Falco

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Biografie

„The Final Curtain – The Utimative Best Of Falco“

Falcos tragischer Tod erschütterte die Welt. Tragisch auch deswegen, weil er den von ihm so sehnlichst erwünschten Erfolg seines Albums „Out Of The Dark (Into The Light)“ nicht mehr selbst miterleben konnte. In seinem Leben war der österreichische Popstar viele Male zur Lichtgestalt verklärt worden, was nicht selten zur Folge hatte, dass er sich künstlerisch noch stärker unter Druck setzte. Zuletzt hatte er zwei Jahre lang intensiv und enthusiastisch an seinem finalen Werk gearbeitet, das im März letzten Jahres posthum veröffentlicht und ... Lesen Sie mehr

„The Final Curtain – The Utimative Best Of Falco“

Falcos tragischer Tod erschütterte die Welt. Tragisch auch deswegen, weil er den von ihm so sehnlichst erwünschten Erfolg seines Albums „Out Of The Dark (Into The Light)“ nicht mehr selbst miterleben konnte. In seinem Leben war der österreichische Popstar viele Male zur Lichtgestalt verklärt worden, was nicht selten zur Folge hatte, dass er sich künstlerisch noch stärker unter Druck setzte. Zuletzt hatte er zwei Jahre lang intensiv und enthusiastisch an seinem finalen Werk gearbeitet, das im März letzten Jahres posthum veröffentlicht und mittlerweile platinveredelt wurde. Das künstlerische Vermächtnis eines Mannes, dessen musikalisches Genie oft gefeiert, gelegentlich aber auch verkannt wurde. Die Karriere-Retrospektive „The Final Curtain – The Ultimative Best Of Falco“ erinnert nun noch einmal an die Farbenpracht seines musikalischen Kaleidoskops und erscheint genau an dem Tag, an dem Falco 42 Jahre alt geworden wäre.

Die Welt hatte in Falco wahrlich einen ihrer phantasievollsten und schillernsten Künstler. Der österreichische Popsänger beherrschte die Kunst der stilvollen Selbstinszenierung nicht von ungefähr. Die Lust an der Verwandlung hatte er sich bei David Bowie, einem seiner wenigen Vorbilder, abgeschaut, der im Verlauf seiner Karriere ebenfalls mit verschiedenen Stilen und Rollen experimentierte und immer wieder neue Kunstfiguren der Popkultur schuf. Falco war zudem ein geborenes Showtalent und humorvoller Entertainer, ein überzeugter Individualist und stilprägender Musiker, der bereits als Kind seine Klavierlehrer durch sein „absolutes Gehör“ beeindruckte. Selbst auf internationalem Parkett behauptete sich der Kosmopolit mit Wiener Herz leicht und locker. Seine unverblümte Offenheit machte ihn zu einem sympathischen gleichwohl streitbaren Zeitgenossen.

Falco, unter bürgerlichem Namen Johann Hölzel am 19. Februar 1957 in Wien geboren, verließ bereits mit 17 Jahren das elterliche Haus. Ende der Siebziger studierte er an der Wiener Jazzakademie und stieg parallel in das Rocktheaterensemble Hallucination Company ein. Zu Beginn der Achtziger schloß er sich dem sozialkritischen Rock-Kabarett Drahdiwaberl an. Gleich sein erster eigener Song - „Ganz Wien ist heut auf Heroin“ – landete in Österreich auf dem Index. Seine Solokarriere unter dem Pseudonym Falco, das er in Anlehnung an den DDR-Skispringer Falko Weißpflog wählte, begann 1982 mit der Veröffentlichung der Single „Der Kommissar“. Die Single war ein riesiger kommerzieller Erfolg, chartete sogar in den USA und etablierte Falco in der internationalen Rapszene. Seine Alben „Einzelhaft“ (1982) und „Junge Römer“ (1984) festigten seinen Ruf als scharfzüngiger Popsänger mit einem Hang zu grellen Soundeffekten.

Mit dem Song „Rock Me Amadeus“ schaffte Falco 1985 etwas, was noch keinem anderen deutschsprachigen Künstler vor ihm gelungen war: Er eroberte die Spitze der US-Charts. Der prunkvoll barocke Videoclip, in dem Falco königlich den Zepter schwang, korrespondierte mit dem Ausnahme-Status, den er als Popstar zu dieser Zeit genoss. So eröffnete er im selben Jahr die Wiener Festwochen mit einem vielumjubelten Konzert auf dem Rathausplatz seiner Heimatstadt. Ein Jahr später sorgte sein Hit „Jeanny“ für neue aber gänzlich andere Aufregung. Songtext und Videoclip legten die Schilderung eines Kapitalverbrechens nah, was einigen Sendern kontrovers genug schien, „Jeanny“ zu boykottieren, den Erfolg des Liedes indes nicht schmälerte. Doch die folgenden Jahre waren für Falco eher geprägt von glücklosen künstlerischen Projekten und privaten Problemen, die dazu führten, dass sich Falco immer mehr zurückzog.

1991 unterschrieb Falco bei EMI Electrola und ein Jahr später erschien das von Bolland & Bolland produzierte Album „Nachtflug“, das zwar kein großer Verkaufsschlager war, doch andeutete, wieviel künstlerisches Potential und vitales Feuer in dem regenerierten Popstar steckten. 1996 gelang Falco unter dem Projektnamen TMA mit der Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ endlich ein erneuter Top-Twenty-Hit in Deutschland. Falcos endgültigem Comeback stand eigentlich nichts mehr im Wege. „Out Of The Dark (Into The Light)“ wurde sein wohl persönlichstes Werk, das er gemeinsam mit George Glueck und dem Tic Tac Toe-Produzenten Thorsten Börger im Flash & Fly Studio in Dortmund realisierte.

„Mein erstes Album war sicherlich mein bestes, mein drittes Album war mein kommerziell erfolgreichstes und ich glaube, dass mein neues Album genau dazwischen liegt.“ So schätzte Falco noch im letzten Jahr den Stellenwert von „Out Of The Dark (Into The Light)“ ein. Der posthume Erfolg des Albums übertraf dennoch alle Erwartungen. Der Titelsong „Out Of The Dark“ avancierte in allen deutschsprachigen Ländern zum Top-Hit und für 800.000 allein in Deutschland verkaufte Exemplare wurde dieser Ausnahmesong hierzulande mit dreifachem Gold beehrt, das Album für über eine halbe Million verkaufte Exemplare mit Platin veredelt. Und auch die zweite Single „Egoist“ entwickelte sich nach der Veröffentlichung im August letzten Jahres zum Bestseller und wurde ebenfalls vergoldet.

Damit ist die Erfolgsgeschichte von Falco jedoch offensichtlich noch immer nicht beendet. George Glueck, der das österreichische Allroundtalent in den letzten vier Jahren seines künstlerischen Schaffens begleitet hatte, vertraute letztes Jahr eine der unvollendeten Arbeiten von Falco dem Berliner Produzenten Jeo an: „Push! Push!“, so der Titel der nun fertig produzierten Single, ist ein exorbitant dynamischer House-Track. Falco legte hier vielleicht wirklich eine der „Performances meines Lebens“ ab, wie er noch kurz vor seinem Tod stolz verlauten ließ. Die neue Single ist ebenso auf der Compilation „The Final Curtain – The Ultimative Best Of Falco“ enthalten wie „Kommissar 2000“, ein radikales Remake seines legendären Dance-Classic fürs nächste Millennium. Als sich vor einem Jahr 10.000 Fans auf dem Wiener Zentralfriedhof versammelten, wurde Hans Hölzel zu Grabe getragen. Die Musik von Falco wird indes noch lange in den Herzen seiner Fans fortleben und uns weit ins nächste Jahrtausend begleiten.

Januar 1999

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

„The Final Curtain – The Utimative Best Of Falco“

Falcos tragischer Tod erschütterte die Welt. Tragisch auch deswegen, weil er den von ihm so sehnlichst erwünschten Erfolg seines Albums „Out Of The Dark (Into The Light)“ nicht mehr selbst miterleben konnte. In seinem Leben war der österreichische Popstar viele Male zur Lichtgestalt verklärt worden, was nicht selten zur Folge hatte, dass er sich künstlerisch noch stärker unter Druck setzte. Zuletzt hatte er zwei Jahre lang intensiv und enthusiastisch an seinem finalen Werk gearbeitet, das im März letzten Jahres posthum veröffentlicht und mittlerweile platinveredelt wurde. Das künstlerische Vermächtnis eines Mannes, dessen musikalisches Genie oft gefeiert, gelegentlich aber auch verkannt wurde. Die Karriere-Retrospektive „The Final Curtain – The Ultimative Best Of Falco“ erinnert nun noch einmal an die Farbenpracht seines musikalischen Kaleidoskops und erscheint genau an dem Tag, an dem Falco 42 Jahre alt geworden wäre.

Die Welt hatte in Falco wahrlich einen ihrer phantasievollsten und schillernsten Künstler. Der österreichische Popsänger beherrschte die Kunst der stilvollen Selbstinszenierung nicht von ungefähr. Die Lust an der Verwandlung hatte er sich bei David Bowie, einem seiner wenigen Vorbilder, abgeschaut, der im Verlauf seiner Karriere ebenfalls mit verschiedenen Stilen und Rollen experimentierte und immer wieder neue Kunstfiguren der Popkultur schuf. Falco war zudem ein geborenes Showtalent und humorvoller Entertainer, ein überzeugter Individualist und stilprägender Musiker, der bereits als Kind seine Klavierlehrer durch sein „absolutes Gehör“ beeindruckte. Selbst auf internationalem Parkett behauptete sich der Kosmopolit mit Wiener Herz leicht und locker. Seine unverblümte Offenheit machte ihn zu einem sympathischen gleichwohl streitbaren Zeitgenossen.

Falco, unter bürgerlichem Namen Johann Hölzel am 19. Februar 1957 in Wien geboren, verließ bereits mit 17 Jahren das elterliche Haus. Ende der Siebziger studierte er an der Wiener Jazzakademie und stieg parallel in das Rocktheaterensemble Hallucination Company ein. Zu Beginn der Achtziger schloß er sich dem sozialkritischen Rock-Kabarett Drahdiwaberl an. Gleich sein erster eigener Song - „Ganz Wien ist heut auf Heroin“ – landete in Österreich auf dem Index. Seine Solokarriere unter dem Pseudonym Falco, das er in Anlehnung an den DDR-Skispringer Falko Weißpflog wählte, begann 1982 mit der Veröffentlichung der Single „Der Kommissar“. Die Single war ein riesiger kommerzieller Erfolg, chartete sogar in den USA und etablierte Falco in der internationalen Rapszene. Seine Alben „Einzelhaft“ (1982) und „Junge Römer“ (1984) festigten seinen Ruf als scharfzüngiger Popsänger mit einem Hang zu grellen Soundeffekten.

Mit dem Song „Rock Me Amadeus“ schaffte Falco 1985 etwas, was noch keinem anderen deutschsprachigen Künstler vor ihm gelungen war: Er eroberte die Spitze der US-Charts. Der prunkvoll barocke Videoclip, in dem Falco königlich den Zepter schwang, korrespondierte mit dem Ausnahme-Status, den er als Popstar zu dieser Zeit genoss. So eröffnete er im selben Jahr die Wiener Festwochen mit einem vielumjubelten Konzert auf dem Rathausplatz seiner Heimatstadt. Ein Jahr später sorgte sein Hit „Jeanny“ für neue aber gänzlich andere Aufregung. Songtext und Videoclip legten die Schilderung eines Kapitalverbrechens nah, was einigen Sendern kontrovers genug schien, „Jeanny“ zu boykottieren, den Erfolg des Liedes indes nicht schmälerte. Doch die folgenden Jahre waren für Falco eher geprägt von glücklosen künstlerischen Projekten und privaten Problemen, die dazu führten, dass sich Falco immer mehr zurückzog.

1991 unterschrieb Falco bei EMI Electrola und ein Jahr später erschien das von Bolland & Bolland produzierte Album „Nachtflug“, das zwar kein großer Verkaufsschlager war, doch andeutete, wieviel künstlerisches Potential und vitales Feuer in dem regenerierten Popstar steckten. 1996 gelang Falco unter dem Projektnamen TMA mit der Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ endlich ein erneuter Top-Twenty-Hit in Deutschland. Falcos endgültigem Comeback stand eigentlich nichts mehr im Wege. „Out Of The Dark (Into The Light)“ wurde sein wohl persönlichstes Werk, das er gemeinsam mit George Glueck und dem Tic Tac Toe-Produzenten Thorsten Börger im Flash & Fly Studio in Dortmund realisierte.

„Mein erstes Album war sicherlich mein bestes, mein drittes Album war mein kommerziell erfolgreichstes und ich glaube, dass mein neues Album genau dazwischen liegt.“ So schätzte Falco noch im letzten Jahr den Stellenwert von „Out Of The Dark (Into The Light)“ ein. Der posthume Erfolg des Albums übertraf dennoch alle Erwartungen. Der Titelsong „Out Of The Dark“ avancierte in allen deutschsprachigen Ländern zum Top-Hit und für 800.000 allein in Deutschland verkaufte Exemplare wurde dieser Ausnahmesong hierzulande mit dreifachem Gold beehrt, das Album für über eine halbe Million verkaufte Exemplare mit Platin veredelt. Und auch die zweite Single „Egoist“ entwickelte sich nach der Veröffentlichung im August letzten Jahres zum Bestseller und wurde ebenfalls vergoldet.

Damit ist die Erfolgsgeschichte von Falco jedoch offensichtlich noch immer nicht beendet. George Glueck, der das österreichische Allroundtalent in den letzten vier Jahren seines künstlerischen Schaffens begleitet hatte, vertraute letztes Jahr eine der unvollendeten Arbeiten von Falco dem Berliner Produzenten Jeo an: „Push! Push!“, so der Titel der nun fertig produzierten Single, ist ein exorbitant dynamischer House-Track. Falco legte hier vielleicht wirklich eine der „Performances meines Lebens“ ab, wie er noch kurz vor seinem Tod stolz verlauten ließ. Die neue Single ist ebenso auf der Compilation „The Final Curtain – The Ultimative Best Of Falco“ enthalten wie „Kommissar 2000“, ein radikales Remake seines legendären Dance-Classic fürs nächste Millennium. Als sich vor einem Jahr 10.000 Fans auf dem Wiener Zentralfriedhof versammelten, wurde Hans Hölzel zu Grabe getragen. Die Musik von Falco wird indes noch lange in den Herzen seiner Fans fortleben und uns weit ins nächste Jahrtausend begleiten.

Januar 1999

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

„The Final Curtain – The Utimative Best Of Falco“

Falcos tragischer Tod erschütterte die Welt. Tragisch auch deswegen, weil er den von ihm so sehnlichst erwünschten Erfolg seines Albums „Out Of The Dark (Into The Light)“ nicht mehr selbst miterleben konnte. In seinem Leben war der österreichische Popstar viele Male zur Lichtgestalt verklärt worden, was nicht selten zur Folge hatte, dass er sich künstlerisch noch stärker unter Druck setzte. Zuletzt hatte er zwei Jahre lang intensiv und enthusiastisch an seinem finalen Werk gearbeitet, das im März letzten Jahres posthum veröffentlicht und mittlerweile platinveredelt wurde. Das künstlerische Vermächtnis eines Mannes, dessen musikalisches Genie oft gefeiert, gelegentlich aber auch verkannt wurde. Die Karriere-Retrospektive „The Final Curtain – The Ultimative Best Of Falco“ erinnert nun noch einmal an die Farbenpracht seines musikalischen Kaleidoskops und erscheint genau an dem Tag, an dem Falco 42 Jahre alt geworden wäre.

Die Welt hatte in Falco wahrlich einen ihrer phantasievollsten und schillernsten Künstler. Der österreichische Popsänger beherrschte die Kunst der stilvollen Selbstinszenierung nicht von ungefähr. Die Lust an der Verwandlung hatte er sich bei David Bowie, einem seiner wenigen Vorbilder, abgeschaut, der im Verlauf seiner Karriere ebenfalls mit verschiedenen Stilen und Rollen experimentierte und immer wieder neue Kunstfiguren der Popkultur schuf. Falco war zudem ein geborenes Showtalent und humorvoller Entertainer, ein überzeugter Individualist und stilprägender Musiker, der bereits als Kind seine Klavierlehrer durch sein „absolutes Gehör“ beeindruckte. Selbst auf internationalem Parkett behauptete sich der Kosmopolit mit Wiener Herz leicht und locker. Seine unverblümte Offenheit machte ihn zu einem sympathischen gleichwohl streitbaren Zeitgenossen.

Falco, unter bürgerlichem Namen Johann Hölzel am 19. Februar 1957 in Wien geboren, verließ bereits mit 17 Jahren das elterliche Haus. Ende der Siebziger studierte er an der Wiener Jazzakademie und stieg parallel in das Rocktheaterensemble Hallucination Company ein. Zu Beginn der Achtziger schloß er sich dem sozialkritischen Rock-Kabarett Drahdiwaberl an. Gleich sein erster eigener Song - „Ganz Wien ist heut auf Heroin“ – landete in Österreich auf dem Index. Seine Solokarriere unter dem Pseudonym Falco, das er in Anlehnung an den DDR-Skispringer Falko Weißpflog wählte, begann 1982 mit der Veröffentlichung der Single „Der Kommissar“. Die Single war ein riesiger kommerzieller Erfolg, chartete sogar in den USA und etablierte Falco in der internationalen Rapszene. Seine Alben „Einzelhaft“ (1982) und „Junge Römer“ (1984) festigten seinen Ruf als scharfzüngiger Popsänger mit einem Hang zu grellen Soundeffekten.

Mit dem Song „Rock Me Amadeus“ schaffte Falco 1985 etwas, was noch keinem anderen deutschsprachigen Künstler vor ihm gelungen war: Er eroberte die Spitze der US-Charts. Der prunkvoll barocke Videoclip, in dem Falco königlich den Zepter schwang, korrespondierte mit dem Ausnahme-Status, den er als Popstar zu dieser Zeit genoss. So eröffnete er im selben Jahr die Wiener Festwochen mit einem vielumjubelten Konzert auf dem Rathausplatz seiner Heimatstadt. Ein Jahr später sorgte sein Hit „Jeanny“ für neue aber gänzlich andere Aufregung. Songtext und Videoclip legten die Schilderung eines Kapitalverbrechens nah, was einigen Sendern kontrovers genug schien, „Jeanny“ zu boykottieren, den Erfolg des Liedes indes nicht schmälerte. Doch die folgenden Jahre waren für Falco eher geprägt von glücklosen künstlerischen Projekten und privaten Problemen, die dazu führten, dass sich Falco immer mehr zurückzog.

1991 unterschrieb Falco bei EMI Electrola und ein Jahr später erschien das von Bolland & Bolland produzierte Album „Nachtflug“, das zwar kein großer Verkaufsschlager war, doch andeutete, wieviel künstlerisches Potential und vitales Feuer in dem regenerierten Popstar steckten. 1996 gelang Falco unter dem Projektnamen TMA mit der Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ endlich ein erneuter Top-Twenty-Hit in Deutschland. Falcos endgültigem Comeback stand eigentlich nichts mehr im Wege. „Out Of The Dark (Into The Light)“ wurde sein wohl persönlichstes Werk, das er gemeinsam mit George Glueck und dem Tic Tac Toe-Produzenten Thorsten Börger im Flash & Fly Studio in Dortmund realisierte.

„Mein erstes Album war sicherlich mein bestes, mein drittes Album war mein kommerziell erfolgreichstes und ich glaube, dass mein neues Album genau dazwischen liegt.“ So schätzte Falco noch im letzten Jahr den Stellenwert von „Out Of The Dark (Into The Light)“ ein. Der posthume Erfolg des Albums übertraf dennoch alle Erwartungen. Der Titelsong „Out Of The Dark“ avancierte in allen deutschsprachigen Ländern zum Top-Hit und für 800.000 allein in Deutschland verkaufte Exemplare wurde dieser Ausnahmesong hierzulande mit dreifachem Gold beehrt, das Album für über eine halbe Million verkaufte Exemplare mit Platin veredelt. Und auch die zweite Single „Egoist“ entwickelte sich nach der Veröffentlichung im August letzten Jahres zum Bestseller und wurde ebenfalls vergoldet.

Damit ist die Erfolgsgeschichte von Falco jedoch offensichtlich noch immer nicht beendet. George Glueck, der das österreichische Allroundtalent in den letzten vier Jahren seines künstlerischen Schaffens begleitet hatte, vertraute letztes Jahr eine der unvollendeten Arbeiten von Falco dem Berliner Produzenten Jeo an: „Push! Push!“, so der Titel der nun fertig produzierten Single, ist ein exorbitant dynamischer House-Track. Falco legte hier vielleicht wirklich eine der „Performances meines Lebens“ ab, wie er noch kurz vor seinem Tod stolz verlauten ließ. Die neue Single ist ebenso auf der Compilation „The Final Curtain – The Ultimative Best Of Falco“ enthalten wie „Kommissar 2000“, ein radikales Remake seines legendären Dance-Classic fürs nächste Millennium. Als sich vor einem Jahr 10.000 Fans auf dem Wiener Zentralfriedhof versammelten, wurde Hans Hölzel zu Grabe getragen. Die Musik von Falco wird indes noch lange in den Herzen seiner Fans fortleben und uns weit ins nächste Jahrtausend begleiten.

Januar 1999

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