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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Fakire- oder von allem ein bisschen aber nichts gescheites,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fakire (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Interessant hört er sich an der Klappentext, neugierig macht er auch aber halten kann das Buch leider nicht weil der Klappentext verspricht.Die französische Literatur ist ein Ströphchen für sich. Man mag sie oder man mag sie nicht, man muss wissen wie sie zu verstehen ist. Zeitgenössische Frauenliteratur- gerne auch in Originalsprache- finde ich sehr gut aufgrund des Stils und der herben Melancholie, doch mit diesem Buch - welche am ehesten zur Krimisparte passen zu scheint- konnte ich mich gar nicht anfreunden, warum auch immer ? Die Personen machen den Anschein als wären sie - um möglichst auffällig oder skurill zu wirken- wahllos zusammengewürfelt. Entwicklungen lassen sich meiner Meinung nach mehr erahnen als finden. Die beiden Handlungsstränge selber sind auch nicht sauber stilisiert, auch hier wr wohl die Skurrilität der ausschlaggebende Faktor der Wahl. Neue Ideen sind durchaus vorhanden und reizen den Leser auch zunächst weiter zu lesen aber werden dann doch ad absurdum geführt. Die insgesamt düstere Stimmung die der Leser unweigerlich wahrnehmen muss, trägt dann nicht dazu bei den Leser in positive Stimmungen zu bringen. FAZIT: Es klang viel versprechend aber meiner Meinung nach nur für Liebhaber der französischen Literatur. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein französischer Philosoph schreibt Krimis,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fakire (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Kommissar Guérin wird in die Abteilung für Selbstmorde bei der Pariser Polizei strafversetzt. Dort muss er nun tagein,tagaus überprüfen, ob die Selbstmorde, die in Paris passieren, wirklich Suizide oder doch Morde sind.Zur gleichen Zeit soll der Amerikaner John Nichols, der im französischen Hinterland lebt, seinen besten Kumpel Alan in einem Pariser Leichenschauhaus identifzieren. Die Grundidee zu der Geschichte klingt spannend und wäre es bestimmt auch gewesen. Nur leider hielt mich der Stil von Antonin Varenne davon ab das Buch zu Ende zu lesen. Er schreibt zwar in tollen Bildern, die auch zum Denken anregen, doch dieser Schreibstil passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte, die er erzählen will. Antonin Varenne ist studierter Philosoph und das merkt man dem Buch auch an. Denn vor lauter Beschreibungen, wie es in den beiden Hauptprotagonisten Guérin und Nichols vorgeht, vergisst der Autor die Geschichte zu erzählen. Alles in allem ist dieses Buch nur Leuten zu empfehlen, die sich gern von Bildern und detailierten Beschreibungen von Gefühlswelten gefangen nehmen lassen. Für all diejeningen, die hoffen einen spannenden Krimi zu lesen, ist das Buch leider eine Enttäuschung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Surrealer Selbstmord Krimi,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fakire (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Fakire hat mich angenehm überrascht, da es eine wirkliche Abwechslung zumStandartkriminalroman ist und den Leser in eine verzerrte, surreale Welt hineinzieht. Gleichzeit muss man allerdings auch vor dem Buch warnen, da die Geschichte eben nicht in der von Krimis gewohnten großen Auflösung gipfelt. Besonders am Anfang macht es Spaß den beiden Handlungssträngen des Buches zu folgen, da man direkt in die Geschichte hineingeworfen wird und eigentlich alle vorkommenden Chraktere sehr interessant beschrieben werden. Vom Ex-Knacki bis zur Nacktmalerin sind auch die Nebenrollen schön ausgeschmückt worden. Es dauert allerdings bis in die Mitte des Buches bevor die Handlungsstränge ernsthaft verwoben werden und das Ende wird vom Autoren geradezu zusammengestaucht. Eine richtige Auflösung gibt es eigentlich nur für den Handlungsstrang des amerikanischen Psychologen, die anderen Personen werden auf wenigen Seiten ihrem jeweiligen Ende zugeführt. Und auch die Verbindung zwischen den beiden Hauptsträngen bleibt letztlich sehr brüchig. Vieles bleibt lückenhaft und der Phantasie des Lesers überlassen. Aber durch die gelungene Darstellung der Personen, die um die Handlungsfäden eine eigene verückte und bisweilen auch bizarre Welt aufspannen lohnt sich die Lektüre dann doch. Allerdings kann ich mir auch durchaus vorstellen das dem einen oder anderen diese Welt voller surrealer Charaktere und angerissener, unvollständiger Geschichten (CIA, Irakkrieg, Selbstmorde, Nekrophilie, Fakire ...) zu viel des Guten ist. Insgesamt meiner Meinung nach ein spannendes Buch, das zum Schluss hin einige Seiten mehr hätte vertragen können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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