicht auf. Der nicht zu unterschätzende Nebeneffekt: Der Mut, sich abseits des erwünschten Mainstreams zu äußern, wächst. Dies schwächt die Demokratie keineswegs, sondern stärkt sie: Lebt sie doch durch die Kontroverse, sofern auf dem Boden der Verfassung ausgetragen ebenso wie unsere Parteien, die letztlich nicht selten von Querdenkern profitier(t)en - zumindest in der Retrospektive.

Der "Fall Sarrazin", auch mit bewusst distanzierter Grabeskälte als "Personalie" tituliert, scheint infolgedessen nichts anderes zu sein als die noch nie zuvor dagewesene Einsicht einer kleinen, doch sehr maßgebenden Schicht unserer Gesellschaft, Volkes Bedürfnisse, Volkes Nöte nicht länger ignorieren oder schönreden zu können. Dies ist die historische Dimension des Falles, die sich künftig immer stärker herauskristallisieren wird.
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101 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leider heutige Realität, 12. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Fall Sarrazin. Eine Analyse (Broschüre)
Man kann sich darüber streiten ob ein solches Buch notwendig ist.
Ich meine ja - obwohl ich nicht alle Thesen Herrn Sarrazins teile. Fast noch wichtiger als der Inhalt seiner Thesen ist der Umgang mit Andersmeinenden heute, bei der sich die Politszene beispiellos selbst als absolutistsich gleichgeschaltetes Organ präsentiert, das alles ausschliesst, was nicht genehm ist.
Deshalb ist das Buch lesenswert.
Wenige wissen heute z. B. welche bekannten Seilschaften und Beteiligungen es gibt zwischen Medien und Politik. Welche Lobbyisten welche Entscheidungen warum eigentlich treffen und warum man heute nicht ansatzweise etwas aufzeigen darf, was verzeifelt vertuscht werden soll. Oder warum wir als so demokratisches Volk keine Volksentscheidungen direkt durch das Volk durchführen dürfen wie andere Länder..
Wieso keiner den Euro, die EU, die Globalisierung wollte und trotzdem durchgepeitscht wurde .. wenn man darüber nachdenkt, wem sie geschäftlich pekuniär nutzt, weiss man das allerdings..

Einige werden wie immer meinen, dass alles sind abstruse Verschwörungsthorien von ewiggestrigen Spinnern, aber leider ist das Realität. Einige wieder werden hysterisch, wenn sie " rechts" nur schon hören. Rechts ist nicht gleich rechtsradikal, liebe Leute. Niemand ausser ein paar wenigen ( nachweislich weit unter 5 % ) wollen hier solche Leute. Oder wo sitzen denn NPD und Co in Parlamenten?
Realität ist auch, dass von einer Demokatie hier schon lange nicht gesprochen werden kann, wo sich quasi Meinungsmacher immer selbst quasi neu klonen und Jasager in Posten hieven können, die das Volk so nie gewählt hat.
Man muss dieser Tage schon genau hinhören , was gesagt wurde und dann vergleichen, was dann in Medien und von gekauften Prominenten als angebliche Theorien und Äusserungen von T S. verkauft werden, um eine solche Person zu diskreditieren. Da steckt System dahinter.
Warum ist Köhler gegangen ? Warum danken die letzten ausfrichtigen Staatsmänner ab ? Die wenigen einsamen Rufer in der Wüste haben keine Chance und wer nicht mitmacht, wird einfach demontiert.
Das ist die traurige Realität in Deutschland. Schöne neue Welt im Wahrheitsministerium von George Orwells 1984.
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