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Faith & Courage

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Produktinformation

  • Audio CD (13. Juni 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Atlantic (Warner)
  • ASIN: B00004TJAQ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
  1. The Healing Room 5:35EUR 1,09  Kaufen 
  2. No Man's Woman 3:01EUR 1,09  Kaufen 
  3. Jealous 4:15EUR 1,09  Kaufen 
  4. Dancing Lessons 4:17EUR 1,09  Kaufen 
  5. Daddy I'm Fine 2:59EUR 1,29  Kaufen 
  6. 'Til I Whisper U Something 6:08EUR 1,09  Kaufen 
  7. Hold Back The Night 4:10EUR 1,09  Kaufen 
  8. What Doesn't Belong To Me 5:38EUR 1,09  Kaufen 
  9. The State I'm In 4:11EUR 1,09  Kaufen 
10. The Lamb's Book Of Life 4:58EUR 1,09  Kaufen 
11. If U Ever 4:26EUR 1,09  Kaufen 
12. Emma's Song 3:21EUR 1,09  Kaufen 
13. Kyrie Eleison 2:45EUR 1,09  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

O'CONNOR SINEAD, FAITH&COUR

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Mut ist der resoluten Irin nicht abzusprechen: Seit Sinéad O'Connor 1987 mit The Lion And The Cobra die Szene betrat, fiel sie als eigenwilliger Charakter auf -- oder aus der Rolle; ob sie "Nothing Compares 2 U" so intensiv darbrachte, dass das Video Diskussionen provozierte über echte oder vorgetäuschte Tränen, oder ob sie einen Sturm der Entrüstung entfachte, als sie öffentlich ein Papstbildnis zerriss. Und Glauben? Immerhin wurde sie vergangenes Jahr auf der Grünen Insel zur Priesterin geweiht. Und dass sie, zumindest in ihren nicht von Selbstzweifeln getrübten Momenten an sich selbst glaubt, darf angesichts ihrer Bio- wie Diskographie unterstellt werden.

Eine satte Prise eben dieses Selbstbewusstseins strahlt "Faith And Courage" aus, plus eine fast schon erstaunliche Portion an tänzelnder Leichtigkeit, wie sie etwa ausgerechnet im bittersüßen Liebeswehen-Song "What Doesn't Belong To Me" durch spielerische Dub-Effekte und Hall-verhuschte Stimme zum Tragen kommt. Ebenso souverän spielt sie mit den Stilen: Die unwahrscheinliche Kombi aus irischen Folk-Anleihen und Reggae funktioniert prächtig in "The Lamb's Book Of Life", ebenso der schlichte, Gospel-na-he Chorus zu "If U Ever". Das punky aggressive, mutmaßlich autobiographische "Daddy I'm Fine" kontrastiert zur so anrührend positiven wie intensiven Hymne "The Healing Room" oder der poppigen Selbsterkenntnis "The State I'm In", ganz ohne grüblerische Schatten. Mit dem poprockigen Statement "No Man's Woman", das Parallelen zu Kollegin Alanis Morissette aufzeigt, "Hold Back The Night" (eine Art Nachtrag zu "Nothing Compares 2 U") und dem von schmeichelnder Flöte und irritierenden zeitgenössischen Electronica-Sounds im Untergrund durchsetzten "'Til I Wisper U Something" sind etliche Hit-Kandidaten dabei, auch dank der illustren Produzentenschar, von Brian Eno über Dave Stewart bis Adrian Sherwood. Was immer Sie von Sinéad O'Connor erwartet haben mögen, dies sicher nicht -- und es ist eine gelungene Überraschung. Versprochen! --Claus Böhm

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Dass die gute "Nothing Compares 2 U"-Sinéad inzwischen ein wenig spinnt, mag ja durchaus sein. Ließ sich zur Priesterin weihen und veröffentlicht als erste Single in ihrem neuen Leben "No Man's Woman". Klar, denn Mutter Bernadette Mary, wie sie jetzt heißt, legte selbstverständlich ein Zölibatsgelübde ab. Über all diese Verirrungen darf man aber nicht vergessen, was Sinéad eigentlich ist: eine fantastische Musikerin, die sich niemals dem Mainstream und den Verlockungen des Mediokren ergeben hat. Eine Querdenkerin voller Ecken, Kanten und bunter Facetten, aber doch eine weiche und verletzliche Frau mit einer Stimme, die all diese Seiten ihrer Persönlichkeit wiederspiegelt.

All das findet sich in ihrer Musik wieder, die im Falle von Faith And Courage einzigartig geworden ist. Mit Schützenhilfe von Producer-Koryphäen wie Brian Eno und Dave Stewart kann man zwei hauptsächliche Charakterzüge in den Songs entdecken. Auf der einen Seite die in weiten Universen schwebenden, soften, wabernden und sirrenden Melodien zum Träumen, deren bestes Beispiel "Nothing Compares 2 U" sie bereits vor Jahren berühmt gemacht hat. Beispiele: "The Healing Room", "Jealous", "Hold Back The Night" oder "Emma's Song". Dem entgegen stehen die handfesteren Popsongs mit Folk- und Rockeinflüssen à la "No Man's Woman", "Dancing Lessons" oder das großartige "Daddy I'm Fine", die US-Liedermacherinnen à la Alanis Morissette oder Amanda Marshall alle Ehre gemacht hätten. Ein feines Album zum oft Hören und immer wieder neu entdecken. --Kati Hofacker


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Schäfer am 5. Oktober 2001
Format: Audio CD
Diese CD von Sinead ist meiner Ansicht nach mit
"I do not want..." aus '90, die beste bisher.
Da ich seit Beginn ihrer Karriere ein großer Fan
von ihr bin, kann ich nur hoffen und beten, dass
Sinead noch mehrere dieser Alben veröffentlichen
wird.Ich hoffe,dass sie trotz ihrer Priesterweihe
möglichst bald eine Tournee starten wird und nicht
vergisst, was für eine großartige Sängerin sie ist. Und natürlich ihre Texte, wenn auch oft sehr
traurig, sehr tiefgründig und für mich das wichtigste, sie stammen meist alle von ihr selbst.
Sinead durchlebt ihre Songs wie kaum ein/e andere/r und gibt all dies prächtig zum Ausdruck.
Irgendwie ein Indiz dafür, dass gute Musik und
sinnvolle Texte aus Irland kommen - und das schon
seit vielen Jahren. (siehe Chris De Burgh, Enya,
U2, The Corrs etc.)
Es ist nur schade, dass man von der lieben Sinead
wenig im Radio hört oder TV sieht Es wäre mehr als
wünschenswert, Songs zu spielen, die Sinn machen
und noch dazu gut klingen, als dauernd irgend-
welche gecoverten, sinnlosen Liedern zuhören oder
zusehen zu müssen.
All the very best for you, Sinead. You're great.
I love you!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. Juni 2000
Format: Audio CD
Die Überraschung ist, dass Faith and Courage erstaunlich radiokompatibel daherkommt und so hörerfreundlich, wie man die streitbare Irin seit ihrem Hyperhit Nothing Compares to You nicht mehr gehört hat. Auf Universal Mother von 1994 legte sie in sehr intimen, hypnotisch-karg instrumentierten Songs ihr Innerstes bloß, und 1997 bezauberte sie auf der Gospel Oak EP mit einer kleinen Kollektion rührend-aufrührender Wiegenlieder. Die von der coolen Papstbild-Zerreißerin in letzter Zeit ungewohnte Poppigkeit steht ihr über weite Strecken prima zu Gesicht und ist wohl nicht zuletzt der Zusammenarbeit mit Produzenten wie Adrian Sherwood und dem inzwischen selbst schon beinahe mythischen Dave Stewart zuzuschreiben. Songs wie Hold Back the Night, von Eurythmiker Stewart mit luxuriösen Klangpolstern äußerst komfortabel ausgestattet, streicheln die Zuhörerseele aufs angenehmste, und auf einer Ballade wie Jealous rührt die singuläre Stimme der Irin wie in alten Zeiten. Schön wäre es freilich, wenn Sinéad noch einmal zu alten, rockigen Klängen zurückfinden würde; Songs wie I Want Your (Hands on Me) oder The Emperor's New Clothes von den ersten Alben lassen ihre nun seit zehn Jahren sphärisch durchwobenen Songs etwas blass vor lauter kuscheliger Verklärtheit dastehen. Und das gilt leider auch für die neue CD. Dass sie es immer noch drauf hätte, zeigt sie nur auf dem rockigen Daddy I'm Fine - und was hat diese Frau für eine Stimme! Nur leider mag sie die immer seltener so richtig benutzen, und man hat den Eindruck, dass sie aus ihrer selbst verordneten Tempo 30-Zone einfach nicht mehr rauswill, um mal wieder ordentlich Gas zu geben. Sei's drum, sie liefert auf jeden Fall Popmusik vom Feinsten und braucht den Vergleich mit jüngeren Kolleginnen keinesfalls zu scheuen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. Juni 2000
Format: Audio CD
Kein anderes Wort vermag meine Beziehung zu der Musik Sinead O`Connors wieder zu geben. Seit "The Lion & the Cobra" und "Mandinka" ist es das gleiche Spiel. Ihre zum Teil abstrakten Lieder sind nicht jedermanns Sache, doch je länger ich mir ihre Musik anhöre umso mehr fängt sie mich ein mit ihrer glockenreinen Stimme die ergreifender ist als ein Gedicht, und findet schließlich einen Weg in mein Herz das man weinen könnte. So war es stets, und so ist auch wieder mit "Faith and Courage". Sinead O`Connors Songs brauchen eine Weile zum Herzen eines Menschen, aber dann sind sie dort für die Ewigkeit.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. April 2003
Format: Audio CD
Dises Album ist mit Abstand das beste und stärkste der emotional ausdrucksstarken Sängerin.
Die Vorgänger sind ebenso Meilensteine, aber Sineads Songs sind melodiöser geworden und ihre Stimme klingt sanfter und nicht mehr so aufbrausend, wie es in anderen Songs der Fall ist.
Sinead hatte schon immer einen eigensinnigen Stil, was sie natürlich dadurch gerade zu einer der besten (vielleicht sogar die beste) Sängerin macht, die sich nicht unterkriegen lässt und immer ihren Weg findet.
Songs auf damaligen Alben fangen z.B. ruhig an, worauf sich 'O Conners Stimme dann allmälich zu einem Vulkanausbruch steigert und ihren Stimmwandlungen freien Lauf lässt. Dies ist nun auf diesem Album anders, ihre Stimme wirkt eingängiger, worauf die Lieder rhytmischer wirken.
Die Songs an sich sind sehr unterschiedlich: "The healing room" ist ein wundervoller Einstieg, dessen Melodie einfach zum Träumen verleitet, gefolgt von dem etwas wilderen "No man's woman" und der Super- Ballade "Jealous". Der wildeste Songs ist "Daddy I'm fine", in dem sich Sinead im Refrain austobt, "Hold back the night" ist einer der stärksten Powersongs auf dem Album, "Emma's Song" ist einer der gefühlvollsten und traurigsten Songs, die ich je gehört habe, einfach Gänsehaut auslösend. Der letzte Song erinnert ein bisschen an Karibikflair und bildet einen melodiösen entspannten Abschluss dieser CD.
Auch alle nicht- erwähnten Lieber sind nur wärmstens zu empfehlen.
Sinead wird immer besser.
Diese Scheibe ist vielfältig, stilvoll, sinnlich, atemberaubend-ein Meisterwerk!
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