Kurzbeschreibung
Es war ein sonniger Nachmittag als für Kirk Douglas die Welt zusammenbrach: Schlaganfall. Mit dem Leben war er davongekommen, aber was für ein Leben. Er konnte noch verstehen, was gesprochen wurde, aber keiner verstand ihn. Der Schlaganfall hatte ihm, dem weltberühmten Schauspieler, das Wichtigste genommen - die Sprache. Er versank in schwere Depressionen und vergrub sich in seinem Bett, wie in einer Höhle. Tagelang weinte er, von Selbstmitleid geplagt, bis er beschloss, seinem Leben ein Ende zu machen und sich zu erschießen. Als er jedoch mit dem Pistolenlauf an seine Zähne schlug und vor Schmerz zurückzuckte, erwachte plötzlich sein alter Humor wieder, er musste lachen. Dann fielen ihm die Menschen ein, die er trauernd zurücklassen würde. Viele von ihnen hatten nach persönlichen Tragödien ihr Schicksal selbst in die Hand genommen: Christopher Reeves, Michael J. Fox, Dudley Moore und viele andere. Alle hatten nach ihren Erkrankungen versucht, durch ihren Ruhm anderen Men schen in ähnlichen Situationen Mut zu machen und zu helfen. Das gab Kirk Douglas Kraft. Mit eiserner Disziplin lernte er wieder sprechen, selbst bei Schwierigkeiten und Rückschlägen verlor er nie seinen Humor. Heute hat Kirk Douglas seinen Schlaganfall überwunden, er erhielt den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk und arbeitet wieder als Filmschauspieler.
Autorenportrait
Arthur Miller, geb. 1915 in New York, verbrachte seine Kindheit in Brooklyn und Harlem. Er studierte Publizistik, englische Sprache und Literatur. Der große Börsenkrach und die anschließende Weltwirtschaftskrise, deren soziale Auswirkungen er in den 30er Jahren u.a. als Hafen- und Landarbeiter direkt zu spüren bekam, sind Schlüsselerlebnisse für sein Leben und Schreiben. Die Verarbeitung des Themas in "Death of a Salesman" bringt ihm 1949 Weltruhm.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.