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Fahrenheit 451 [VHS]
 
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Fahrenheit 451 [VHS]

Oskar Werner , Julie Christie , François Truffaut    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack
  • Regisseur(e): François Truffaut
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/Polygram
  • Erscheinungstermin: 1. August 1987
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004NKD2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.024 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Video Jakob Kurzinhalt

Francois Truffaut prophezeit in Fahrenheit 451" eine Welt, in der kein gedrucktes Wort mehr existiert. Feuerwehreinheiten überwachen Verdächtige, stöbern verbotene Buchbesitzer auf und zerstören jedes bedruckte Papier. Zu einer dieser gehaßten Einheiten gehört auch Montag, der seine Arbeit liebt und seit 5 Jahren nie eine Frage gestellt hat. Da lernt er eines Tages Clarisse kennen, und plötzlich kommt ihm seine Ehefrau Linda, die ihre Tage mit Tabletten- und Fernsehkonsum verbringt, entsetzlich langweilig vor. Heimlich entflieht er dieser kontrollierten Welt und beginnt nachts zu lesen, obgleich er weiß, daß dies tödliche Konsequenzen haben kann..."

VideoMarkt

In einer Welt der Zukunft, die als utopischer Polizeistaat und System totaler Kontrolle funktioniert, ist das Lesen von Büchern verboten und unter Strafe gestellt. Feuerwehrmann Montag, der Bücher verbrennt, lernt im Monorail-Zug die junge Clarissa kennen, die seiner Frau Linda gleicht und Bücher liebt. Bald ist er selbst der Faszination des Lesens erlegen. Er wird verraten und flieht in die Wälder, wo Menschen leben, die ihre Lieblingslektüren auswendig lernen, um sie der Nachwelt zu erhalten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
65 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klaatu
Format:DVD
Film:
Der Film startet ungewöhnlich, die Namen der Beteiligten werden nämlich nicht als Text eingeblendet sondern vorgesprochen. Dies nicht ohne Grund, denn es geht in diesem 1966 entstandenen Streifen ums Lesen, um Bildung und um anspruchsvolle Unterhaltung. Gleichzeitig sieht man Dachantennen als Zeichen für hirnlose Unterhaltung. Jedenfalls in der Zukunft ist es verboten Bücher zu besitzen und deshalb gibt es die Feuerwehr. Diese verbrennt Bücher, weil es Gesetz ist und weil diese dazu führen dass Menschen unglücklich sind, falsch aufgeklärt werden, sich identifizieren und über andere stellen, schlichtweg mit sinnlosem Geschreibsel ihre Zeit vergeuden. Einer der Feuerwehrmänner wird durch eine Nachbarin aber neugierig und fängt an heimlich Bücher beiseite zu schaffen um diese nachts zu lesen. Das Treiben bleibt nicht unbemerkt, nicht von seiner Frau und auch nicht von Kollegen.

Mich hat dieser Streifen schon immer fasziniert. Francois Truffaut und sehr gute Schauspieler (dazu zähle ich vor allem auch den Feuerwehrkommandanten), die eine tiefsinnige und sogar spannende Geschichte zu erzählen haben. Ist es gar ein Kultfilm? Jedenfalls 10x besser als als dieser hirnlose Mist, der uns sonst vorgesetzt wird, wobei wir wieder beim Thema wären.

Bild:
Der Streifen ist nahezu 40 Jahre alt und das merkt man ihm eigentlich nicht unbedingt an. Die Farben sind gut, besonders das Rot der Feuerwehr sticht heraus. Filmbeschädigungen gibt’s, hauptsächlich aber nur kleine, insbesondere kleine weiße Blitze sieht man häufig. Es ist aber nicht dramatisch. Die Schärfe schwankt, mal ist sie wirklich gut, dann wieder weniger. Die Daten sind anamorph abgelegt, das Format beträgt 1:1,85. Ich geb mal die Note „befriedigend+“.

Ton:
Gibt’s in deutsch, französisch und englisch, jeweils Mono. Ich habe die deutsche Spur und teilweise die englische gehört. Sie erscheinen mir gleichwertig, gut verständlich, ohne rauschen aber halt auch ohne Räumlichkeit. Keine Frage, ein besserer Sound hätte mir schon gefallen können, wenn z.B. die rasanten Feuerwehrautofahrten von tiefen Streichern eindrucksvoll begleitet worden wären. Ich geb mal die Note „ausreichend+“.

Extras:
Ich denke der Film ist unter einer älteren Käuferschicht eher bekannt. Wer den im Kino gesehen hat, muß heute schon über 50 sein. Ob’s ein Blockbuster war, ich bezweifel es. Jedenfalls ist es anspruchsvolles europäisches Kino und das hat Extras verdient. Was hier aber Universal abliefert übertraff meine Erwartungen. Einen Audiokommentar der Hauptdarstellerin (Doppelrolle), ein Making Of, Extras für die Musik, für die Story, eine Fotogalerie und die Orginal-Anfangssequenz. Ganz klar ein „sehr gut“. Halt Stopp, leider keine Untertitel, dann nur ein "gut".

Fazit:
In Anbetracht des recht günstigen Preises ist diese VÖ nur als wirklich gut zu bezeichnen. Man hat meiner Meinung nach diesen Film ordentlich auf DVD umgesetzt, wenn man das Alter bedenkt. Ein „Herr der Ringe“ sieht und klingt natürlich ganz anders. Es hätte aber auch deutlich schlechter sein können. Empfehlung!

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeitloser Realismus 6. August 2011
Format:DVD
Diesen Truffaut - Film nach einem Bradbury-roman kann man unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten--und auch zu unterschiedlichen Bewertungsergebnissen kommen.
Ich setze den Focus hier mal auf die Tatsache, daß es sich um einen englischsprachigen Film eines nicht sprachbegabten Regisseurs aus Frankreich handelt. Im Begleitmaterial finden sich einige Anekdoten dazu. Da der Film zu dem auch in Englisch und ggf. auch mit vernünftig übersetzten Untertiteln ( ! ) zu sehen ist, lohnt es sich, diese DVD zu erwerben.

Truffaut konnte nur wenige Worte sprechen und hat diesen Makel auch gerne mal Öffentlich zur Schau gestellt , so z.B. ein Unmöglicher Versuch eines Jungen Mannes in einem Vorangegangenen Werk, das Wort " The Beach " richtig auszusprechen. Es kam immer wieder " The Bitch " über dessen Lippen. Aus diesem Wortwitz heraus ging man mein bei Universal wohl das Risiko ein, den Stoff mit Truffaut zu verfilmen. Zu mal dieser auch den selbe Sprachlehrer hatte wie Woody Allen, der zeitgleich etwas Französisch erlernte.

Francois Truffaut nutzte die Freundschaft zu Helen Scott, mit der er schon seine eigenartige Zusammenarbeit mit Hitchcock zu konvertieren pflegte, um sich verständlich zu machen. Schwierig wird die Zusammenarbeit mit Bernhard Hermann gewesen sein, der seinen Part kompromisslos durchzog und dem Film so insbesondere in Verbindung mit der Ausstattung und auch der eigenwilligen Kameraarbeit von Nicholas Roeg diesem Film eine durchaus Zeitlose Note mit gab. In Verbindung mit dem Textmaterial eine phantastische und realistische Betrachtung Totalitärer Systeme. Das Begleitmaterial ist für meinen Geschmack sehr gut; es ist insgesamt betrachtet nicht einfach, einem 35 Jahre alten Film ( die DVD-bearbeitung ist von etwa 2002 ) ein gutes making of zu verpassen.

Ich kann nur jedem empfehlen, der diesen Film sich vielleicht auf deutsch im TV angeschaut hat, diesen noch mal im original zu sehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenn Papier brennt... 30. September 2011
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
In einem Staat in der Zukunft ist es ein schweres Verbrechen, Bücher zu besitzen oder zu lesen.
Die Bücher gelten bei der Obrigkeit als Hauptgrund für ein nicht systemkonformes Denken und Handeln, bei dem man bestrebt ist, möglichst eine Gleichschaltung aller Menschen zu erreichen.
Trotzdem ist für gute Unterhaltung gesorgt. Es gibt Pillen für alle Bedürfnisse und jeder gut sortierte Haushalt hat eine Videowand, denn im TV läuft in Dauerschleife die Sendung über die Familie, moderiert von einer netten Cousine (Gillian Lewis).
Montag (Oskar Werner) ist aufstrebender Feuerwehrmann mit Ambitionen zum Aufstieg.
Während seine hübsche Frau Linda (Julie Christie) zuhause ständig vor der Glotze hockt und sich nicht mehr an vergangene schöne Zeiten mit ihrem Mann erinnern kann, jagt ihr Gatte mit Begeisterung Bürger, die Bücher besitzen.
Sein Eifer macht Eindruck beim Captain (Cyril Cusack), lediglich sein Kollege Fabian (Anton Diffring) missgönnt ihm den beruflichen Erfolg.
Der Job bei der Feuerwehr ist vielseitig und interessant, die Bücher werden noch an Ort und Stelle verbrannt.
Auf den Helmen und Uniformen der Feuerwehr steht die Zahl 451, denn bei dieser Fahrenheit-Temperatur fängt Papier Feuer die Bücher entzünden. Außerdem tragen die Uniformen einen Salamander auf der rechten Schulter, ein Tier, von dem es in Legenden heißt, es könne im Feuer leben.
Dementsprechend flösst der Feuerwehrmann bei der Bevölkerung Respekt wenn nicht sogar Angst aus.
In der Schwebebahn lernt Montag die junge Clarissa (ebenfalls Julie Christie) kennen, die seiner Frau ähnlich sieht und die in Montag eine Kehrwende auslöst. Er beginnt sich dafür zu interessieren, warum die Bücher so gefährlich sein sollen, dass man sie verbrennen muss.
Die staatliche Erklärung, dass diese zu selbstständigem und somit gefährlichem Denken anregen, was unweigerlich zu einem anti-sozialemn Verhalten führe und so die Gesellschaft destabilisiere, reicht ihm nicht mehr. Er beginnt heimlich in seinem Haus zu lesen...
Francois Truffauts "Fahrenheit 451" ist einer meiner 60er Jahre Lieblingsfilme, der Film entstand nach dem gleichnamigen dystopischen Roman von Ray Bradbury aus dem Jahr 1953.
Die Musik stammt von Bernard Herrmann, für die großartige Kameraarbeit zeichnet Nicholas Roeg verantwortlich.
Dabei wird ein sehr interessantes Zukunftsszenario entworfen mit einem immer gleichgültigeren Menschen entworfen, der keine Lust auf Denken hat, gleichzeitig ist der Film auch eine Hommage an die Literatur.
Interessanterweise kann man in "Fahrenheit 451" auch wieder viel von Hitchcock entdecken, der Film ist sicherlich neben Hitchcocks "Die Vögel" einer dieser merkwürdigen, sonderbaren und verschrobenen Meisterwerke, die eigentlich in jeder Einstellung überzeugen.
Besonders ergreifend die Szene, als eine riesige Bibliothek mit vielen seltenen Kostbarkeiten samt Besitzerin und Buchnärrin (Bee Duffell) abgefackelt wird.
Oder auch die an "Vertigo" angelehnte Szene, als Clarissa den Schulkorridor entlang läuft und der kleine Schüler (Mark Lester) angstvoll vor ihr flüchtet.
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Vor 8 Tagen von Ichthys veröffentlicht
Fahrenheit 451
Kann eigentlich nicht viel sagen über diesen Film,ist schon länger her,daß ich den gesehen habe. Lesen Sie weiter...
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Kann Truffauts Klassiker heute noch Feuer entfachen?
Natürlich ist François Truffauts 1966er Verfilmung des 1953er Romans von Ray Douglas Bradbury ein Klassiker par excellence. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von jury veröffentlicht
EIN KLASSIKER DER FILMGESCHICHTE
Aus dem Inhalt (Klappentext):

Ray Bradburys erfolgreiches Science-Fiction-Meisterwerk über eine Zukunft ohne Bücher nimmt in diesem Filmklasiker unter der... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Goldberg veröffentlicht
Zunkunft?
Bei 451 Grad Fahrenheit geht Papier in Flammen auf. Um die Gleichheit zu bewahren, werden Bücher verbrannt - denn viele können sie weder lesen noch verstehen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Berliner Pflanze veröffentlicht
Interessant, aber wenig beeindruckend
Wieder so ein französischer Film mit tricktechnischem Minimalismus. Mir ist schon klar, dass man in so einem Fall vielleicht Budget und Zeitperiode berücksichtigen muss,... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von ChK1903 veröffentlicht
Angenagt vom Zahn der Zeit
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Vor 18 Monaten von Reinhard Körbler veröffentlicht
ENTTÄUSCHUNG !
FRANCOIS TRUFFAUD - UND ICH DACHTE, ICH HÄTTE MIR EINEN SEHENSWERTEN
FILM ZUGELEGT... WEIT GEFEHLT ! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2010 von Dr. Wolfgang Dörr
echt aktuell
gerade bei der derzeitigen politischen lage in deutschland (stichwort elena) ist dieser streifen aktueller denn je. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von Oliver Fiedler
Lesen verboten
In einem totalitären Staat ist Lesen ein Verbrechen. Und anstatt zu löschen verbrennt die Feuerwehr Bücher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von zopmar
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