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Der Fall Jane Eyre
 
 
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Der Fall Jane Eyre [Taschenbuch]

Jasper Fforde , Lorenz Stern
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der erste Roman um die Kriminalbeamtin Thursday Next spielt in einer Welt, in der die Geschichte einige -- aus unserer Sicht -- eigenwillige Wendungen genommen hat: England führt einen über 100 Jahre währenden Krieg mit dem zaristischen (!) Russland um die Krimhalbinsel, die Volksrepublik Wales hat ihre Unabhängigkeit erklärt und der Luftverkehr wird vorzugsweise mit Zeppelinen abgewickelt. Außerdem ist Thursday keine gewöhnliche Polizistin: Sie arbeitet bei einer Spezialeinheit, die nur damit beschäftigt ist, die Literatur vor Fälschern zu schützen!

Die eigentliche Geschichte beginnt mit dem Raub des Originalmanuskripts von Dickens' Martin Chuzzlewit. Ein Aufschrei geht durch die Nation und das Londoner Sonderdezernat wird unter Druck gesetzt, den wertvollen Autografen schnellstmöglich wieder herbeizuschaffen. Doch Thursday Next wird von einem geheimnisvollen Agenten abgeworben und auf die Spur des Erzschurken Acheron Hades angesetzt. Es gelingt ihr, Hades zu stellen, der jedoch flieht und ihr dabei eine schwere Verletzung zufügt. Aber damit nicht genug: Alsbald gelingt es Hades, in einem blutigen Handstreich das Manuskript von Jane Eyre an sich zu bringen -- und die Hauptfigur selbst als Geisel zu nehmen.

Jasper Fforde gelingt es, die einem klassischen Kriminalroman nachgebildete Handlung und die fantastischen Aspekte seines Buches souverän im Gleichgewicht zu halten. Thursday Next wird von einer absurden Situation in die nächste geworfen, aber die vollkommen glaubwürdige Selbstverständlichkeit, mit der sie das alles aufnimmt, ist von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend. Außerdem begeht Fforde nicht den Fehler vieler Fantastikautoren, die gerne die Gefühlswelt und die Motivation ihrer Protagonisten vergessen. Thursday ist eine junge Frau, die ihren eigenen Weg finden möchte und zwischen Karriere und einer eventuellen familiären Bindung hin und her gerissen wird.

Fazit: Alle Freunde von Matt Ruff oder Douglas Adams werden begeistert sein. Selten ist die Grenze zwischen Literatur und Wirklichkeit so kunstfertig überschritten worden -- ein potenzielles Kultbuch! --Hannes Riffel

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Es gibt in dieser schrägen Geschichte eine Fülle an Anspielungen auf die englische Literatur, und Bücher spielen hier eine derart wichtige Rolle, dass es zu ihrem Schutz Geheimagenten gibt. Die Heldin ist eine solche. Sie kämpft gegen den Super-Bösewicht Achron Hades, der sich zum Ziel gesetzt hat, Literaturheiligtümer wie Jane Eyre von Charlotte Bronté zu manipulieren. Daneben gibt es in diesem Roman, einer Mischung aus Science Fiction und Krimi, noch manch andere ungewöhnliche Dinge: z. B. dass sich England seit 130 Jahren im Krimkrieg befindet, dass es Vampire und Wölfe, genetisch nachgezüchtete Dodos und auch Zeitreisen gibt.

Andrea Sawatzki, einem breiten Publikum als Tatort-Kommissarin Charlotte Sänger bekannt, gibt die Geschichte voller irrwitziger Ideen mit ihrer klaren Stimme zum Besten. Sie leiht der Spezialagentin Thursday Next, die in der Ich-Form von den Ereignissen um die Entführung des Bronté-Manuskripts erzählt, ihre Stimme. Im Kontrast zu diesen sehr persönlichen Passagen liest sie in sachlich-distanziertem Ton Zitate von Journalisten, Kollegen und Biographen, die jedem Kapitel vorangestellt sind.

Thursday Next ist in zweierlei Hinsicht von den Verbrechen des Achron Hades berührt: Zum einen kennt sie ihn als ihren früheren Professor und zum anderen hat er ihren Onkel entführt, weil er eine Maschine erfunden hat, mit der man in Bücher einsteigen kann. Diese ganz persönliche Betroffenheit schwingt in Andrea Sawatzkis Interpretation von Anfang bis zum Ende mit. Egal, ob sie von der Verfolgung erzählt, bei der sie angeschossen wurde, oder von den Verwicklungen des Industriekonzerns Goliath Corporation im Krimkrieg, in dem ihr Bruder fiel, eines wird immer klar: Thursday Next geht mit Leib und Seele, mutig und listenreich gegen den Mann, der vor nichts zurückschreckt, vor. Bis zum Happy End hat Andrea Sawatzki unzählige Gelegenheiten die irrwitzigen, absurd-verrückten Einfälle des Autors zu Gehör zu bringen.

Jasper Ffordes erster Roman Der Fall Jane Eyre seiner mittlerweile zum Kult avancierten Reihe um die Spezialagentin Thursday Next wurde von vielen Verlagen abgelehnt, bis er 2001 endlich gedruckt wurde. Die Idee für das Buch hatte der gebürtige Waliser bereits 1988. Bevor er sich dem Schreiben widmete, hatte er Jahre lang als Kameramann gearbeitet. Heute ist er nicht nur in England ein viel gelesener Autor.

Fazit: Witzig, schräg und voller abenteuerlicher Einfälle, in denen Raum und Zeit wild durcheinandergeworfen werden! Andrea Sawatzki in diesem herrlich skurrilen Spiel zu hören ist ein Vergnügen. Die Längen, die sich manchmal in der Geschichte auftun, fallen in ihrer Interpretation kaum auf. Für alle, die in der englischen Literatur nicht ganz so fit sind, ist das Booklet mit seinen vielen Erklärungen und Hinweisen eine echte Hilfe.

Autorisierte Lesung, Spieldauer: ca. 226 Minuten, 3 CD. Mit umfangreichem Booklet. --culture.text, Christiane Gut -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Es ist immer ein Privileg, die Geburt eines neuen Kults zu beobachten. Ein bisschen albern, aber durchweg sehr komisch, erinnert Thursday Next an Douglas Adams, Lewis Carroll, 'Clockwork Orange' und '1984'. Aber das ist erst der Anfang." (Time Out)

"Atemlos bleibt man nach der Lektüre zurück." (Elle)

Kurzbeschreibung

Ein »schlauer, herrlicher Spaß« Die Zeit

Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Literatur so wichtig genommen wird, dass es eine Spezialpolizei gibt, um sie vor Fälschern zu schützen? Als Geheimagentin Thursday Next ihre neue Stelle in Swindon antritt, ahnt sie schon, daß ihr die größte Herausforderung ihrer Karriere bevorsteht: Niemand anderes als der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Brontë entführt, um Lösegeld zu erpressen.

Eine Katastrophe für England, das mit dem seit 130 Jahren tobenden Krimkrieg schon genug Sorgen hat. Aber Thursday Next ist eine Superagentin: clever und unerschrocken. Und wenn sie wirklich mal in die Klemme gerät, kommt aus dem Nichts ihr von den Chronoguards desertierter, ziemlich anarchistischer Vater, um für ein paar Minuten die Zeit anzuhalten.

Der Verlag über das Buch

»Eine überdrehte, alberne und geistreiche Geschichte.« Hamburger Morgenpost

»Ein guter Einfall, ein Sciencefiction-Roman in die Gegenwart zu legen und ein komplett frremdes Szenario darum herumzubauen. Eigentlich eine Krimi-Story, aber mit jede Menge abgefahrenen Ideen, mit einem Schuss Inselhumor umgesetzt…« Doppelpunkt

»Erstaunliches Nebenprodukt von Ffordes geistreicher Fantasy-Literatur ist, dass die klassischen Figuren der englischen Literatur schon lange nicht mehr so viel Lebendigkeit an den Tag gelegt haben wie hier, wo es ihnen an Kopf und Kragen geht: Während des Showdowns ist jedenfalls wenig von viktorianischer Beschaulichkeit zu spüren.« Der kleine Bund

»Die glaubwürdige Selbstverständlichkeit, mit der Thursday Next jede Situation aufnimmt, ist von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend.« Nordkurier

»Nur soviel: Ffordes Roman strotzt vor Wortspielen, literarischen Anspielungen und Rätseln, Sprachspielereien und Parodien bekannter und unbekannter Kulturgüter…›Der Fall Jane Eyre‹ ist ein wunderbarer Spaß – vor allem für Literaturnarren.« Macondo

»Ein Krimispaß mit phantastischen Elementen...Eine kultige neue Krimireihe für Fans von Shakespeare & Co.« Fritz

»Er geht mit Literatur um wie Terry Pratchett mit Rock und Pop-Kultur und schickt seine Agentin durch skurrile Lebenswelten, wie es Douglas Adams mit seinem holistischen Detektiv Dirk Gently tat. Und was nicht immer schlüssig ist, macht er mit absurden Ideen und skurrilen Wendungen wieder wett. In England hat Ffordes Krimireihe (dort sind bereits zwei weitere Bände erschienen) Kultstatus. Im Internet diskutiert eine euphorisierte Thursday-Next-Gemeinde auf zahlreichen Homepages. Zum Beispiel über das fehlende Kapitel 13.« Die Welt

Ein »schlauer, herrlicher Spaß« Die ZeitDie komplette Rezension der Zeit finden Sie hier ...

»Jasper Ffordes Heldin ist in England längst Kult. Schon drei ihrer Abenteuer gibt’s in Serie. Intelligenter Nonsens hoch Drei, ein Mix von Trash und Hochliteratur. Und vor allem: eine tolle Liebeserklärung an die Literatur.« NDR Fernsehen, NDR 3

»Todkomisch, intelligent und auch spannend ist „Der Fall Jane Eyre“ von Jasper Fforde, den Kritiker zu Recht mit Douglas Adams vergleichen.« Neue Presse

»Selten habe ich eine so originelle und großartig inszenierte Geschichte gelesen, die gleichzeitig auch noch ungeheuer komisch, spannend und kenntnisreich geschrieben ist. Der Walisische Autor hat da ein ganz neues Genre der „literarischen Krimis“ erfunden.« Buchhändler heute

»Witzig, Witzig!« Buchmarkt

»Jasper Fforde schaffte mit seinem Debüt einen rasanten Fantasy-Thriller voller verrückter Einfälle und absurdem Humor und entführt mit Leichtigkeit in eine andere Welt. Durch die gelungene Idee, in einer futuristischen Gesellschaft die klassische Literatur als höchstes Gut zu etablieren, werden Science-Fiction-Fans wie auch Kenner der alten englischen Dichtung garantiert mit spannendem Lesestoff bedient.« Bonner Illustrierte

»Toller Dimensions-Trip, garantiertes Lesevergnügen. « Westfälischer Anzeiger

»Von einer Welt, in der Literatur so wertvoll ist, dass für sie gestohlen und gemordet wird, handelt dieser anspielungsreiche, ironische Krimiroman.« Format

»England 1985: Der Krimkrieg tobt seit 130 Jahren, Menschen halten geklonte Dodos als Haustiere, Zeitreisen sind normal und Literatur wird in dem quasi Polizeistaat so ernst genommen, dass Leser sich regelrecht in Büchern verlaufen. Etwas schräg? „Jane Eyre“ ist, als ob Orwell einen Krimi geschrieben hätte – und dabei auf LSD war.« Maxim

»Sie lieben das Unbekannte genauso wie gute Thriller? Dann lassen Sie sich von Jasper Fforde auf charmant witzig-spannende Weise in eine andere, neue Welt entführen. In Ffordes Mischung aus Science Fiction und Thriller dreht sich alles um große englische Literatur.« paashaas.de

»Beim Lesen kann es schon mal geschehen, dass man die Luft vor lauter Tempo anhält und nicht m ehr mit dem Lesen aufhören kann. Es ist nicht unbedingt notwenig, die englischen Klassiker vorher gelesen zu haben, doch es gibt in diesem Buch natürlich sehr viele Anspielungen darauf (allen voran Shakespeare, Oscar Wilde und Charlotte Bronte) und man sollte sich bewusst sein, dass so mancher Witz an einem vorbeigeht. Sehr empfehlenswert ist hierzu die Webseite des Autors, auf der er viele Anspielungen auch für Nicht-Briten erklärt. Lassen Sie sich ein auf diese irrwitzige Achterbahnfahrt – Sie werden es nicht bereuen.« literaturschock.de

»In seinem kultverdächtigen Roman erzählt Jasper Fforde von einer Alternativ-Welt, in der Literatur so ernst genommen wird, dass sie von einer Spezialeinheit der Polizei vor Fälschern geschützt werden muss und Schurken mit der Entführung von Romanfiguren drohen.« Amadeus

»Wenn also früher ein J.R.R. Tolkien noch ganze Landkarten von Hand zeichnen und Sprachen erfinden musste, gelingt Fforde mit dem Mittel des Internets heute auf viel direkterem Weg der Link zwischen zwei Welten. Und dies in einer Art und Weise, dass ein Uneingeweihter, der zufällig über eine seiner Pages stolpert, schließlich vielleicht wirklich nicht mehr zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden vermag. Wenn also Kult, dann hier.« Basler Zeitung

»Thursday Next, wie die originelle Schöpfung von Autor Jasper Fforde heißt, ist Literaturagentin und steht im Kampf gegen den Verbrecher Acheron Hades , der aus Charlotte Brontes Roman „Jane Eyre“ Figuren entfernen will. Was natürlich nicht zugelassen werden darf. Neben Literaturbösewichten tauchen gute und böse Agenten auf, genmanipulierte Bücherwürmer und so manch andere Skurrilitäten.« Die Furche

»Es ist immer ein Privileg, die Geburt eines neuen Kults zu beobachten. Ein bißchen albern, aber durchweg sehr komisch, erinnert Thursday Next an Douglas Adams, Lewis Carroll, Clockwork Orange und 1984. Aber das ist erst der Anfang.« Time Out

»Atemlos bleibt man nach der Lektüre zurück.« Elle

»Wer sich auf Ffordes ›Der Fall Jane Eyre‹ einlässt, sollte ein gehöriges Maß an Sachkenntnis der englischen Literatur mitbringen. Denn Fforde überfrachtet seinen Roman mit unzähligen Anspielungen auf Hoch- wie Trivialliteratur, konfrontiert den Leser mit Bram Stokers Vampirjägerzubehör wie mit der Innenwelt eines William Wordsworth, spielt auf Spionageroman von Ian Fleming bis John le Carré an, bricht der walisischen Literatur mehr als nur eine Lanze und zerpflückt hinsichtlich der Shakespearschen Urheberschaft lustvoll eine Spekulation nach der anderen. Ein Lesevergnügen – vor allem, aber nicht nur – für Anglisten.« Nürnberger Zeitung

»Todkomisch, intelligent und auch spannend ist „Der Fall Jane Eyre“ von Jasper Fforde, den Kritiker zu Recht mit Douglas Adams vergleichen.« Neue Presse

»Wer Literatur liebt, vor allem englische, wer Krimis und Phantastisches mag, wird das Buch mit Vergnügen lesen.« Lesart

»Ein völlig verrückter Roman - albern und witzig, schräg, schrill, intelligent, bizarr, originell - eigentlich unbeschreiblich. Lesen!« buchtips.net

»Urkomisch, spannend, originell! Mit gleich zwei Fantasy-Buchneuheiten entführt der Waliser Jasper Fforde auch kritische Leser in eine andere Welt… « Ran

Über den Autor

Jasper Fforde ist Waliser (daher das markante doppelte ff!) und wurde 1961 geboren. Seine Romane schrieb er 14 Jahre lang neben seiner Arbeit als Kameramann bei verschiedenen Filmproduktionen.
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