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Fahrenheit 451 - SZ-Cinemathek
 
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Fahrenheit 451 - SZ-Cinemathek

Oskar Werner , Julie Christie , François Truffaut    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack
  • Regisseur(e): François Truffaut
  • Komponist: Bernard Herrmann
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 18. Juni 2005
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007S5VTA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.736 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In einer Welt der Zukunft, die als utopischer Polizeistaat und System totaler Kontrolle funktioniert, ist das Lesen von Büchern verboten und unter Strafe gestellt. Feuerwehrmann Montag, der Bücher verbrennt, lernt im Monorail-Zug die junge Clarissa kennen, die seiner Frau Linda gleicht und Bücher liebt. Bald ist er selbst der Faszination des Lesens erlegen. Er wird verraten und flieht in die Wälder, wo Menschen leben, die ihre Lieblingslektüren auswendig lernen, um sie der Nachwelt zu erhalten.

Produktbeschreibungen

FAHRENHEIT 451

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oskar Werner SUPERSTAR! 17. November 2008
Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn die schwarz uniformierte Feuerwehr an die Tür klopft, um sämtliche Bücher aufzustöbern und zu verbrennen, dann kommen in einigen von uns wohl Bilder von braununiformierten Schlägertrupps und schwarzgekleideten Gestapo- und SS-Leuten hoch!

Tatsächlich ist es wohl das, woran uns dieser Film erinnern möchte. Aber erinnern allein genügt nicht. Auch Vorbeugen will Truffaut mit "Fahrenheit 451" (451 F. ist jene Temperatur, bei der Papier zu brennen beginnt - zumindest laut Film (und Buch, das ich übrigens nicht gelesen habe!))
Er möchte uns zeigen, dass die Menschheit nicht gefeit davor ist, wieder in eine Diktatur zu schlittern, besonders dann, wenn wir uns dazu verleiten lassen, geistige Größen wie Sokrates, Wittgenstein etc. aus unserer Gesellschaft zu verbannen, indem wir das, was sie versucht haben uns in Papierform näher zu bringen, rückstichtslos vernichten oder vergessen machen wollen.
"Fahrenheit 451" zeigt eine beunruhigende, schauerliche Zukunftsvision einer Welt aus Symbolen und Zahlen. Alles "tiefergehende" Denken scheint von der Erdoberfläche verbannt zu sein.
Truffaut nennt keinen bestimmten Ort (abgesehen von unserer Erde), keine bestimmte Jahreszahl - vielleicht stimmt dieser Film gerade deshalb so nachdenklich.
Oskar Werner, der auf die für ihn typische und unnachahmliche Art (er hat seine deutsche Stimme mit Sicherheit selbst synchronisiert - ein Genuss!), den Feuerwehrmann Montag spielt, macht im Laufe des Streifens Bekanntschaft mit einer revolutionären Lehrerin, die sich das Lesen nicht verbieten lässt. So nimmt Montag ein hohes Risoko auf sich, als er sich hier und da - im Rahmen einiger Einsätze - Bücher unter den Nagel reißt, um sie abends zu Hause zu studieren.
Schließlich wird er von seiner Frau, die das Ganze schon längere Zeit missbilligend beobachtet, verraten und er muss vor der Staatsgewalt (also der Feuerwehr) flüchten.
Am Ende befindet er sich in einer sonderbaren Waldprovinz, wo zu Büchern gewordene Menschen auswendig ihre Lieblingsschmöker rezitieren.

Es ist schon ein beklemmendes aber gleichermaßen hoffnungsvoll stimmendes Stück Filmgeschichte, das sich da seinen Zusehern präsentiert, aber es IST FILMGESCHICHTE und hat sich seinen Platz unter den "100 besten Filmen aller Zeiten" auch wirklich verdient! (Was aber keineswegs auf alle cinematek-Streifen zutrifft!)

Ein guter, gelungener Versuch mit Nachhaltigkeitsgarantie - 5 Sterne!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Natürlich ist François Truffauts 1966er Verfilmung des 1953er Romans von Ray Douglas Bradbury ein Klassiker par excellence. Leider zeigen solche Kulturdenkmäler allzu oft Zeichen des Verfalls, wenn man sie in aktuellem Umfeld wieder mal anschaut - auch wenn die begeisterten Anhänger aus früheren Zeiten das oft nicht wahrhaben wollen.

Die SZ-DVD schaltet zunächst mal recht unbeholfen von 4:3 auf 16:9 um. Der Titel wird vorgelesen, während die damals üblichen UHF- und VHF-Antennen auf den Dächern mit unbeholfenen Farbspielchen und wackligen Zooms gezeigt werden. Man tut gut daran, in diesem Moment noch nicht aufzugeben, denn der eigentliche Film kann nach wie vor überzeugen.

Es geht - man erinnert sich - um die Geschichte des zunächst 150%igen Feuerwehrmanns Guy Montag (Oskar Werner, 44), der sich in seine schöne Nachbarin Clarisse (Julie Christie, 25) verliebt und zu zweifeln beginnt, ob das Verbrennen von Büchern wirklich das ist, was dem Leben Sinn verleiht.

Nun hat Mitte der 60er nicht einmal Kubrick eine realistische Vorstellung von der kommenden technischen Entwicklung erarbeiten können - Truffaut fand einen genialen Ausweg aus diesem Dilemma, indem er in seinem Literatur-SF bewusst ältlich gestaltete Technik zeigte, vom "historischen" Feuerwehrauto über einen Flachschirm, der mit einem Punkt in der Mitte ausgeht bis zu Telefonen mit monströsen Sprech-Hörnern wie zu Graham Bells Zeiten. In diesem Umfeld wirken dann selbst Details, die ungewollt in Patina-Design gerutscht sind wie die immer wieder vorgeführte Monorail mit abseilbarer Fallbrücke, fast auch wie absichtlich kurios gestaltete Technik.

So gelingt es dem Film, sich nicht durch albernen Futurismus zu desavouieren - und damit dem Zuschauer, sich auf das Spiel der Protagonisten zu konzentrieren. Dies aber kommt nach wie vor äußerst intensiv rüber, der lehrstückhafte Aufbau der Handlung trägt über seine Entfremdung immer noch zur subjektiven Echtheit bei und das zurückhaltende Spiel verleiht dem Ganzen Glaubwürdigkeit.

Alles in allem: ein wenig gealterter Film nach einem epochalen Buch, der in seiner zurückhaltenden Umsetzung und vor allem der faszinierenden Julie Christie mit kleinen Abstrichen immer noch für einen interessanten Filmabend gut ist.

jury 3* A0660 30.6.2011e 6 A T

Im Original 112 Minuten, Format 1.66:1 auf 35 mm Film, mono (IMDB)
Die Sprachverständlichkeit ist gut. Das Bild ist nicht übermäßig verrauscht. Die Kameraführung fällt im großen Ganzen überraschend ruhig aus.

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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sieht man den Film als film an sich, muss man wahrscheinlich sagen: "Nicht genügend, setzen". Zu trashig kommt er herüber. Hölzern dargestellte Charaktere, unfreiwillig komische Szenen, oftmals witzig-dilettantische Situationen (unter anderem das interaktive TV-Spiel von Linda(respektive Mildred, wie sie ja in Ray Bradburys Originalvorlage heißt)), und nicht zuletzt die Thematik, die einem/einer auf eher witzige Art und Weise vermittelt wird (unter anderem Guy Montags "Lehrgang zum Buchentdecken" mit den Büchern, die im Toaster versteckt sind).

Sieht man den Film nur oberflächlich und versucht nicht, den Sinn dahinter zu erkennen, wird der Film sicher zu den schlechtesten gehören, die man gesehen hat.

Wie man an meiner Beweetung sehen kann, falle ich nicht in diese Gruppe. Die wahre Brillianz dieses Films besteht in der Gesellschaftsstudie, die er thematisiert. Wie wir unsere Individualität verlieren, wie wir von Fernsehen und der Politik in Schach gehalten werden, all das macht den Film gut.

Zur Schauspielerischen Leistung. Julie Christie (den meisten wahrscheinlich bekannt aus Doktor Schiwago) spielt die Rolle der Linda (Mildred) ziemlich überzeugend. Oskar Werner alias Guy Montag spielt eine sehr hölzerne Rolle. Und meiner Meinung nach ist diese hölzerne Darstellung beabsichtigt. Hölzern am Anfang, als er strikt nach den Regeln handelt, bis er schließlich auftaut und selbst ein Interesse für die verbotenen Bücher entdeckt. Mich stört diese Darstellung überhaupt nicht, für mich verstärkt sie die Botschaft des Filmes nur.

Und nun zum Schluss. Der ist nämlich wirklich gut. Die Menschen, die es letzendlich doch geschafft haben, die Bücher zu bewahren. In ihrem Geist. Die Menschen, die die Werke der Nachwelt erhalten und immer weiter geben. Diese Szene macht einen wirklich nachdenklich.

Ray Bradbury gehört für mich nicht nur als Autor zu den besten. auch sein Skript zum Jack-Arnold-B-Movie "It came from outer space (Gefahr aus dem Weltall)" ist unglaublich gut. dringend anschauen!

die Umsetzung der DVD ist zweckmäßig. O-Ton (mit unverkennbarem deutschen Akzent seitens Oskar Werners), Untertitel, mehr brauche ich da wirklich nicht.

4 Sterne. Zwar gut, aber kein Meisterwerk. Dennoch für Cineasten abseits des Mainstreams ein sicherlich empfehlenswerter Film!
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DVD,
Die DVD ist gut gemacht, der Film ist einfach Kult. Hoffen, dass es bald eine Blu-ray gibt.
Vor 22 Monaten von Heiligenhaus veröffentlicht
Über die Sucht der Machtmenschen nur Jasager um sich zu scharen!
Die legendäre Verfilmung von Ray Bradburys Roman "Fahrenheit 451" habe ich vor 30 Jahren das erste Mal gesehen und war damals sehr beeindruckt von der behandelten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2008 von Helga König
Truffaud's Bester?
Eigentlich jeder Film von Francois Truffaud ist sehenswert und es gibt wohl filmisch besser gemachte und auch solche mit spannenderen Geschichten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2007 von garrulus
Lohnenswert
Es ist schon seltsam, welches euphorische Echo der aktuelle Film "children of men" hervorruft. Fahrenheit 451 stellt diesen um Längen in den Schatten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2007 von jojo
bei 451° Fahrenheit beginnt Buchpapier zu brennen
Die Filmgeschichte wurde nicht nur 1:1 vom Buch übernommen, sondern ist ein hervorragend adaptiertes Kunstwerk. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2006 von Billy Goldenberg
Die Botschaft ist nicht alles!
Wenn es nur um die Handlung ginge, könnte man stattdessen auch das Buch lesen, das ist hinsichtlich der Story noch beeindruckender und subtiler. Lesen Sie weiter...
Am 17. März 2006 veröffentlicht
"Hinter jedem Buch steckt eine Persönlichkeit..."
Mittlerweile ist Francois Truffaut's Filmklassiker (nach der gleichnamigen Romanvorlage von Ray Bradbury) fast 40 Jahre alt und hat dennoch nichts von seiner Brisanz und Aussage... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2005 von Alex
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