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Faktor Fünf: Die Formel für nachhaltiges Wachstum [Gebundene Ausgabe]

Ernst Ulrich von Weizsäcker , Karlson Hargroves , Michael Smith
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

11. März 2010
Eine Revolution des Wirtschaftens kündigt sich an Die Welt wird sich im 21. Jahrhundert grundlegend verändern. Entweder lernt die Menschheit, nachhaltig mit der Erde umzugehen, oder die Natur wird zurückschlagen. Mit Faktor Fünf stellen Ernst Ulrich von Weizsäcker und seine Koautoren das Konzept eines zukunftssicheren, umweltschonenden Wirtschaftens vor. Sie zeigen, wie wir die Rohstoffe effizienter nutzen und mit dem Einsatz neuer Technologien sogar Wohlstand und Lebensqualität wachsen lassen können. Dieser neue Bericht an den Club of Rome ist eine überzeugende Antwort auf die gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen.

Wird oft zusammen gekauft

Faktor Fünf: Die Formel für nachhaltiges Wachstum + Welt mit Zukunft: Die ökosoziale Perspektive + Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung: Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus?
Preis für alle drei: EUR 55,88

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Droemer (11. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426274868
  • ISBN-13: 978-3426274866
  • Originaltitel: Factor Five
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.630 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Ernst Ulrich von Weizsäcker war Professor für Biologie an der Universität Essen, Präsident der Universität/GH Kassel, Direktor am UNO Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York, Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik in Bonn und Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. 1998-2005 war der MdB für die SPD, 2006—2008 lehrte er an der University of California, USA. 2008 wurde er mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Heute lebt er in Emmendingen. Michael Smith leitet zusammen mit Karlson Hargroves das Natural Edge Project, ein ökologische Forschungsgruppe, die sich mit Möglichkeiten der Steigerung der Ressourcenproduktivität befasst.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altbekanntes und neue Erkenntnisse 11. August 2010
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Schon 15 Jahre ist es her, dass "Faktor 4", ein Bericht von Ernst Ulrich von Weizsäcker und den amerikanischen Wissenschaftlern Amory und Hunter Lovins vom Rocky Mountain Institute an den Club of Rome, veröffentlicht wurde. Das Buch, das viele Möglichkeiten für eine vierfache Ressourcenproduktivität beschrieb, sorgte für viel Aufmerksamkeit und eine hohe Medienpräsenz insbesondere von Weizsäckers. Ich selbst hatte dieses Sachbuch mit hohem Interesse gelesen und mein Denken und (etwas seltener mein) Handeln wurde davon beeinflusst.

Nun veröffentlichte von Weizsäcker, Sohn des Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker und Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, das Nachfolgewerk "Faktor 5". Seine Koautoren sind nicht mehr die Lovins, sondern junge australische Wissenschaftler, die im ersten Teil des Buches Möglichkeiten schildern, um die Ressourcenproduktivität um den Faktor 5 zu steigern und entsprechend beispielsweise CO2-Ausstöße zu vermindern. Dieses Mal werden nicht einzelne Möglichkeiten beschrieben, sondern die Autoren schauen sich Branchen an, in denen Ressourcen, insbesondere fossile Ressourcen wir Erdöl, Erdgas oder Kohle, eine dominante Rolle spielen. Dazu gehören die Stahl- und die Zementindustrie, das Baugewerbe, der Verkehr oder auch die Landwirtschaft. Möglichkeiten, um Ressourcen zu sparen, kommen unter anderen aus den Bereichen Effizienz, Produktdesign oder Alternativtechnologien. Das liest sich interessant, hat mich jedoch deutlich weniger gefesselt als bei "Faktor 4". In erster Linie wohl deswegen, weil die Ideen altbekannte sind und weil ich mich in diesen 15 Jahren viel mehr mit diesen Themen beschäftigt habe. Kein Vorwurf also an die Autoren.

Den zweiten Teil des Buches hat von Weizsäcker beigetragen. Darin thematisiert er die politische Umsetzbarkeit, insbesondere die Vereinbarkeit von staatlicher Einflussnahme und Markt, aber auch die Möglichkeit der Genügsamkeit, ohne dogmatisch zu werden. Für mich las sich der zweite Teil des Buches deutlich interessanter, denn er erklärt en passant, an was die bereits Mitte der 90er Jahre beschriebenen Möglichkeiten teilweise scheitern. Hoffnung macht, dass viele der Ideen und Wege umgesetzt und eingeschlagen wurden, wenn auch nicht mit der Flächendeckung wie gewünscht und wie notwendig.

Ein lesenswertes, erfreulich undogmatisches, aber zweifelsohne politisches Sachbuch für alle, die an Möglichkeiten interessiert sind, wie wir einigen der dringlichsten Probleme des 21. Jahrhunderts begegnen könnten: Ressourcenknappheit, Bevölkerungswachstum, Erhöhung des Lebensstandards in Schwellen- und Entwicklungsländern und Klimawandel.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Global Green New Deal 26. Oktober 2010
Von Mimir
Format:Gebundene Ausgabe
Es geht im zweigeteilten Buch um einen ganzheitlichen Ansatz zu einer globalen umweltverträglichen Wirtschaftspolitik, eines 'Global Green New Deal'. Dazu übernahmen die Mitarbeiter einer kleinen Denkfabrik in Brisbane, The Natural Edge Project (TNEP), die Darstellung der großen Wirtschaftsbranchen und ihrer Effizienzpotentiale, während Ernst Ulrich von Weizsäcker für den Gesamtentwurf und die Politik der praktischen Umsetzung zuständig war.

So werden im ersten Teil die technische Bemühungen um kosteneffektive Verbesserungen der Ressourcenproduktivität in den Hauptbereichen der Wirtschaft, die auch die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigen, dargelegt: im Gebäudebau, in der (Schwer-)Industrie bei Stahl und Zement, in der Landwirtschaft und im Verkehr. Dabei konzentrieren sich die Autoren bewusst auf die Sektoren, die weltweit den höchsten Verbrauch an Energie, Wasser und Rohstoffen sowie die höchsten Treibhausemissionen verursachen.

Im zweiten Teil überdenkt von Weizsäcker die praktische Umsetzung der Ideen. Er betrachtet ökonomische Instrumente, das Ordnungsrecht und die Langfrist-Ökosteuer. Dabei betont der Autor immer wieder die Gegensätze zwischen einer (neoliberalen) Marktorientierung und einem starken Staat. Er fordert konsequent eine Abkehr vom »anhaltenden Zeitgeist der Staatsverachtung und Marktüberschätzung, deren Schlagworte Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung« waren. Abschließend folgt ein überzeugendes Plädoyer für 'Genügsamkeit'.

Ich habe Faktor vier. Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch nicht gelesen, doch es bleibt die Frage, warum die dort aufgeworfenen Fragen offensichtlich nicht umfänglich beantwortet und die dort vorgestellten Lösungen keinen durchschlagenden Erfolg hatten. In den USA wurde nicht das 1,5-Liter-Auto der Verkaufsschlager, sondern die SUVs. So bleiben Zweifel, inwieweit die hier vorgestellten Maßnahmen realistisch sind. Schon die Umsetzung einer ökologischen Finanzreform zur Verlagerung der Steuerlast von erwünschten auf ökologisch unerwünschte Faktoren scheint derzeit (in Deutschland) nicht möglich, wie die aktuelle Diskussion der Steuerrabatte für energieintensive Unternehmen zeigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass hier sicherlich viel Energie produktiv in ein umfassendes, gut verständliches und nachvollziehbares Gedankengebilde gesteckt wurde, das in kühnen, aber nicht a priori unrealistischen Vorstellungen mündet. Doch die Zielgruppe für das Buch wie auch die politischen oder gesellschaftlichen Möglichkeiten für die konkrete Umsetzung der Vorschläge bleiben leider vage.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein realistischer Weg aus der Klimakatastrophe 21. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ernst Ulrich von Weizsäcker (vormals Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie)und sein australisches Team, mit dem er zusammengearbeitet hat, gehen umfassend der Frage nach, ob und wie unsere Welt noch zu retten ist. In einem ersten Teil belegen die Australier überzeugend bei einer Tour d' Horizon (mit den Kapiteln Gebäude, Stahl und Zement, Landwirtschaft und Verkehr), dass die Ressoucenproduktivität um den Faktor Fünf in all diesen Bereichen erhöht werden kann (um 80% gesteigert werden kann). Das geschieht in einer anspruchvollen, nicht nur für Ingenieure verständlichen, mit aussagekräftigen Graphiken und Tabellen veranschaulichten Sprache. Wer sich auskennt, weiß um die Möglichkeit um die Realisierung von Passivhaus, Verwendung von Geopolymerzement, Tröpfenbewässerung und Einliterauto. Das Buch überzeugt eben kompakt, was alles möglich ist.
Im zweiten, von von Weizsäcker selbst verantworteten Teil, geht er der Frage nach, wenn das alles möglich und bekannt ist, wieso ist dann der Klimagipfel von Kopenhagen gescheitert, läßt sich das machbare Wissen nicht umsetzen und das Ziel, die Erde für sieben Milliarden Menschen bewohnbar zu halten erreichen? Er erläutert und diskutiert das Rebound-Dilemma (die ersparte Energie wird in mehr Konsum investiert und nicht zur Verminderung des Kohlendioxid genutzt), schlägt eine Steuer vor, die der Verbilligung der Energie entgegenwirkt und diskutiert, dass wir für diese Umsetzung einen starken Staat brauchen. Und auch "Genügsamkeit", ein anderes Verhältnis zum Konsum tut not, wenn wir nicht um Kriege um die letzten Ressourcen enden wollen.
Gerade diese Diskussion um die Umsetzung des bekannten Wissens um Energieeinsparung macht das Buch so wertvoll. Da nimmt ein Wissenschaftler deutlich Stellung.
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1.0 von 5 Sternen Langweilig geschrieben, keine Ideen
Ich muss gestehen, dass ich es selbst nach langer Zeit nicht geschafft habe, das Buch komplett durchzulesen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Online-Shopper veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Bevölkerungsexplosion nicht ausreichend berücksichtigt
Die Globale Umweltbelastung wird zusammenfassend mit der IPAT Formel berechnet (Kap. 18 Genügsamkeit).

I = P*A*T; wobei I...Impact, P...Population; A... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Michael Hoppe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine fünffach höhere Ressourcenproduktivität erreichen
Genauso wie der Vorgänger Faktor Vier aus den 90er Jahren zeigt auch dieser Bericht an den Club of Rome Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2011 von Rolf Dobelli
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert und ratsam für jeden
Das Buch von Hr. von Weizsäcker ist für jeden uneingeschränkt empfehlenswert. Hervorragend recherchiert, zeigt es, auf welches Desaster wir blindlings zulaufen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2010 von unertl
3.0 von 5 Sternen Hält nicht, was die Ankündigung verspricht
Nachdem ich die Ankündigungen gelesen hatte, war ich vom Buch selbst enttäuscht: Es ist sehr interessant, aber nicht so klar und handlungsorientiert wie behauptet.
Veröffentlicht am 22. Oktober 2010 von Melanie49
5.0 von 5 Sternen Hurra, es geht doch noch besser !
Als großer Fan von Faktor 4 habe ich mich begeistert auf das neue Buch gestürzt. Leider ist mir die Gewissheit gekommen, dass selbst die Vorschläge und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2010 von Holger Hachenburger
4.0 von 5 Sternen There is a difference between the English and the German Edition
It is a comment for People can read the book in English or in German language. Thats why the comment is in English. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2010 von klausz
4.0 von 5 Sternen "Faktor Vier" Nachfolger - habe etwas mehr erwartet!
Nachdem ich schon "Faktor Vier" verschlungen habe, war dieses Buch für mich ein Muss!

Leider ist es so wie bei vielen Fortsetzungen, dass das Buch nicht meine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2010 von H. Bauer
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Multiple Limits 1 05.08.2010
Was not tut 0 23.07.2010
Faktor Fünf nutzt auch nicht wirklich etwas ... 0 12.04.2010
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