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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte...,
Rezension bezieht sich auf: Fahrenheit 9/11 (2 DVDs) (DVD)
Nachdem man von den Massenmedien zumeist von der offiziellen Version zugemüllt wird, ist es auch mal gut dieDinge aus einer anderen Sicht zu sehen. Auf der einen Seite wird hervorgehoben, wie toll sich die Truppen und Verantwortlichen um die Menschen dort kümmern, im Film sieht man wie dumm und kindisch sie sich aufführen. Auf der einen Seite wird man nicht müde hervorzuheben dass es nur um Freiheit und Demokratie geht, im Film sieht man dass es durchaus noch einige andere "Vorteile" dieser Befreiung gibt, vorwiegend für US Unternehmen. Die profitabelsten "Vorteile" haben die Konzerne, welche ganz zufällig auch noch in Beziehung zu den Verantwortlichen standen oder immernoch stehen. Unzählige weitere Beispiele erspare ich jetzt mal, aber wenn man ehrlich ist, passieren wesentlich öfter die schlimmeren Ereignisse und sehr viel weniger gute Dinge auf der Welt. Wohin man tendiert, bleibt einem selbst überlassen. Man sollte das Produktionsjahr (2004) bedenken, weil einige Dinge mittlerweile vielleicht klarer oder komplett geklärt sind, es damals aber nicht waren. Zudem besteht der Film zu größten Teilen aus unkommentieren Ausschnitten aus dem US Fernsehen und Interviews, welche lediglich mit deutschem Untertitel übersetzt wurden. So viel Angriffsfläche Ihn als mutwilligen Lügner zu bezeichnen, bietet diese Form eher nicht. Die Darsteller aus diesen Ausschnitten machen sich ohne jegliches zutun seitens Michael Moore lächerlich. Ich habe jedenfalls einiges erfahren, was ich den hiesigen Medien nicht entnehmen konnte. Letztlich muss sich jeder selber ein Bild darüber machen, denn die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Etwas anderes bleibt einem ja auch nicht übrig, nachdem noch so viele Unterlagen unter Verschluss gehalten werden... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Das Werk eines Patrioten",
Von
Rezension bezieht sich auf: Fahrenheit 9/11 (2 DVDs) (DVD)
... Amerikas laute Stimme in einer Zeit der verordneten Stille.Michael Moores bisher erfolgreichster Dokumentarfilm ist auch sein umstrittenster. Von beginn an hat er klar gemacht, das sein Ziel mit diesem Film war die Wiederwahl von Bush 2004 zu verhindern. Was bekanntlich nicht funktioniert hat. Moore hat sogar auf eine Oscar Nominierung (und die Chancen standen gut, auch nachdem Gewinn der Goldenen Palme in Canne) verzichtet und hat den Film schon kurz nach Anlaufen in den Kinos und noch vor den Wahlen im Fernsehen ausstrahlen lassen. Alles ohne Erfolg. Obwohl sich schon die Frage stellt ob die Nachwirkungen des Films die Sicht vieler Amerikaner auf die Politik von Bush nach 2004 entscheidet verändert haben und sich so auf die Wahlen 2006 (Teile des Kongresses und des Senats, die Demokraten erreichten Mehrheiten in beiden Kammern) beeinflusst haben. In Fahrenheit 9/11 beleuchtet Moore vor allem die Geschäftsverbindungen der Familie Bush vor allem mit der Familie bin Laden. Moore baute eine Argumentationskette auf, die mit der Wahl von Bush 2000 und dem vermuteten Wahlbetrug in Florida beginnt. Relativ schnell arbeitet sich Moore zum 11.9.01 vor indem er aufzählt und bildlich verdeutlicht wie Bush einen Misserfolg nachdem anderen erleidet und die meiste Zeit der ersten Monate im Amt Urlaub macht. Nachdem 11.09 schaut sich Moore Bush's Krisenmanagement an und stellt gleichzeitig die Frage inwieweit er und seine Familie Mitschuldig an den Anschlägen sind. Wobei sich Moore nicht an Verschwörungstheorien beteiligt sondern ganz eigene Schlüsse zieht. Moore zeigt auf wie viel Geld arabische Familien und vor allem die Familie bin Laden in den USA investiert haben, stellt infrage wessen wohl Bush und seine Leuten wichtigerer ist, stellt die engen Beziehungen der USA mit Saudie Arabien infrage und enthüllt das sich zum Zeitpunkt der Anschläge mehrerer Mitglieder der Familie von Osama bin Laden in den USA aufhielten und obwohl der amerikanische Luftraum gesperrt war ausreisen durften. Nie war Moore besser. Er beginnt mit einem furiosen Wahlkampf Auftritt von Al Gore in Florida schwenkt zu Nachrichten Sondersendungen aller Sender am Wahltag die Stimmen Gewinne für Gore verkünden, bis die ersten ihn schon zum Präsidenten ausrufen. Bis Fox kommt Bush zum Präsidenten macht und alle anderen Sender umschwenken. So kommt er zum Wahlbetrug. Zum 11.09. lässt Moore das Bild schwarz und gibt nur den Ton wieder. Und erst langsam kommen Bilder die das Chaos und die beiden eingestürzten Türme zeigen. Desweiteren hinterfragt Moore die Politik der USA nachdem 11.09. Den Afghanistan aber auch vor allem den Irak Krieg. Moore nimmt sich die Allianz der Willigen vor, und zeigt sich die amerikanischen Networks darum geprügelt hatten wer patriotischer über den Krieg und seine Folgen berichten konnte. Doch die wahren Folgen bekommt man erst hier zu sehen. Das Leid der einfachen Bevölkerung wie aber auch das Leid der Soldaten wie ihren Familien. Bei Moore kommt auch die Mutter eines getöteten Soldaten zu Wort die ihr Leid los werden wollte und Moore nutzt die Chance alle Abgeordneten in Washington zu fragen ob ihre Kinder auch im Krieg für ihr Land kämpfen. Die Antwort ist erschreckend. Ein weiterer Kritik Punkt im Film ist der Patriot Act. Als Moore erfährt das die Abgeordneten dieses Gesetz noch nicht mal gelesen hatten besorgte er sich kurzer Hand einen Lieferwagen mit Lautsprecher fürh rund ums Kapitol und las ihnen das Gesetz vor. Dazu bekommt der Zuschauer noch weitere BSP dafür wie ernst es der amerikanischen Regierung mit dem Schutz vor Terror ist. Kritiker des Films behaupten das er einseitig ist. Und sie haben recht. Doch ist diese zum Zeitpunkt als der Film entstand nötig gewesen, da es zu dieser Zeit so gut wie keine kritische Berichterstattung gegenüber der Regierung der USA gab. Die US Medien sind zu Marionetten der Regierung geworden und hatten verlernt kritischr Fragen zu stellen. "George Orwell schrieb einmal, daß es nicht darum gehe, ob der Krieg real sei oder nicht. Der Krieg soll nicht gewonnen werden, er soll ewig dauern. Eine hierarchische Gesellschaft ist nur auf der Grundlage von Armut und Ignoranz möglich. Diese neue Version ist die Vergangenheit und niemals hat eine andere Vergangenheit existiert. Im Prinzip wird die Kriegsführung immer so geplant, daß die Gesellschaft am Rande des Verhungerns bleibt. Die herrschend Klasse führt den Krieg gegen ihre eigenen Untertanen, und Zweck des Krieges ist nicht der Sieg über Eurasien oder Ostasien, sondern die Aufrechterhaltung und Stabilisierung der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung. (übernommen aus Fahrenheit 9/11 das Buch, Teil 1, Das Drehuch, Seite 168) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erschrocken und belustigt zugleich,
Rezension bezieht sich auf: Fahrenheit 9/11 (2 DVDs) (DVD)
Dies war der einzige Film den ich mir 2004 im Kino angesehen habe und ich kann mit Sicherheit behaupten das es die richtige Entscheidung war, weil dieser Film es wirklich Wert gewesen ist.Von der ersten Minute an starrt man auf die Leinwand und weiß nicht ob man weinen oder einfach nur lachen soll, über den unfähigsten Staatsmann den die USA je gehabt hat. Moore deckt grobe Fehler und Versäumnisse von Bush und seiner Regierung auf die nicht passieren dürfen. Noch dazu zeigt er ein Volk das sich patriotisch zeigt wie nie, aber dennoch ihre alten Werte verloren hat. Warum darf eine Regierung einen Krieg führen ohne angegriffen oder bedroht zu werden? Warum ist die UNO für die USA unwichtig? Und warum macht die Familie Bush Geschäfte mit der Familie Bin Laden und den Taliban? Michael Moore versucht Antworten zu finden, aber manchmal sind die Tatsachen so absurd das er sie einfach für sich alleine sprechen lassen kann, sowie die Bilder aus dem ausgebombten Irak. Rumsfeld spricht von einen Humanen Krieg und Moore zeigt die zerstückelten Zivilisten dazu. Kritiker werfen Moore vor er sei ein Selbstdahrsteller und verzerre das Bild des Präsidenten. Das kann ich nicht bestätigen. Moore taucht nur selten selber im Film auf und das sehr sachlich und ein wenig schüchtern, wie der Mann von nebenan. Klar überspitzt er vielleicht mit Schnitten und Musik einige Szenen, aber die Bilder und Zitate der Betroffenen sprechen ihre eigene Sprache. Und wenn nur zehn Prozent von dem wahr ist was Moore Bush vorwirft, gehört Bush mit seiner Regierung in ein Gefängnis und nicht ins weiße Haus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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